WikiDer > Leitungscodierung
Digitaler Datentransport nutzt Zeilenkodierung. Zeilencodierung ist die Darstellung eines transportablen Transports Digitalsignal durch ein amplituden- und zeitdiskretes Signal, das optimal auf die spezifischen Eigenschaften des physikalischen Kanals (und der Empfangsgeräte) abgestimmt ist. Nach der Leitungscodierung kann das Signal in Form von Spannungsschwankungen von Übertragungsgeräten direkt auf eine Übertragungsleitung gelegt werden.
Eine Zeilenkodierung darf keinen DC-Anteil enthalten (der Mittelwert des Signals muss also 0 sein), da Transport von Transport Gleichspannung über lange Rohre ist nicht möglich. Ein vorhandener DC-Anteil würde daher auf der Empfangsseite einen Offset und damit eine größere Fehlerwahrscheinlichkeit bei der Decodierung verursachen.
Darüber hinaus muss die Zeilencodierung unterstützen, dass eine gute Synchronisation auf der Phase of) des empfangenen Signals möglich ist. Wenn die Synchronisation nicht optimal ist, findet die Dekodierung nicht zu den Zeiten statt, in denen in der empfangenen Signalform die Differenzen (in der Amplitude) zwischen den in der Zeilenkodierung definierten Symbole oder Ziffern optimal sein. Bei realistischen Kanälen ist es beispielsweise nicht wünschenswert, lange Reihen aufeinanderfolgender Nullen oder Einsen zu senden, da der Empfänger dann Probleme mit der Synchronisation. Durch die Zeilencodierung kann sichergestellt werden, dass die Anzahl der nacheinander gesendeten Nullen oder Einsen ein bestimmtes Maximum gibt.
Drittens ist es wünschenswert, wenn die Zeilencodierung eine Struktur aufweist, die die Erkennung von Fehlern bei der Zeilendecodierung ermöglicht.