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Lode Geysen (Antwerpen, 27. April1903 – Ekeren - (St. Mariaburg), 28. Juli1938) war ein Flame Regisseur. Er war einer der Schrittmacher in Flandern der Neuen konstruktivistisch Regiestil, bei dem die Szene nicht mehr eine möglichst realistische Theaterillusion für die Zuschauer erzeugen sollte, sondern in Abhängigkeit von der Spieldynamik der Schauspieler stark vereinfacht wurde. Eine Zeitlang war er Direktor an der Antwerpse Königlich Niederländisches Theater. Er ist vor allem als Regisseur zahlreicher Gesänge und Massenaufführungen bekannt.
Lebenszyklus
Geysen erreicht in 1922 ein Lehrerdiplom und arbeitete am Sint Henricus Institut in Antwerpen. Inzwischen nahm er Unterricht in der Schauspiel- und Deklamationsklasse der of Königlich Flämisches Konservatorium unter anderem bei Maurits Sabbe, Modest Lauwereijs, Frau Dillis Beersman und Louis Bertrijn, wo er 1925 absolviert. Er spielte als Schauspieler in verschiedenen Amateurgruppen und wurde 1925 für einige Zeit Schauspieler in der Flämisches Volkstheater. Dort wurde er vom Regisseur beeinflusst Johannes der Meister jr.
Seine ersten Regieschritte unternahm er am Sint Henricus Institut in Antwerpen, wo er die Stücke der ehemaligen Studenten (1923-1936), eine Reihe von Kinderoperetten (1932-1937) und die Freilichtaufführung von VondelsSpiel im Jahr 1937.
Direktor
- 1927-1930 Direktor bei Dämmerung im Brasschaat
- 1929-1937 Direktor der Enthusiastengruppe der Davids-FondsMerksem
- 1930-1932 Direktor an der Flämisches Volkstheater
- 1934-1938 Direktor an der Kreis des Heiligen Augustinus in Antwerpen
- 1936-1937 Direktor an der Königlich Niederländisches Theater in Antwerpen
- 1937 Direktor an der Nationales Institut für Rundfunk für die Hörspiele
Regie bei Massenspielen :
- 1935 - K.A.J. Massenspiel in der Heysel im Brüssel anlässlich des Internationalen Kongresses der arbeitenden Jugend
- 1936 – die A.C.W.Rerum Novarum-Spiel in dem Sportpalast Antwerpen
- 1936 – die Credo-Spiel, die Abschlussveranstaltung des sechsten Katholischen Kongresses von Mechelen im Heysel-Stadion in Brüssel
- 1937 – saubereres Leben, anlässlich Rerum Novarum im Sportpaleis in Antwerpen
- 1937 – Die Arbeiterwelt zu Christus, anlässlich des 13. Kongresses der A.C.W. im Antwerpener Sportpaleis
- 1937 – Reife Ernte, anlässlich der Geburtstagsfeier des Bauernjugend, im Arenbergpark in Heverlee
- 1937 – Das Spiel Reinaert De Voss für die Welt-Jamboree von den Pfadfindern in den Niederlanden
- 1937 – 5. Flämisches Nationales Gesangsfestival auf dem Grand Place in Brüssel
Quelle
- Lode Geysen, 1903-1938, Gedenkalbum, Herausgeber: Lode Geysen-Comité, Merksem, 1939.
Externe Links
- Lode Geysen in dem ODIS