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EIN Lokalisierer ist ein Übersetzer das unter anderem Softwareprogramme, Websites und Videospiele übersetzt. Seine Aufgabe geht über einen gewöhnlichen Übersetzer hinaus. Ein Localizer muss unter anderem auch Bilder und Farbgebung an die Zielkultur des Publikums anpassen.
Bildung
Eine spezielle Ausbildung zum Localizer gibt es noch nicht. Die meisten Lokalisierer sind Übersetzer oder Texter. Ab dem Studienjahr 2016-2017 ist die Universität Gent und insbesondere die Abteilung Übersetzung, Dolmetschen und Kommunikation, das postgraduale Studium Computergestützte Sprachvermittlung (RUHE). Es beinhaltet auch einen Lokalisierungskurs[1].
Professionelle Übung
Die Lokalisierung von Websites geht über die Übersetzung hinaus. Ein Lokalisierer stellt außerdem sicher, dass Benutzer aus einer anderen Kultur die Website oder das Videospiel aus ihrer Show verwenden können. Dabei geht es nicht um einen anderen Aufbau von beispielsweise Navigationsleisten, sondern eher um den Einsatz von Farbe, Schreibrichtung etc. Ein Localizer, der beispielsweise einen Werbetext von a Niederländisch Unternehmen in der Arabisch übersetzt, stellen Sie sicher, dass Arabisch von rechts nach links geschrieben wird. Bilder werden auch von links nach rechts gelesen. In dem Vereinigtes Königreich sind die größen unterschiedlichPfund und Zoll Anstatt von Kilo und Meter). Amerikaner schreibe die Daten anders: Monat/Tag/Jahr[2][3].
Auch eine Sprachvariante aus einer bestimmten Region kann Probleme bereiten. 2011 wurde beispielsweise ein Kochbuch veröffentlicht, der flämische Koch von Jeroen Meus auf dem niederländischen Markt, aber anscheinend machte seine manchmal stark regional gefärbte Sprache manche Rezepte für viele Niederländer unverständlich[4].
Folgen einer schlechten Lokalisierung
Ein Unternehmen braucht einen guten Lokalisierer, um seine Produkte, Dienstleistungen und Werbetexte an ausländische Märkte anzupassen. Macht ein Unternehmen das selbst und berücksichtigt kulturspezifische Daten und Sensibilitäten nicht, kann schnell etwas schief gehen. Es kann zu Verwirrung über das Produkt kommen oder das Produkt wird sogar zum totalen Flop. Auch aufgrund einer schlechten Übersetzung bestimmter juristischer Begriffe und Markennamen sind viele Verhandlungen bereits ins Stocken geraten und Marken im Ausland sind nicht in Gang gekommen.[5]. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Ford Pinto, ein Automodell aus den 1970er Jahren.
Der Ford Pinto war in den 1970er Jahren ein beliebtes Auto in den Vereinigten Staaten und in Europa. Ford führte das Auto auch auf dem südamerikanischen Markt ein und erwartete gute Verkäufe, da der Name des Modells spanisch klang. Ford hat jedoch zwei Dinge nicht berücksichtigt. Erstens verbinden Südamerikaner den Namen Pinto nicht wie ursprünglich beabsichtigt mit der gleichnamigen Pferderasse. Zweitens hatte Ford die südamerikanische Sprachlandschaft nicht berücksichtigt. In den meisten Ländern sprechen die Einwohner Spanisch, aber in Brasilien, einer der größten Zielmärkte, sprechen die Einwohner Portugiesisch. Auf Spanisch bedeutet 'Pinto' gesprenkelt, aber in der Brasilianisches Portugiesisch Umgangssprache bedeutet es kleine männliche Genitalien[6]. Infolgedessen verkaufte sich das Auto in Brasilien sehr schlecht. Der Autohersteller änderte daraufhin den Namen des Autos in Ford Corcel, was? Pferd bedeutet auf Portugiesisch.