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Loopfiets
Junge mit einem Laufrad
Wettkampf mit Laufrädern im Luxemburg-Garten, 1818

EIN Laufrad ist ein Fahrrad ohne Pedale auf der man sich durch Treten oder Betreten des Zweirades im Sitzen auf dem Zweirad fortbewegt. Die ersten Fahrräder in der Geschichte des Fahrrads waren alles Laufräder. Das Draisine ist ein Beispiel für ein Laufrad aus dem frühen 19. Jahrhundert. Wenn man die Füße nur zum Abstoßen verwendet (wie beim Roller) und das Fahrzeug zwischen den Schritten gut rollt, können mit geringem Kraftaufwand Geschwindigkeiten erreicht werden, die denen eines Läufers vergleichbar sind.

Heutzutage ist das Laufrad als Spielzeug und Trainingsgerät für kleine Kinder (ab ca. 2 Jahren) beliebt, die noch nicht gut radfahren können. Kinderlaufräder gab es zwar schon im 19. Jahrhundert, aber lange Zeit waren sie rar. Seit Ende des 20. Jahrhunderts haben sie sich als Alternative zu Dreirädern und Fahrrädern mit Stützräder. Der Unterschied liegt in der Reihenfolge, in der das Kind die mit dem Radfahren verbundenen Fähigkeiten erlernt: zuerst die Pedale betätigen oder zuerst das Gleichgewicht halten.

Auch als Reha-Hilfsmittel oder als Alternative zum Laufrad werden modernisierte Versionen des Laufrades eingesetzt Gehhilfe, mit dem Vorteil, dass der Benutzer daneben sitzen kann, so dass die Beine weniger belastet werden und trotzdem in Bewegung bleiben.

Heutzutage wird das Wort Laufrad manchmal auch für eine ganz andere Art des Transports verwendet: Es sieht aus wie ein breites Schritt hat aber eine eingebaute Laufband mit dem der Benutzer die Räder in Kombination mit elektrischer Unterstützung antreibt. In diesem Fall ist das Fehlen eines Sattels (und damit von Sattelschmerzen) sind gegenüber einem normalen (Elektro-)Fahrrad von Vorteil.