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Martin Lauer
Martin Lauer
Armin Hary, Martin Lauer, Bernd Cullmann und Walter Mahlendorf
Allgemeine Information
Geboren2. Januar 1937
GeburtsortKöln
Verstorben6. Oktober2019
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Arbeit
Genre(s)Schlager
BerufSänger und Sportler
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Martin Lauer (Köln, 2. Januar19376. Oktober2019)[1][2] war ein DeutscheAthlet[3], ein Olympiasieger und danach a Schlagersänger.

Sportkarriere

Martin Lauer war ein 1,86 m großer und 76 kg schwerer Athlet, Mitglied im Sportverband ASV Köln. Er hatte Erfolge wie Zehnkampf, Sprinter und wenn Hürdenläufer auf der 110 m Hürden. In dieser Disziplin wurde er sechzehn Mal Deutscher Meister. Bei der Olympische Spiele 1956 im Melbourne er wurde Vierter im 110-m-Hürdenlauf und Fünfter im Zehnkampf.

Im Juli 1959 spielte er es bei den Züricher letzigrund bereit, drei in zwei Spielen in 45 Minuten zu spielen Weltrekorde Einschwingzeit: 13,2 s bei 110 und 120 yd (109,73 m) Hürden und 22,5 s übrig 200 m Hürden. Nach dem ersten Spiel ist die amerikanischWillie May bat um Rache. Der Weltrekord im 110-Meter-Hürdenlauf wurde bis zum 6. Juli 1973 gehalten.

Lauer ging 1960 zum Olympische Spiele in Rom mit gesundheitlichen Problemen, einer Entzündung im Sprunggelenk und musste zwei Disziplinen verpassen. Doch sein Prunkstück, die 110 m Hürden ließ er nicht vorbei und wurde prompt Vierter. Auf der 4 x 100 m Relais er hat zusammen gewonnen mit Bernd Cullmann, Armin Hary und Walter Mahlendorf der goldene Medaille und der Vierer brach auch den Weltrekord.

Erkrankung

In seiner Heimatstadt Köln begab sich Lauer nach den Olympischen Spielen 1960 in ärztliche Behandlung. Wegen der bevorstehenden Prüfung in München, wo er Maschinenbau studierte, wurden ihm drei Spritzen verordnet. Eine unsterile Spritze verursachte eine Blutvergiftung und eine Beinahe-Amputation seines Beines. Daher musste er fast ein Jahr im Krankenhaus bleiben, was das Ende seiner Karriere bedeutete. In dieser Zeit ist auch seine damalige Freundin nach einem Krankenhausbesuch auf der Autobahn gestorben Augsburg, zusammen mit seinem Bruder Fredy, der Jahre später an den Folgen des Unfalls starb.

Der medizinische Fehler und die daraus resultierenden Behandlungen und die Klage gegen das Krankenhaus brachten ihn in finanzielle Schwierigkeiten. Um da rauszukommen, beschloss er, Texte zu schreiben. Er war als singender Sportler bekannt und hatte immer eine Gitarre unter dem Arm. Völlig erschöpft vom Rechtsstreit mit dem Krankenhaus stimmte er einer Abfindung von 45.000 DM zu, die jedoch nicht die Kosten deckte.

Musikkarriere

Während er im Krankenhaus lag, schickte Lauer dem Musikproduzenten und Texter eine Musikkassette mit Aufnahmen Kurt Feltz, der von dem aufgenommenen Material wahnsinnig begeistert war. Er bot ihm nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus einen Vertrag bei der Plattenfirma an Polydor. Kurz darauf veröffentlichte Lauer seine erste Single sakramento und anderen Songs, mit denen er bis 1966 regelmäßig in den deutschen Charts vertreten war. Insgesamt wurden etwa sechs Millionen Tonträger seiner Platten verkauft, darunter Taxi nach Texas, Die letzte Rose der Prärie, und Wenn ich ein Cowboy wär. Er hat auch in mehreren Fernsehsendungen mitgewirkt, darunter: Lou van Burg, Udo Jürgens und Peter Alexander.

Andere Berufe

Während der Olympische Spiele 1964 im Tokio er arbeitete als Journalist. Nach seinem Maschinenbaustudium als Dipl.-Ing. war er als Spezialist für Natriumkühlung für Kernreaktoren tätig. Er trug auch zum Entwurf des ersten Mikrocomputers bei. Er war mitverantwortlich für die Einführung der elektronischen Zeitmessung an der Olympische Spiele in München 1972. Weitere Tätigkeiten, in denen er tätig war, waren die Leitung einer Private-Equity-Gesellschaft sowie als Unternehmensberater und Kolumnist für mehrere Zeitungen. 1973 begann er bei zu arbeiten Triumph-Adler und ab 1976 als Agent. Von 1983 bis 1986 leitete er das Projekt Computer- und Bürotechnik für Quelle. Von 1986 bis 1988, dem Jahr seiner Pensionierung, kehrte er zu Triumph-Adler zurück. Er war jahrelang Mitorganisator des international renommierten Sportfest des ASV Köln.

Privatleben

Martin Lauer war verheiratet und lebte in Lauf an der Pegnitz. Er hat einen Sohn und eine Tochter. Sein Sohn ist Sportler bei Quelle Fürth. Lauer engagierte sich in der Jugendabteilung des Leichtathletikvereins LG Lauf-Pegnitzgrund. Er war Mitglied des Stadtrates seiner Heimatstadt.

Diskografie

Singles A-B-Seite

  • 1962 - Sacramento/Ich gab mein Herz
  • 1962 - Die letzte Rose der Prarie/Die blauen Berge
  • 1963 - Wenn ich ein Cowboy wär'/Laß mich geh'n Madeleine
  • 1963 - Jim und Joe (Zwei Paar Schuh)/Geh nicht mit
  • 1963 - Am Lagerfeuer/Leader
  • 1964 - Signalbeste Pferd/Pferde und Sättel
  • 1964 - Taxi nach Texas/Ich kenn' die Welt
  • 1965 - John Browns Baby/König John
  • 1965 - Silver Dollars/Das ist die große Straße
  • 1966 - Roll 'em Over (Er trifft immer genau)/Cowboy Lady
  • 1966 - Mamutschka/Oh, Serenader
  • 1967 - Beat und Rote Rosen/Mein Liebling
  • 1967 - Rosen ohne Dornen/Du bist wunderbar
  • 1968 - Rosen und Küsse/Rosenrot
  • 1968 - Anfangs tut es immer weh/Wo ist die lebenslängliche Begleiterin

LPs

  • 1985 - Taxi nach Texas

CDs

  • 1989 - Taxi nach Texas

Auszeichnungen

  • 1959 - Sportler des Jahres
  • 2008 - Bayerischer Sportpreis in der Kategorie Sportliches Lebenswerk
  • 2011 - Aufnahme in die Ruhmeshalle des deutschen Sports.

Sportliche Erfolge

  • Acht deutsche Jugendmeistertitel, davon fünf in der eigenen Meisterschaft
  • 17 Deutsche Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen (110 m Hürden, 200 m Hürden, Zehnkampf, 4×100 m Staffel)
  • 1958 wurde er Europameister über 110 m Hürden.
  • 7. Juli 1959: Zwei Weltrekorde im Züricher Letzigrund.
  • Am 29. und 30. August 1959 stellte Martin Lauer bei den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf mit 7.955 Punkten einen deutschen Zehnkampfrekord auf
  • 1960 Goldmedaille in der deutschen 4×100-m-Staffel bei den Olympischen Spielen in Rom
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