WikiDer > Mathilde II. von Essen
Mathilde II. von Essen (ca. 949 - 5. November1011) gehörte zu 971 bis zu ihrem Tod dreißig Jahre später Äbtissin der gründet Essen. Sie war eine Enkelin von KaiserOtto I. der Große aus der Abstammung der Liudolfingen. Sie gilt als die berühmteste Äbtissin in der Geschichte der gründet Essen. Die Kunstwerke, die sie Essener blöder Schatz sind einzigartig in ihrer Bedeutung. In der nicht ganz zuverlässigen Liste der Essener Äbtissin von 1672 ist sie als zweite Äbtissin mit diesem Namen aufgeführt. Mathilde I. von Essen, über die sonst nicht viel bekannt ist, soll von 907 - 910 Äbtissin gewesen sein.
Quellen
Schriftliche Quellen über Mathildes Leben und insbesondere über ihr Handeln sind rar. Aus den ersten drei Jahrhunderten der Essener Gründung (Zeitraum 845-1150) sind nur etwa zwanzig Urkunden erhalten geblieben, Chroniken oder Biographien gibt es jedoch nicht. Obwohl Mathildes Geburts- und Sterbedaten bekannt sind, weil sie ein Mitglied der Familie Liudolfingen war, lässt sich ihr Handeln nur aus insgesamt zehn Passagen in anderen Chroniken und erhaltenen Aufzeichnungen erschließen. In letzter Zeit wurde versucht, neben den ihr zugeschriebenen Kunstwerken und Bauten auch mehr über Mathildes Person zu erfahren.
Familie und Jugend
Mathilde wurde in der ersten Familie der geboren Reich. Ihr Vater Liudolf war der älteste legitime Sohn von Kaiser Otto I. der Große. Ihre Mutter Ida stammte aus der Familie der Konradinen. Ihr Bruder Otto wurde 973 und auch 976 Herzog von Schwaben Herzog von Bayern. Er starb 982.
Mathildes Geburtsjahr ist bekannt aus Adalbert von Magdeburg Fortsetzung der Chronik von Regino von Prüm. Mathilde könnte schon 953 in den Niederlanden gewesen sein gründet Essen dort eine gründliche Ausbildung zu machen. Als Alternativjahr wird 957, das Todesjahr des Vaters, oder auch 966 angenommen. Das Stift Essen wurde um 845 von . gegründet altfrid, der Bischof von Hildesheim, und Gerswid, die erste überlieferte Äbtissin. Seit ihrer Gründung wird die Stiftung mit der immer mächtiger werdenden Linie der Liudolfingen. 947 hatte die Äbtissin Hathwig nach einem Brand, der alle Aufzeichnungen über das erste Jahrhundert des Bestehens der Stiftung vernichtete, durch Kaiser Otto I. die alten Rechte bestätigen ließ und gleichzeitig die Immunität und Befreiung erhalten, so dass es ab diesem Jahr säkular gegründet wurde Zustand sofort war und spirituell nur der Papst war verantwortlich. Die Übertragung auf eine Prinzessin des königlichen Blutes verlieh der Stiftung mehr Ansehen und Macht. als einer von LiudolfingeHaus Abteien die Essener Stiftung stand auf Augenhöhe mit den Abteien von Gandersheim und Quedlinburg.
Möglicherweise war schon damals entschieden worden, dass Mathilde Äbtissin im Leben und Wohlergehen werden wollte, aber diese Entscheidung fiel spätestens 966, als Otto I Geschenk anlässlich Mathildes Eintritt in die Gemeinschaft.[1] Mathilde erhielt, vermutlich von Äbtissin Hathwig,[2] umfangreiche Ausbildung entsprechend seiner Position. Bücher unten in Essen erhältlich waren als nächstes in Essen Evangeliare auch Werke religiöser Autoren Prudentius, Boethius auch alcuinus verfügbar. Es gab auch weltliche Werke von Terentius und andere Klassiker. Diese weltlichen Werke dienten nicht nur den Schwestern als Lesestoff, sondern die Schüler lernten in diesen Wochen auch Latein.[3] Mathilde war daher gut auf ihr Amt vorbereitet. Basierend auf den erhaltenen Inschriften aus dem Marsus-Schrein wird geschlossen, dass sie Latein könnten schließen und ein bisschen auch griechisch kontrolliert.
Mathilde als Äbtissin
973 wird Mathilde erstmals urkundlich als Äbtissin von Essen erwähnt. Veröffentlicht am 23. Juli 973 in Aachen erklärt es:[4]
Auf Bitte der Äbtissin Mathilde bestätigt Otto dem von Bischof Altfried gegründeten Stift Essen und auf Anraten von Erzbischof Gero und seinem Verwandten Otto wie seinen Vorgängern die freie Wahl der Äbtissin, die Schenkungen ehemaliger Herrscher und anderer Gläubigen, die namentlich und deren Titel dem Kloster durch Feuer verloren gegangen sind, und die Immunität mit dem Recht eines von der Äbtissin gewählten Vormunds, die Klosterleute erforderlichenfalls zu verklagen.
In dieser Charta ist Otto wie König Otto II, gero als der eminente Erzbischof von Köln, an wen es auch ist Kreuz von Gero nimmt seinen Namen an und der verwandte Otto als Mathildes Bruder Otto I. von Schwaben lesen. Mathilde war 973 etwa 24 Jahre alt, eigentlich noch zu jung, um Äbtissin genannt zu werden.
Mathilde war keine Äbtissin, die in klösterlicher Stille zurückgezogen lebte und arbeitete. Neben der Fahrt nach Aachen im Sommer 973 sind weitere Fahrten überliefert. in 982 to Aschaffenburg, in 990 to Heiligenstadt und 997 to Dortmund und Thorr. Vermutlich im Jahr 986 ist auch eine Reise nach Mainz um an der Beerdigung ihrer Mutter teilzunehmen. Darüber hinaus müssen sie über ein weit verzweigtes Kontaktnetz verfügen. kunsthistorisch Ähnlichkeiten suggerieren Kontakte mit Hildesheim, Trier und Köln.
Im Koblenz (St. Florin) und Lyon (heiliger Marsus) sie hat erworben Relikte. Zum Kloster Einsiedeln sie besaß Land vom Besitz ihrer Mutter. Dort wurde sie als Wohltäterin aufgenommen und mit dem Titel ducissa (d. h. Herzogin) geehrt.[5] Das Angelsächsisch Graf thelweard, mit dem sie korrespondierte, verfasste für sie eine Chronik, die im Wesentlichen eine Übersetzung der Angelsächsische Chronik in dem Latein ist.
Alle überlieferten Tätigkeiten Mathildes dienten vor allem dem Zweck ihres Klosters, die Seelen ihrer verstorbenen Verwandten zu sichern (Erinnerungen). Besonders deutlich wird dies in thelwards Chronik, wenn Æthelward besonderes Gewicht auf genealogische Verwandtschaften legt. Schon in der Einleitung weist er auf seine und Mathildas gemeinsame Abstammung vom König hin Thelwulf von Wessex.[6] .
Fußnoten
- ↑Bodarwe, Sanctimoniales literattae , S. 54
- ↑Tobias Nussel, berlegungen zu den Essener btissinnen zwischen Wicburg und Mathilde. Im : Das Münster am Hellweg, 63, 2010, S. 30
- ↑Über die Büchersammlung im Besitz der Essener Stiftung siehe Bodarwe, Sanctimoniales litteratae, S. 246-282
- ↑Zertifikat Nr. 40 in: in: Theodor Sickel (Hrsg.): Diplomata 13: Die Urkunden Otto des II. und Otto des III. (Ottonis II. und Ottonis III. Diplomaten). Hannover 1893, S. 58–59 (Monumenta Germaniae Historica, siehe hier)
- ↑Rockelein, Der Kult des Heiligen Florinus in Essen, S. 84.
- ↑Bodarwe, Sanctimoniales litteratae, S. 279-280; von Houts, Frau und Geschichtsschreibung im Frühmittelalter, der Fall der Essener Äbtissin Mathilda und Aethelweard. Im: Frühmittelalterliches Europa 1992, S. 56ff.