WikiDer > Otto Mathilde Kreuz
Es Otto Mathilde Kreuzde ist ein Prozessionskreuz von dem Essener blöder Schatz, das im 10. Jahrhundert wurde bis vor kurzem an wichtigen Feiertagen hergestellt und bei Prozessionen verwendet. Der Name des Kreuzes geht auf die Personen zurück, die auf der eingearbeiteten Gründerplatte abgebildet sind. Das ist ihm wichtig HerzogOtto I. von Schwaben und seine Schwester, die Äbtissin des gründet Essen, Mathilde II. Beide waren Enkel des Kaisers Otto I. der Große und Vertrauten ihres Onkels, des Kaisers Otto II. Das Kreuz ist somit eines der Stücke, das die besondere Verbundenheit der Ottonen mit der Essener Stiftung.
Geschichte
Das Kreuz befindet sich seit seiner Herstellung in Essen. Nur in Kriegs- und Krisenzeiten wurde es evakuiert oder manchmal auch versteckt. Das Inventar Reliquiarum Essendiensium vom 12. Juli 1627, das erste bekannte Inventar der Essener Domschatzkammer, lässt keine eindeutige Identifizierung zu, weil es nur erwähnt Zwei Kruzifixer fornherovallen gesteinen und gold uberzogen, hinten aber kupfer überguldet (Zwei Kreuze mit vielen Steinen und Gold auf der Vorderseite besetzt, aber auf der Rückseite mit Kupfer vergoldet. Diese Beschreibung gilt jedoch für alle vier in der Essener blöder Schatz vorhanden Prozessionskreuze.
Auch der Liber ordinarius, das den liturgischen Gebrauch von Stichtsschat regelte, befasst sich nur allgemein mit Prozessionskreuzen. Da gestiftete sakrale Gegenstände in der Regel nicht weitergegeben wurden, ist davon auszugehen, dass das Kreuz seit seiner Schenkung an die Essener Damessticht Teil der Kirche geworden ist. Säkularisierung von 1802 war ununterbrochen in Essen. Während der Dreißigjähriger Krieg die Äbtissin der Anstalt mit den Schätzen floh Köln. Bei anderen Krisen wurde das Kreuz wahrscheinlich im Bereich des Heiligtums versteckt. Dies ist vor 1794 bekannt, als die Franzosen nach Essen vorrückten und die Schatzkammer nach Steele (jetzt Essen-Stahl) wurde mitgebracht, um dort in der Äbtissin zu sein Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach Gegründet Waisenhaus versteckt werden.
Nach der Säkularisierung wurde die katholische Pfarrei St. Johannes das St. Kirche einschließlich des dazugehörigen Inventars als Pfarrkirche. Während der Ruhraufstand 1920 wurde der gesamte Essener Domschatz heimlich ins Haus gebracht Hildesheim gebracht. Von dort wurde der Schatz 1925 wieder unter mysteriösen Umständen nach Essen zurückgebracht.
In dem Zweiter Weltkrieg der Essener Domschatz wurde zuerst verschickt an warstein und dann zum Albrechtsburg im Meißen übertragen. Von dort ging es zu einem Bunker bei Siegen. Nach dem Krieg wurde der Essener Domschatz von amerikanischen Truppen gefunden. Zuerst wurde das Kreuz mit dem Schatz ins Landesmuseum in . gebracht Marburg und später nach einem Treffpunkt für Außer-Haus-Kunst zu Schloss Dyck Biene Rheydt. Von April bis Oktober 1949 wurde der Essener Domschatz in Brüssel und Amsterdam auf dem Bildschirm. Schließlich wurde das Kreuz nach Essen zurückgegeben.
Mit der Gründung der Bistum Essen 1958 und die Erhebung der Essener Münsterkerk zum Kathedrale das Kreuz gelangte in den Besitz des Bistums Essen.
Siehe auch
Literatur
- Klaus Gereon Beuckers: Das Otto-Mathilden-Kreuz im Essener Münsterschatz. Overlegungen zu Charakter und Funktion des Stifterbildes. in: Katrinette Bodarwé, Thomas Schilp (Hrsg.): Herrschaft, Liturgie und Raum. Studien zur mittelalterlichen Geschichte des Frauenstifts Essen (= Essener Forschungen zum Frauenstift. bd. 1). Klartext-Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-133-7 , S. 51–80.
- Klaus Gereon Beuckers, Ulrich Knapp: Farbiges Gold. Die ottonischen Kreuze in der Domschatzkammer Essen und ihre Emails. Domschatzkammer Essen, Essen 2006, ISBN 3-00-020039-8 .
- Georg Humann: Das Kunstwerk der Münsterkirche zu Essen. Schwann, Düsseldorf 1904.
- Lydia Konnegen: Versteckter Schatz. Der Essener Münsterschatz in Zeiten des Ruhrkampfes. im: Das Münster am Hellweg. bd. 58, 2005, S. 67–81.
- Alfred Pothmann: Der Essener Kirchenschatz aus der Frühzeit der Stiftsgeschichte. in: Günter Berghaus (Hrsg.): Herrschaft, Bildung und Gebet. Gründung und Anfänge des Frauenstifts Essen. Klartext-Verlag, Essen 2000, ISBN 3-88474-907-2 , S. 135–153.