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Mathilde Leuzinger | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Geboren | 19. August1899 | |||
| Geburtsort | Rapperswil | |||
| Verstorben | 4. Dezember1980 | |||
| Ort des Todes | Altdorf | |||
| Land | ||||
| Beruf | Geschäftsfrau | |||
| Unternehmen | Kino Leuzinger GmbH | |||
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Mathilde Leuzinger (Rapperswil, 19. August1899 - Altdorf, 4. Dezember1980) war ein schweizerischKinounternehmer. Sie profitierte mehrere Kino- und Vorführräume in Ost- und Zentral Schweiz.
Biografie
Herkunft und Ausbildung
Mathilde Leuzinger war eine Tochter von Willy Leuzinger und von Mathilde Hofer. Ihr Vater war gelernter Mechaniker und führte den Gasthof in Rapperswil Zum Hecht öffnen, bevor Sie ein Pionier in der Kinematographie und Inhaber von Kinosäle würde werden. Mathilde ging in Rapperswil zur Schule. In ihrer Kindheit begleitete sie Filmvorführungen im Kinotheater Schwanen in Rapperswil mit Klaviermusik. Ab 1918 war sie in rutik aktiv als Pianist.
Kinounternehmer
Später arbeitete sie im Familienbetrieb ihres Vaters. Sie verhandelte mit Verleihfirmen, Banken und Regierungen, widmete sich der gesamten Programmgestaltung und organisierte ab 1919 die Tourneen ihres Wanderkinos in der Nordostschweiz. 1928 beaufsichtigte sie den Bau eines neuen Kinosaals in Frauenfeld. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1935 übernahm sie die Geschäftsführung des Unternehmens und sanierte schnell die Schulden des Unternehmens. Aufgrund des Personalmangels aufgrund der Zweiter Weltkrieg, verschärfter Wettbewerb im Kinobereich und die Heirat ihrer im Geschäft tätigen Schwestern Anna und Martha führten 1943 zum Verkauf des Wanderkinos.
Unter dem Spitznamen Fräulein Leuzinger Mathilde Leuzinger mit ihrer starken Persönlichkeit wurde in ihrer Branche für ihr Verhandlungsgeschick geschätzt. Bei mehreren Gelegenheiten erwarb sie die frühen Senderechte an ihren Kinos, so dass sie Filme bis zu acht Wochen vor der Vorführung in anderen Kinos der Gegend zeigen konnte. Sie blieb persönlich für die Erstellung der Programmierung verantwortlich. Nach dem Krieg boomte ihr Unternehmen unter ihrer Führung. Sie betrieb sowohl kleine lokale Kinos als auch große städtische Hallen und bot auch spezifische Programme für bestimmte Zielgruppen, wie die italienische Arbeiterklasse. 1947 eröffnete sie ein neues Kino Leuzinger in Buchs die ihre Schwester Martha und ihr Schwager Eugen Strickler übernehmen würden. 1949 renovierte sie das Schloss-Kino in Rapperswil, 1952 folgte der Bau eines neuen Kinos Leuzinger an der Oberen Bahnhofstrasse in derselben Stadt. 1963 folgte ein weiterer Saal in Altdorf.
Nachfolge
Am 15. September 1977 erlitt Mathilde Leuzinger in Altdorf nach der Vorführung des Klassikers eine Gehirnblutung Vom Winde verweht. Ihr Schwiegersohn Eugen Strickler sollte die Geschäftsführung übernehmen, nach dessen Tod ihre Nichte Marianne Hegi-Strickler. Seit 2006 ist sie alleinige Inhaberin der Cinema Leuzinger GmbH.
Literatur
- (das) Lewinsky, M., "Schweizer National-Kino Leuzinger, Rapperswil (SG). Aktualitätenfilmproduktion und regionale Kinogeschichte der Zentral- und Ostschweiz 1896-1945" im KINtop. Jahrbuch zur Erforschung des frühen Films, voll. 9, 2000, s. 63-82.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:1080677461 |