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Das Kontrollraum (ebenfalls Notfallzentrale oder Notfallzentrale bezeichnet) ist die Einrichtung, die mit der Entgegennahme, Erfassung, Bewertung und Bearbeitung von Störfallmeldungen sowie der Überwachung und Koordination der Rettungsdienste beauftragt ist.
Der Kontrollraum ist das schlagende Herz der Rettungsdienste. Die Leitstelle nimmt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche Hilferufe von bedürftigen Bürgern entgegen und schickt die Einsatzkräfte zum Einsatzort. Die Öffentlichkeit kann die Leitwarte hierfür über a kontaktieren Notrufnummer (zum Beispiel die Nummer 112). Die Kontrollraumbesatzung besteht aus speziell ausgebildeten Bedienern, die im Schichtbetrieb arbeiten.
Moderne Kontrollräume sind mit fortschrittlicher und teurer Technik ausgestattet. Mithilfe spezialisierter Computersysteme kann der Bediener schnell große Mengen an Detailinformationen abrufen, wie z. B. die Positionen und Verfügbarkeiten von Notfallfahrzeuge, Informationen zu gesperrten Straßen, Staus und Wetter sowie Informationen zum Anrufer, wie beispielsweise dessen Standort. Modern Kommunikationsnetzwerke Stellen Sie sicher, dass die Leitwarte immer direkt mit dem Mitarbeiter von Hilfsorganisationen auf der Strasse.
In Belgien gibt es zwei Arten von Kontrollräumen: die Hilfezentren 100/112 (oft abgekürzt mit HC-100/112) und die Kommunikations- und Informationszentren (oft mit CIC abgekürzt). Diese bearbeiten Anrufe an die Nummern 112 (& 100) bzw. 101. Seit 2005 werden diese Leitstellen nacheinander zu integrierten 112-Zentren zusammengelegt.
Geschichte
Vor dem Aufstieg von Telekommunikation Menschen mussten sich auf Mittel wie die Polizeipfeife oder Signalmasten an hohen Gebäuden verlassen, um sich gegenseitig zu warnen. Die Erfindung des Telegrafie 1843 vorgeschlagen43 Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen Kontakt über eine größere Distanz halten können. Die ersten Kontrollräume entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1874 wurden die Feuerwachen und die Polizeidienststellen in Amsterdam an ein geschlossenes Telegrafennetz angeschlossen. Außerdem wurden 130 Feuerglocken in der Stadt an das Netz angeschlossen, wodurch die Hilfe der Feuerwehr gerufen werden konnte. Der Central Seinzaal im Rathaus ist der erste niederländische Kontrollraum für die öffentliche Sicherheit.[1] Im Jahr 1876 wurde der Werd Telefonie erfunden und bald wurden die Kontrollräume an die ersten Telefonnetze angeschlossen. Ausgeruht im Jahr 1928 Detroit sind erstmals Polizeifahrzeuge mit Handy unterwegs mobile Radio's[2] mit denen man Funksprüche aus der Leitwarte empfangen konnte. Bayonne, New Jersey bald darauf Funkgeräte entwickelt[3] mit dem man auch zurücksprechen und andere Einheiten erreichen könnte.
Großbritannien führte zum ersten Mal 1937 einen General Notrufnummer in (nämlich 999). In Belgien wurde 1959 auf Initiative des damaligen Gesundheitsministers Paul Meyers, die zentrale Notrufnummer 900 (für dringende medizinische Hilfe) wurde eingeführt. Außerdem sind die Zahlen 901 (für die Gendarmerie) und 906 (für die Stadtpolizei). Da sich die Notrufzentralen 900 bei der Feuerwehr befanden, begann die Bevölkerung, die Nummer 900 für Feuerwehrrufe zu verwenden, obwohl dies ursprünglich nicht vorgesehen war. 1987 wurden diese Nummern auf 100 (für Notfeuer und medizinische Hilfe) und 101 (sowohl für die Gendarmerie als auch für die Stadtpolizei; ihre Kontrollräume wurden zusammengelegt) geändert.[4] Die Nummer 911 wurde 1968 zur nationalen Notrufnummer der Vereinigte Staaten. 1990 wurde in den Niederlanden allgemein die zentrale Notrufnummer 06-11 eingeführt. Später, im Jahr 1997, wurde die Notrufnummer 112 geändert. Die europäische Notrufnummer 112 wurde auch in Belgien eingeführt. In Belgien funktioniert die Nummer 112 parallel zur Nummer 100; beide Nummern leiten den Anrufer an ein Help Center 100/112 weiter.
Aufgaben
Zu den Aufgaben der Leitwarte gehören im Allgemeinen:
- Benachrichtigungen erhalten
- Benachrichtigungen können auf viele Arten eingehen: Festnetztelefone, Mobiltelefone, automatisch Feuer- und Einbruchmeldeanlagen, Email,und so weiter. Die Leitwarte möchte immer, dass der Bericht so schnell wie möglich an den richtigen Operator gesendet wird. Es ist oft wünschenswert, dringende Meldungen so früh wie möglich von nicht dringenden Meldungen zu trennen.
- Information erhalten
- In dieser Phase muss der Betreiber dringend sehr kritische Informationen ermitteln und in das Leitstandsystem eingeben:
- Ist es ein echter Bericht und kein Fake?
- Wo wird Hilfe benötigt (welche Stadt, Straße, Autobahn, Hektometermarkierung)?
- Was ist der Vorfall?
- Wie ernst ist die Lage?
- Sind Menschen in Gefahr?
- Gibt es Opfer?
- Was ist die Art der Verletzung (falls zutreffend)?
- Wette bestimmen
- Die Art des Vorfalls bestimmt, wer zu dem Vorfall geschickt wird. Kontrollräume verfügen über fortschrittliche Systeme, die diese Entscheidung unterstützen und viele Daten enthalten:
- Welche Art von Hilfe wird benötigt?
- Welche Einheiten können eingesetzt werden?
- Welches Gerät ist am schnellsten vor Ort?
- Gibt es Opfer?
- Wie groß ist der Vorfall?
- Gibt es Spezialisten, wie z Hubschrauber oder Taucher erforderlich?
- Soll ein diensthabender Offizier mitgeschickt werden?
- Alarm
- Versenden der Einheiten aus dem Bereitstellungsvorschlag. Dies können mobile Einheiten oder Einheiten von einem festen Standort sein, wie z Feuerwehr. In einer Freiwilligen Feuerwehr muss ein Team über Pager. Die Leitwarte muss auch dafür sorgen, dass Alarme mit der richtigen Priorität gegeben werden, damit die Rettungsdienste nicht unnötig abgesetzt werden Priorität (mit Blinklicht und Sirene) fahren müssen.
- Unterstützen Sie den Anrufer
- In der Leitwarte kann ein Anrufer manchmal lebensrettende Aktionen durchführen. Auch eine Notaufnahme kann einem Anrufer wichtige Hinweise zu seiner eigenen Sicherheit geben.
- Nachverfolgen
- Die Leitwarte unterstützt die Einsatzkräfte auf der Straße während des Einsatzes. Es kann bereits während der Fahrt Informationen wie Streckendaten oder gefährliche Personen oder Stoffe weitergeben. Die Leitwarte informiert die Einsatzkräfte über neue Entwicklungen des Vorfalls. Sie leitet Krankenwagen zum Krankenhaus wohin der Patient gebracht werden soll. Sie ruft um Hilfe für Kollegen in Not. Wenn der Vorfall größer zu werden scheint, kann der Kontrollraum weitere Einheiten zur Verstärkung einsetzen (Skalierung).
- Beschäftigungsfähigkeit garantieren
- Sind viele verbündete Einheiten unterwegs, muss die Leitstelle Reserveeinheiten hinzuziehen, damit bei späteren Zwischenfällen schnell genug Hilfe zur Verfügung steht.
- Koordinate
- Im Katastrophen- oder Großeinsatz ist die Einsatzleitung aufgrund der guten Kommunikationsmöglichkeiten oft in der Leitwarte untergebracht. Die Leitwarte kommuniziert nicht nur mit den eigenen Rettungsdiensten, sondern auch mit anderen Rettungsdiensten, die Hilfe leisten, Behörden, Krankenhäusern, Fachbetrieben, ... .
- Bevölkerung warnen
- Einige Kontrollräume sind auch für die Alarmierung der Bevölkerung über Sirenen und Radiosender bei Gefahren für die öffentliche Gesundheit.
- Ereignisdaten registrieren Register
- Die Einzelheiten jedes Vorfalls sollten für die Berichterstattung und mögliche spätere Untersuchungen aufgezeichnet werden.
- Systeme verwalten
- Die Systeme in einer Leitwarte müssen gewartet und regelmäßig mit aktuellen Informationen versorgt werden, zum Beispiel Straßendaten, Telefondaten zur Anrufererkennung, Straßensperren, Fahrplanänderungen, Fahrzeuge außer Betrieb, ... . Die Leitwarte muss auch für eine gute Sicherheit sorgen und Maßnahmen treffen, um beispielsweise auf einen Stromausfall vorbereitet zu sein.
Technisches Equipment
Die Verwendung von IKT in Leitwarten ist so tief in die Arbeit eingebettet, dass Computersysteme für eine Leitwarte keine "Werkzeuge", sondern unverzichtbarer Bestandteil der Aufgabenerfüllung sind. Das bedeutet auch, dass diese Systeme sehr zuverlässig und oft dupliziert sein müssen.
Kontrollraumsystem
Das Kontrollraumsystem führt den Bediener von Anfang bis Ende während des gesamten Verarbeitungsprozesses, gefolgt von einem Bericht. In den Niederlanden ist es dafür Integriertes Kontrollraumsystem (GMS) eingegeben. Das folgende fiktive Szenario veranschaulicht den Betrieb eines Zentralstationssystems:
Beim Annehmen der (Telefon-)Nachricht zeigt das System die Warteschlange der eingehenden Anrufe an. Nimmt der Operator den Anruf an, kann das System die Daten des Anrufers automatisch unter Verwendung der Anrufer-ID eingeben. Das System kann dann den Operator bei der Befragung des Melders mit einer an die Art des Vorfalls angepassten Checkliste unterstützen. Per Knopfdruck lassen sich dann Aufgaben mehreren Disziplinen zuordnen, etwa der Polizei und dem Rettungswagen bei einem Verkehrsunfall. Das System sendet den Vorfall automatisch an den Bildschirm des Operators, der die Einheiten entsendet (möglicherweise anders als der, der den Anruf tätigt). Das Leitstandsystem kann einen Vorschlag für den Einsatz von Einheiten machen, in den genaue Regeln für den Einsatz von Einheiten einfließen. Zum Beispiel, dass bei einem Autobahnunfall Einheiten aus zwei Richtungen geschickt werden, dass für ein bestimmtes Gebäude immer eine Hubarbeitsbühne geschickt werden muss oder dass bei einem Reanimation zwei Krankenwagen hören (in den Niederlanden) oder einen or MUG-Team muss angepasst werden (in Belgien). Der Bediener kann diesen Vorschlag noch nach Einsicht und Erfahrung anpassen und dann per Knopfdruck den Alarm starten. Der Schichtplan befindet sich im Kontrollraumsystem, das die Dienstschicht automatisch alarmiert. Über die Anbindung der Leitwarte an das Kommunikationsnetz wird die Adresse auch an ein Mobiltelefon gesendet sent Terminal in dem Einsatzfahrzeug geschickt. Während sich die Einheiten bewegen, registriert das Kontrollraumsystem, dass sie besetzt sind, damit sie nicht erneut eingesetzt werden. Die Checkout- und Ankunftszeiten werden automatisch erfasst. Der Operator kann weitere Informationen über den Vorfall aufzeichnen oder weitere Einheiten einsetzen. Alle diese Daten werden dann archiviert und an ein Geschäftsprozesssystem übergeben, beispielsweise zum Zwecke der strafrechtlichen Ermittlung (Polizei) oder des Rechnungsversands (Krankenwagen).
Telefonie
Die Telefonie in einer Leitwarte umfasst neben der üblichen Rufnummernwahl noch viele weitere Möglichkeiten. Beispiele sind 112-Linien, Hotlines, geschlossene Telefone und der Anschluss an das nationale Notrufnetz. Ein normales Telefon reicht nicht mehr aus, um all diese Leitungen schnell zu bedienen. Dazu kommen sogenannte Arbitrationssysteme zum Einsatz, spezielle Bedienfelder oder Touchscreens, mit denen dutzende Leitungen auf Knopfdruck genutzt werden können.
Funksteuerungssystem
Das Funksteuerungssystem ermöglicht dem Bediener den Zugang zum Kommunikationsnetz. Moderne Funksteuerungssysteme bieten ein hohes Maß an Kontrolle, zum Beispiel kann eine Telefonzentrale Kanäle miteinander verbinden, Status- und Datennachrichten empfangen und senden, Funkgeräte orten, Funkgeräte von der Kommunikation ausschließen, den Anruf eines anderen übersprechen, ... . Die Anbindung an das Leitwartensystem kann die Effizienz weiter steigern. Das nationale Hilfsnetzwerk in den Niederlanden heißt C2000, die aus Belgien heißt A.S.T.R.I.D..
Alarmsystem
Retter können auf unterschiedliche Weise gerufen werden. Für feste Standorte kann von der Vermittlungsstelle aus eine Bahnhofsbeschallung betrieben werden, es bestehen feste Verbindungen zu anderen Rettungsdiensten und es können Personen über Pager gerufen werden. Für all diese Alarmmethoden hat der Bediener einen Bedienbildschirm auf seinem Schreibtisch.
Geographisches Informationssystem
EIN geographisches Informationssystem kann, ggf. in Verbindung mit dem Leitstandsystem, die Umgebung des Vorfalls, den Standort und Status von Einsatzkräften, die Konturen einer möglichen Gaswolke, die Anzahl der Anwohner in einer bestimmten Entfernung des Vorfalls, ... anzeigen.
Automatische Brand- und Einbruchmeldeanlagen
In der Leitwarte werden manchmal automatische Brandmeldungen empfangen und auf einem Bildschirm beim Bediener angezeigt. Der Feuerleitraum wird daher auch als Notfallzentrale.
Ob eine Meldung direkt an die Leitwarte gesendet wird, hängt von der Art der Meldung und ihrer Herkunft ab. Bei bestimmten Organisationen, Institutionen, Geschäften und Firmen ist vereinbart, dass eine Meldung immer sofort (oder manchmal mit Verzögerung) an die Leitstelle weitergeleitet wird. Brandmeldungen von bestimmten öffentlichen Objekten oder Einrichtungen, in denen sich „unselbständige“ Personen aufhalten, wie Pflegeeinrichtungen und Justizvollzugsanstalten, gehen in der Regel direkt in der (Feuerwehr-)Leitstelle ein.
Bei Meldungen von anderen Standorten ist es auch möglich, dass eine Meldung zunächst bei einem Private Emergency Center (PAC) eingeht. Dies sind Leitstände privater Sicherheitsunternehmen, mit denen beispielsweise Firmen oder Geschäfte einen Vertrag abgeschlossen haben und die sich beispielsweise um die Alarmverfolgung bei einer Einbruchmeldeanlage kümmern. Da viele Einbruchalarme falsch oder falsch sind, entlastet dies die Polizei. Stellt die alarmierte Security fest, dass es sich um eine „echte“ (Einbruchs-)Anzeige handelt, wird trotzdem die Polizei eingeschaltet. Der Sicherheitsbeauftragte empfängt die Polizei und gibt Zugangs- und andere relevante Informationen, sie kennen das Objekt oft gut und haben die Schlüssel.
In den letzten Jahren wurden immer mehr (Einbruchs-)Alarmanlagen von Personen zu Hause an ein PAC angeschlossen.
Aktuelle Probleme
Trotz aller verfügbaren Technik bleiben hartnäckige Probleme, die die Kontrollräume lösen müssen. Kontrollräume haben beispielsweise häufig mit böswilligen Anrufen von Personen zu tun, die beispielsweise einen Streich spielen wollen.
Die Niederlande
Laut einer aktuellen Sendungssendung Netzwerk 60 % der Krankenwagen erreichen am 19. Juni 2007 nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 15 Minuten ihr Ziel, wobei die Ursache in den meisten Fällen auf Missverständnisse, Missverständnisse oder einfache Missverständnisse zurückzuführen ist. 2005 waren es noch 53 %.
Andere Kontrollräume
Neben den Rettungsdiensten nutzen auch andere Organisationen Kontrollräume. Ihnen ist gemeinsam, dass sie unerwünschte Ereignisse jederzeit erkennen und sofort eingreifen können. Zu den Organisationen (in den Niederlanden) mit solchen Kontrollräumen gehören:
- Verkehrsleitzentralen von Rijkswaterstaat
- Private Sicherheitsunternehmen (mit einem sogenannten 'PAC' oder privaten Notfallzentrum)
- Parkhausbetreiber
- Regierungen wie Ministerien und Kommunen
- Energieunternehmen
- Wasserwerk
- ÖPNV-Unternehmen
- Pannenhilfe
- Reiseversicherer
- Tierkrankenwagen
- Flughäfen
Externe Links
- Eine Leitstellenorganisation für alle Rettungsdienste (Zentralregierung - Niederlande)
- Programm Nationale Kontrollraumorganisation (Die Niederlande)
- Krisenmanagement (FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Lebensmittelkette und Umwelt – Belgien)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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