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Ossi Oswalda
Ossi Oswalda
Porträtfoto Ossi Oswalda, 1925, von Nicola Perscheid
Allgemeine Information
GeburtsnameOswalda Staglich
GeborenNiederschönhausen, 2. Februar1897
VerstorbenPrag, 17. Juli1947
LandFlagge des Deutschen Reiches Deutschland
Arbeit
aktive Jahre1916-1933
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Film
Oswalda vor dem Rembrandttheater, Amsterdam, 1920, anlässlich der Uraufführung von Die Wohnungsnot von Ernst Lubitsch, in dem sie eine Hauptrolle spielte.

Ossi Oswaldageboren Oswalda Staglich (Niederschönhausen, Berlin, 2. Februar1897 - Prag, 17. Juli1947[1]), war ein Deutsche Schauspielerin aus der Zeit der blöder film.

Leben und Arbeiten

Oswalda wurde als Ballerina ausgebildet und arbeitete zunächst als Tänzerin an einem Berliner Theater. 1916 gab sie ihr Filmdebüt in Nacht der Grauens von Richard Oswald und Arthur Robison. Kurz darauf wurde sie vom Drehbuchautor angerufen Hanns Kraly empfohlen vom deutschen Erfolgsregisseur Ernst Lubitsch. Lubitsch erkannte ihr Talent und gab ihr in mehreren seiner Filme direkte Hauptrollen, wie zum Beispiel Meine Frau, die Filmschauspielerin (1919), Die Austernprinzessin (1919), Meyer aus Berlin, diese Puppe (1919) und Die Wohnungsnot (1920), Komödien, die oft auch in den Niederlanden und Belgien veröffentlicht wurden. Für die niederländische Premiere von Die Wonungsnot sie kam sogar nach Amsterdam und hat ein Werbevideo aufgenommen Volendam. In dieser Zeit war sie sehr beliebt und wurde sogar die Deutsche Mary Pickford erwähnt.

Oswalda heiratete Baron Gustav von Koczian und gründete mit seiner Hilfe 1921 ihre eigene Produktionsfirma. Sie produzierte fünf Filme, in denen sie selbst die Hauptrolle spielte. Ihr bisheriges Pendant in Lubitsch-Filmen Victor Janson fungierte als Regisseur. Von 1925 bis 1929 spielte Oswalda in Filmen von Universum Film AG. In den frühen 1930er Jahren spielte sie in zwei Sprechfilmen. An ihre Erfolge aus der Lubitsch-Zeit konnte sie jedoch nicht mehr anknüpfen.

In den 1930er Jahren zog Oswalda nach Prag und arbeitete dort als Bühnenschauspielerin. Sie hat auch ein Drehbuch geschrieben. 1947 starb sie im Alter von 50 Jahren unter schlimmen Umständen.

Filmografie

Stummfilme

  • 1916: Nacht der Grauens
  • 1916: Schuhpalast Pinkus
  • 1916: Leutnant auf Befehl
  • 1916: Der Tod auf Zeche Silva
  • 1916: Der Hilferuf
  • 1916: Der G.m.b.H.-Tenor
  • 1917: Wenn vier dasselbe tun
  • 1917: Ossis Tagebuch
  • 1917: Prinz Samic
  • 1917: Das fidele Gefängnis
  • 1918: Dem Licht entgegen
  • 1918: Ich möchte kein Mann-Signal
  • 1918: Der Rodelkavalier
  • 1918: Das Schwabemädle
  • 1918: Das Mädel vom Ballett
  • 1919: Meine Frau, die Filmschauspielerin
  • 1919: Hundemachen
  • 1919: Meyer aus Berlin
  • 1919: Die Austernprinzessin
  • 1919: diese Puppe
  • 1919: Das Mädchen aus dem wilden Westen
  • 1919: Das Millionenmädel
  • 1920: Die Wohnungsnot
  • 1920: Putschliesel
  • 1920: Kakadu und Kiebitz
  • 1921: Die Madel mit der Maske*
  • 1921: Amor am Steuer*
  • 1922: Der blinde Passagier*
  • 1923: Die Milliarden Suppe*
  • 1923: Colibri*
  • 1924: Niniche
  • 1924: Ein Weihnachtsfilm für die Großen
  • 1925: Herrn Filip Colins Abenteuer
  • 1925: Das Mädchen mit der Schutz
  • 1925: Blitzzug der Liebe
  • 1926: Die Fahrt in Abenteuer
  • 1926: Schatz, mach' Kasse
  • 1926: Grafin Plättmamsell
  • 1926: Eine tolle Nacht
  • 1926: Die kleine vom Varieté
  • 1926: Das Mädel auf der Schaukel
  • 1927: Wochenend breiter Willen
  • 1927: Frühere Verhältnisse
  • 1927: Es zog drei Burschen
  • 1927: Ein Höllensturz*
  • 1928: Eddy Polo mit Pferd und Lasso
  • 1928: Ossi hat die Hosen an
  • 1928: Der Vierte der Rechten
  • 1928: Das Haus ohne Männer
  • 1929: Der Dieb im Schlafcoupée

* auch Produzent

Filme anzeigen

  • 1930: Der Keuzeche Josef
  • 1933: Der Stern von Valencia

Externe Links

Hinweis

  1. vgl. Webseite Finde ein Grab. Im Internet kursieren mehrere Daten zu Oswaldas Geburts- und Sterbedaten
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