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Otto het Kind
Otto das Kind
1204-1252
Otto das Kind
Herzog von Braunschweig und Lüneburg
Zeitspanne1235-1252
NachfolgerAlbrecht I & Johan ich
VaterWilhelm von Lüneburg
MutterHelen von Dänemark
DynastieWelfen

Otto das Kind (1204Lüneburg, 9. Juni1252), war der erste Herzog von Braunschweig und Lüneburg1235-1252. Seinen Spitznamen verdankt er wahrscheinlich der Tatsache, dass er minderjährig war, als er die Besitztümer seines Vaters erbte, oder um ihn von seinem Onkel Kaiser zu unterscheiden Otto IV.

Er war das einzige Kind von Wilhelm von Lüneburg (1184-1213) (Sohn des Heinrich der Löwe) und seine Frau Helena, Tochter des Königs Waldemar I. von Dänemark. Weil sein Onkel Heinrich V. von Braunschweig keine männlichen Erben hatte, erbte er 1223 auch seine Familiengüter in Sachsen und Bayern. Ottos Besitz war daher viel kleiner als der seines Großvaters, Heinrich der Löwe, aber trotzdem gedacht Kaiser Friedrich II eingreifen zu müssen. Er kaufte den Anspruch auf das Erbe der Töchter Heinrichs V. und schickte eine Armee nach Braunschweig. Die Stadt und der örtliche Adel hatten Otto bereits als Herrn geehrt und das kaiserliche Heer musste sich erfolglos zurückziehen. Um seine Sicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, hat sich Otto mit seinem Onkel verbündet Waldemar II. von Dänemark. Otto erhielt die Grafschaft von Waldemar garde und kämpfte auf dänischer Seite in den Schlachten von Mölln (1225) und die Schlacht bei Bornhöved (1227). Die letzte Schlacht wurde von den Dänen verloren und Otto wurde gefangen genommen und inhaftiert Rostock (Stadt).

Friedrich nutzte diese Situation, indem er den Herzog von Bayern mit einer Armee nach Braunschweig schickte, um die Stadt einzunehmen. Die Stadt weigerte sich jedoch, sich zu ergeben und als das Gerücht aufkam, dass sich eine dänische Armee näherte, beschloss die kaiserliche Armee, sich zurückzuziehen. 1228 starb der Graf von Schwerin und ordnete auf seinem Sterbebett die Freilassung Ottos an. Auch Otto zahlte dem Herzog von Sachsen ein Lösegeld und kehrte nach Braunschweig zurück. Er bestätigte die Stadtrechte und verlieh der Stadt neue Rechte, und König Waldemar gab der Stadt die Mautfreiheit in Dänemark. Ebenfalls 1228 heiratete Otto Mechtildis van Brandenburg (ca. 1210 - 12. Juni 1261), Tochter von Albert II. von Brandenburg und Mathilde van Lensberg.

1235 schloss Otto mit Friedrich einen Vertrag. Otto erkannte Friedrich als Herrn an und übertrug ihm seinen gesamten Familienbesitz. Frederik lieh diese Güter an Otto. Da Ottos Familie immer den Herzogstitel geführt hatte, war für Otto (aus eigenem Besitz) die Herzogtum Braunschweig-Lüneburg erstellt. 1252 beschloss Otto, den gegnerischen König zu nehmen Wilhelm II. von Holland und verließ seine Tochter Elisabeth heiraten Wilhelm. Otto starb unerwartet im selben Jahr auf dem Weg zu einem Reichstag von Wilhelm. Otto wird im Braunschweiger Dom beigesetzt.

Otto und Mechtildis hatten folgende Kinder:

Vorfahren

Vorfahren von Otto dem Kind (1204-1252)
UrgroßelternHeinrich der Stolze
(1108-1139)

Gertrud von Sachsen
(1115-1143)
Heinrich II. von England
(1133-1189)

Eleonore von Aquitanien
(1122-1204)
Knout Lavard
(1096-1131)

Ingeborg von Kiew
(-nach 1131)
Volodar Gļebovic
(~1115-nach 1186)

Rikissa von Polen
(1116-1156)
GroßelternHeinrich der Löwe (1129/30-1195)

Mathilde Plantagenet (1156-1189)
Waldemar I. von Dänemark (1131-1182)

Sophia von Minsky (1141-1198)
ElternWilhelm von Lüneburg (1184-1213)

Helen von Dänemark (1180-1233)
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