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Pagliacci

Ich Pagliaccia ist eine Oper in zwei Taten und ein Prolog des Italienisch Komponist Ruggero Leoncavallo, die selbst es Libretto schrieb. Pagliaccia kann übersetzt werden als Clowns oder Arschlöcher. Die erste Vorstellung war an 21. Mai1892 im Mailand. Die Oper dauert etwa eine Stunde und wird heute oft zusammen mit einer anderen kurzen Oper aufgeführt, normalerweise der ein Akt spielenCavalleria Rusticana von Pietro Mascagni.

Zeichen

Die Figuren dieser Oper sind Teil einer umherziehenden Theatergruppe, die Stücke in der Tradition der Komödie dell'Arte tritt auf.

  • Canio, Leiter der Theatergruppe (im zweiten Akt: Pagliaccio, der Clown) (Tenor)
  • Nedda, seine Frau (im zweiten Akt: Kolumbien) (Sopran)
  • Tonio (im zweiten Akt: Taddeo) (Bariton)
  • Beppe (im zweiten Akt: Arlecchino, der Harlekin) (Tenor)
  • Silvio, ein junger Bauer (Bariton)
  • Bauern und Bäuerinnen

Zusammenfassung

Warnung lesen : Der folgende Text enthält Details zum Inhalt und/oder zum Ende der Geschichte.

Erfüllungsort: bei Montalto in Kalabrien, 15.08.1865 (Himmelfahrt Maria)

Prolog

Tonio begrüßt das Publikum und hält eine Rede über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Bühne und Realität. Im Auftrag des Komponisten bereitet er das Publikum auf ein Stück mit besonders hohem Realitätsgehalt vor.

erster Akt

Canio und seine Theatergruppe kommen in Montalto an, wo sie ein Theaterstück aufführen. Die Spieler werden zu einem Drink in die örtliche Kneipe eingeladen, aber Tonio lehnt ab, da er sich noch um den Esel kümmern muss. Unterdessen necken die Bürger Canio, dass Tonio es vorzog, bei Canios Frau Nedda zu bleiben. Canio ist wütend und erklärt, entgegen dem Stück, die Untreue mit dem Tod zu rächen.

Nedda, die ihrem Mann nicht treu ist, bekommt bei diesen Worten große Angst. Trotzdem macht Tonio seine Annäherungsversuche, doch sie weist ihn zurück. Wenn er darauf besteht, schlägt sie ihn mit einer Peitsche. Tonio tropft ab und schwört Rache. Später kommt ihr richtiger Liebhaber Silvio, mit dem sie fliehen will. Tonio, der alles gesehen hat, warnt Canio, doch er kommt zu spät und findet Nedda allein. Während Canio sie mit einem Messer bedroht, verlangt er den Namen ihres Geliebten. Schließlich greift Beppe ein.

Die Schauspieler wechseln für die Aufführung, und Canio, der hofft, dass sein Konkurrent im Publikum sein wird, ist verzweifelt (Ridi, pagliaccio; Dann lächle, Paljas)

zweiter Akt

Nedda sammelt die Eintrittsgelder ein und warnt Silvio heimlich, dass ihr Mann es herausgefunden hat. Die Vorstellung beginnt: Allein gelassen von ihrem Mann Pagliaccio (Canio) wartet Columbina (Nedda) auf ihren geliebten Arlecchino (Beppe). Doch unerwartet kommt Pagliaccio nach Hause und Columbina verabschiedet sich hastig von Arlecchino. Als Canio dies hört, wird er erneut wütend und die Grenze zwischen Spiel und Realität verschwimmt. Er fragt Nedda noch einmal nach dem Namen ihres Geliebten. Inzwischen haben die Zuschauer viel Spaß und applaudieren für das Realistische Spiel.

Erst als Canio mit seinem Messer auf Nedda einsticht, wird der Öffentlichkeit der Ernst der Sache bewusst. Bis dahin ist es jedoch schon zu spät. Auch Silvio, dessen Name der sterbenden Nedda als letztes über die Lippen kam, wird von Canio erstochen. Er wird vom Publikum gehalten und singt schließlich La commedia è finita (Die Komödie ist zu Ende).

Diskussion

Der Aufbau der Oper orientiert sich an der griechischen Tragödie. Da ist zum Beispiel der Prolog, in dem einer der Schauspieler (Tonio) das Publikum direkt anspricht und die Geschichte skizziert und was der Zuschauer davon erwarten kann. Diese Einbindung des Publikums gewinnt zusätzliche Unterstützung, wenn sich herausstellt, dass es sich bei der Oper selbst um eine Theatergruppe handelt, die für ihr Publikum agiert. Der Höhepunkt der Geschichte ist erreicht, wenn die Hauptfigur (Canio) den Unterschied zwischen Fiktion und Realität nicht mehr kennt und Tonios Prolog dem Zuschauer somit einen Hinweis auf Canios psychische Verfassung gibt.

Die Oper hat eine kurze Dauer (etwa eine Stunde), ist aber dennoch in zwei Akte unterteilt. Der erste Akt zeigt die Hauptfiguren im Alltag, während der zweite Akt sie im Kontext einer von ihnen durchgeführten Bühnenperformance zeigt. Für den Betrachter verstärkt diese Spaltung das Gefühl der Verwechslung von Fiktion und Realität.

Es veristisch Der Charakter der Oper ist unverkennbar präsent: Liebe, Untreue, Hass, Eifersucht und schließlich Rache. Aber diese Gefühle sind teils aufrichtig und teils gespielt. Die letzten Worte der Oper lassen dem Zuschauer Raum für Interpretationen. "La commedia è finita!", die Komödie ist zu Ende. Spricht er das Publikum an, seine Frau, die er gerade ermordet hat, oder ist er noch immer in die Theateraufführung vertieft, ohne Fiktion und Realität trennen zu können?

Berühmte Arien