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Es Patershol ist ein alter Nachbarschaft im historischen Zentrum der Belgier Stadt Gent. Die Fläche beträgt ca. 4,5 Ha groß und hat ein geschlossenes Straßenmuster, das Mittelalter hat behalten. Der Bezirk grenzt an Geldmunt, Lange Steenstraat, Grauwpoort, Sluizeken, Oudburg und Kraanlei. Das Lys bildet eine natürliche Grenze zum Rest der Altstadt. Die Nachbarschaft beherbergt heute viele kleine Cafés und Restaurants. Am Kaatsspelplein 8 gibt es auch ein Seniorentreff mit der Bezeichnung „offenes Haus für Menschen über 55, 't Pratershol“ (bewusst mit einem r zwischen p und a geschrieben). Es befindet sich im Bezirk Caermers Kloster und der Haus von Alijn. Das Patershol und Umgebung waren 1981geschützt als Stadtbild.[1]
Geschichte
Ursprünglich war das Viertel ein Militärgebiet der Grafschaft im Besitz der Grafen von Flandern. Am Ende von 13. Jahrhundert war da Väter gegründet, und das Gebiet ging an die Schöffenschaft von Gent. Dann am Ende des 15. Jahrhundert das Rat von Flandern in der Nähe Grabstein wurde untergebracht, kam in die Gegend Anwälte und Richter vereinbaren. Später kamen Händler und Handwerker, wie z Gerber. Das Patershol wurde ein wohlhabendes Viertel. Mit der zunehmenden Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Patershol zu einem Viertel, in dem sich viele Arbeiter niederließen. Viele der großen Gebäude wurden abgerissen oder in kleinere Arbeiterwohnungen unterteilt, was zur Entstehung von Luke LED. Als Ende des 19. Jahrhunderts die Industrie und ihre Arbeiter in die Vororte abwanderten, wurde das Patershol mit seinem engen Gassenmuster allmählich zu einem benachteiligten Viertel oder Ghetto.
Dennoch fand man ab Ende des 19. Jahrhunderts eine künstlerische böhmische Inspiration: Joseph Paelinck, Hyppolyte Le Roy, Julius De Praetere, Karel van de Woestijne, Valerius De Saedeleer, Georges Minne, Frits Van den Berghe (und andere Mitglieder der späteren sogenannte First und Second Group of Latem) und insbesondere Jules De Bruycker. Gefolgt in der Zwischenkriegszeit von Charles Callewaert, Achiel Vereecken, Gustaaf Crommelinck, Jules Van de Veegaete, Karel Van Belle, Leonard und Raphael De Buck, Berten Coolens, Jef Wauters, den Coppejans-Brüdern und anderen In jüngerer Zeit Camille D'Have, Louis De Meester, Philip Claus, Walter De Buck, Stan Kenis, Gaby De Schepper, Freek Neirynck, Norbert Detaeye, Stefan Hertmann, Herman Brusselmans einer zu Hause. Wir sehen uns im siebziger Jahre dieser Zustand des Ghettos blieb jedoch bestehen, und so zog die Altstadt ab Anfang der 1980er Jahre dank ihrer zentralen Lage und ihres historischen Wertes städtische Behörden und private Investoren an, die Restaurierung, Renovierung und touristische Aufwertung durchführten. Die Pflasterung mit Kopfsteinpflaster blieb weitgehend erhalten.
Die Rettung des Viertels hat bereits nach dem Mai '68 für ein Jahrzehnt begonnen. Von Akademiestudenten und Neubürgern (sozial engagierte Jugendliche, Architekten und Denkmalpfleger avant la lettre) gab es einen wachsenden Widerstand gegen die städtebaulichen Räumungspläne der Genter Stadtverwaltung, die ebenso wie in den 1950er Jahren mit dem Abriss der Groene Brielbuurt zum Verschwinden des Patershol und seiner Gebäude, Bewohner (u. a. alternatives, konservatives Abschlussprojekt 1968 des Architektenpaares Jean Zerck und Claire Mulder, Zeichnungen von Guido Deseijn; und Gewinner des Entwurfswettbewerbs 'Ghent Morgen' 1971 der Architekten Willy Verstraete und Herman De Witte). Es war die Zeit, in der das Patershol als Kulisse für den Film "Malpertuis" (1970, Cannes Film Festival 1971) bekannt wurde, der von Harry Kümel nach der Geschichte von Jean Ray inszeniert wurde. Zwischen 1972 und 1975 war das anarchistische Gemeindezentrum "Aktiekomitee Patershol" an der Adresse Hertogstraat 13 (jetzt 17) aktiv (u. a. von dem Architektenehepaar Gerda Verheeke und Guido Deseijn), neben dem damals bekannten alternativen Jugendcafé youth De Kabouter. Ziel der ehrenamtlichen Helfer der Kommune Aktiekomitee 13 war es, durch Sozialarbeit für Erwachsene (Unterstützung bei der sozialen Stadterneuerung, Hilfe bei Lebensproblemen, Kleiderhilfe...) Spielplatz, Klaasfeest...), die Einrichtung einer alternativen Arbeitsgruppe für Stadterneuerung (die erste ihrer Art in Gent) und die Herausgabe der Stadtzeitung Den Agentenaar, zusätzlich zur Wiederbelebung des Sterbens der Nachbarschaft durch die Organisation der ersten echten "Patersholfeesten" verdient den Namen.
Zwischen 1972 und 1977 - dem scheinbar "vergessenen" Glanz des Patershols - wurden in allen Straßen des Viertels kulturelle Register mit musikalischen Darbietungen von Spitzenreitern der Vergangenheit Gentse Feesten bij Sint-Jacobs (Volkssänger Walter De Buck und Gruppe, die kürzlich Formationstheater Vuile Mong und seine Vieze-Gäste, und Flanderns erste politische Theatergruppe Het Trojaanse Paard, 1977 sogar der verstorbene John Massis...) und andere Musiker (die unverzichtbare Fanfare De Strooien Hoedjes), bildende Künstler (Firmin Janssens und die Kunstkring der Gentse Post Offices, Jan Verwest, Anwohner Hukam & Gaby Deschepper, ua), Schauspieler und Sympathisanten, die ihre selbstlose Mitarbeit gaben. Daraus entstand 1974 die BRT-Dokumentation „K Leve nog – aus einer Nachbarschaft, die nicht sterben will“ (Regie Frans Frederickx, Kamera Guido Van Rooy, Drehbuch Freek Neirynck). 1977 musste das Aktionskomitee wiederum aus Geldmangel das Handtuch werfen.
Doch der Ball rollte und ab 1975 gab es unter der damaligen Kulturministerin Rika De Backer kein Zurück mehr zum Schutz und zur Restaurierung des Patershols. Zwischen 1978 und 1980 gab es im Zuge der vergangenen Nachbarschaftsaktionen, jedoch mit verstärkter Medienaufmerksamkeit, einen weiteren heftigen Widerstand gegen die Räumung des zweiten Hofes des Caermerskloosters, wobei die gemeinnützige Organisation Pandinistische Verblijvingsfront (in Anlehnung an die damals populäre südamerikanische Sandinistische Befreiungsfront) wieder mit Hilfe ua der Genter Künstlerszene (und ihr Recht im Staatsrat 1991).
Veranstaltungen
Jedes Jahr um den 15. August herum finden die Patersholfeesten statt, auch bekannt als die "kleinen Genter Feste". Auf dem Kaatsspelplein gibt es Auftritte, die Patershol-Decke macht gebügelte Masten, die Kinder des Patershol singen oder malen und sonntags gibt es einen Flohmarkt.
Kraanlei 79-81, Gebäude "Die Werke der Barmherzigkeit" (Nr. 79) und "Der Flötenspieler"/"Der fliegende Hirsch"/"Hölle") (Nr. 81)
Die Ballenstraat
Externe Links
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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