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Polytonaliteit
Mozart verwendete Polytonalität in seinem "Musikalischen Spatz" für einen komischen Effekt Soundclip abspielen (Info/Erklärung)

Polytonalität oder auch Pluritalität oder Multitonalität ist ein musikalischer Begriff aus dem Musiktheorie. In einem polytonalen Stück erlebt der Hörer das gleichzeitige Zusammentreffen zweier (Bitonalität) oder mehr anders Schlüssel und/oder Tonalitäten.

Mit dem Begriff Ton konzentrieren wir uns auf die spezifischen Intervalle der Töne relativ zum Grundton und zueinander. Dorisch besteht zum Beispiel aus zwei Tetrachorden, die nacheinander einen Ganz-, Halbton- und Ganzton enthalten und durch Disjunktion durch einen Ganzton verbunden sind. Dur zum Beispiel besteht aus zwei Tetrachorden, jeweils aufeinanderfolgend zwei Ganz- und Halbtontönen, die durch Disjunktion durch einen Ganzton verbunden sind.

Mit dem Begriff Schlüssel konzentrieren wir uns auf die spezifische Wurzel, auf der der Schlüssel aufgebaut ist. Zum Beispiel ist G-Dur die Tonart von Dur auf dem Grundton g, C-Dur auf dem Grundton c.

Im Laufe der Zeit sind diese Begriffe zusammengewachsen und Schlüssel und Schlüssel werden synonym verwendet. Schließlich sagt man normalerweise beides zusammen: sowohl die Wurzel als auch den Schlüssel. Zum Beispiel äolisch, g-dorisch, cis harmonisch-moll, D-Dur, ... "Es ist üblich, dass der Name einer bestimmten Tonart sowohl den Namen der Wurzel als auch die Merkmale des Typs widerspiegelt. Die typischen Eigenschaften einer Tonart geben der Musik einen bestimmten Charakter. Die Art der Stimmung (Temperatur) bestimmt den Charakter der Signatur." (von Prinzipien der westlichen tonal-funktionalen Harmonie von L. Verbeke, ISBN 9789074253062 *[1][toter Link] )

Es ist durchaus möglich, dass der Grundton der verschiedenen Tonarten gleich ist, zum Beispiel Gis-Dur und Gis-Mixolydisch und Gis-Dorisch. Beispielsweise kann auch die Kombination von C und G-Dur (gleiche Tonart, aber auf unterschiedlichen Grundtönen) für Bitonalität stehen.

Polytonalität ist in der 20. Jahrhundert Musik und entstand aus der Aufspaltung von komplexen harmonisch.

Beispiele für Polytonalität finden sich oft in Werken von Darius Milhaud und Igor Strawinsky.

Auch in der Jazzmusik wird Polytonalität häufig verwendet, wobei verschiedene Kirchentonarten oder Oktatonenreihen die Grundlage des polytonalen Erlebens bilden können. Zum Beispiel kann man ein G7 . verwendenZustimmung kombiniere mit einem C#7, weil die Töne b (dritte) und f (siebte) in G entsprechen den Noten b (Sept) und eis (Terz, enharmonisch gleich f) von C#.