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Red Market
Logo des Roten Marktes

Roter Markt war Belgier Kette von Discounter was zu den Ahold Delhaize gehörte. 2016 stellte Delhaize die Rabattformel Red Market ein.

Im Jahr 2015 hatte die Kette 13 Filialen, davon drei im Flämische Region (Gent, aussteigen und Tielt-Winge) und zehn im Wallonische Region (Andenne, Couillet, Fontaine-l'Eveque, Gembloux, gosselies, Jemeppe-sur-Meuse, Jemeppe-sur-Sambre, Mouscron, Quaregnon und Verviers.[1]

Der erste Store wurde 2009 in Gembloux eröffnet. Damit hat die Delhaize Group zum zweiten Mal den Schritt zur Rabattformel vollzogen. Die Gruppe hatte zuvor 45 Dial-Läden, aber diese Kette wurde 1998 geschlossen.[2]

Ladenkonzept

Red Market ist die Antwort der Delhaize Group auf den Boom der Discounter aldic und Lidl. Der niedrigste Preis und ein einfaches, nüchternes und dennoch komplettes Grundangebot sind die wichtigsten Elemente des Ladenkonzepts. Der Rote Markt ist sieben Tage die Woche geöffnet und hat verlängerte Öffnungszeiten.

Auch die Handelskette führte einige Neuheiten ein. Am Eingang muss jeder Kunde ein Mobiltelefon haben Scangerät mit dem er beim Rundgang durch den Ladenwinkel alle Produkte scannt, die er in seinem Laden hat Einkaufswagen legt. Zum Kassierer es gibt nur eine Warteschlange, außerdem dürfen alle Artikel im Warenkorb verbleiben und sollten daher nicht auf einen Gürtel gelegt werden. Der Kunde übergibt den Scanner an die Kassiererin, die nach dem Zufallsprinzip prüft, ob alle Artikel (richtig) gescannt wurden. Die Durchlaufzeit an der Kasse ist daher kürzer.

Zukunft

Die Zukunft von Red Market war lange Zeit ungewiss. Mit dreizehn Filialen hatte die Handelskette einen sehr begrenzten Vertrieb, zudem kamen in den letzten Jahren keine neuen Filialen hinzu. Red Market war auch stark verlustbringend. Der Jahresabschluss von Smart-Food-Shopping, Inhaber von Red Market, weist für 2013 bei einem Umsatz von 61,8 Millionen Euro einen Verlust von 9,4 Millionen Euro aus. 2012 betrug der Verlust 8 Millionen Euro, 2011 5,9 und 2010 5 Millionen Euro.[3]

Am 8. November 2016 kündigte die Warenhauskette Delhaize an, das Red Market Konzept einzustellen und die Geschäfte in AD oder Proxy Delhaizes umzuwandeln.[4]