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Renaat Diependaele

Renaat Diependaele (Erwetegem, 1. April1913 - Gent, 2. Juli1983) war ein BelgierSenator.

Lebenszyklus

Diependaele wurde beruflich Architekt.

Während der Deutsche Besatzung wurde im August 1942 von Diependaele übernommen VNV ernannt Kriegsbürgermeister von Erwetegem. Nach dem Befreiung er wurde kurzzeitig interniert, aber nicht verurteilt.[1]

1949 war er politisch aktiv mit der Flämische Konzentration. Nach der Gründung der Volksunion 1954 trat er der Partei bei und baute die Parteiarbeit der Bezirk Aalst-Oudenaarde. 1961 wurde er zum Mitglied der Belgischer Senat für den Distrikt Aalst-Oudenaarde und hatte dieses Mandat bis 1965 inne. Er wurde wegen Bestechungsvorwürfen aus sozialistischen Kreisen an der Wiederwahl gehindert. Er musste dies tun für die OstflämischSchwurgericht erschien, wurde aber freigesprochen.

1968 wurde er kooptierter Senator, bis 1971. 1971 wurde er erneut direkt zum Senator für den Bezirk Aalst-Oudenaarde gewählt und saß bis 1974. In der Zeit von Dezember 1971 bis März 1974 saß er aufgrund des damals bestehenden Doppelmandats auch im Kulturrat der Niederländischen Kulturgemeinschaft, die am 7. Dezember 1971 installiert wurde und ist der entfernte Vorgänger der Flämisches Parlament. Im Senat beschäftigte er sich mit der Repressionspolitik, der Betrieb der NMBS, das Sprachgrenzenproblem und die Probleme von Familie und Wohnen.

Wegen seiner flämischer Nationalist Prinzipien geriet er immer wieder in Konflikt mit der Parteiführung der Volksunion. Die Ansichten der Partei, die er oft für zu fortschrittlich hielt, insbesondere in Bezug auf die Abtreibung, führten dazu, dass er die Volksunion verließ. 1974 präsentierte er sich in seinem Bezirk mit einer eigenen flämischen Nationalistenliste, wurde aber nicht gewählt. 1978 war er Kandidat für die Vlaams Blok, wurde aber auch nicht gewählt.

Sein Enkel Matthias Diependaele wurde politisch aktiv für die N-VA.

Literatur

  • Guido VAN IN, Vaert-wel Renaat, in: WE, 6. Juli 1983.
  • L. WOUTERS, Renaat Diependaele, in: Vlaams Blok, September 1983.
  • Pieter-Jan VERSTRAETE, Renaat Diependaele, in: Neue Enzyklopädie der Flämischen Bewegung, Tielt, 1998

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