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EIN Repertoire ist eine Übersicht über geschriebene Quellen, ausgewählt nach einem bestimmten internen oder externen Kriterium (Herausgabeort, Art oder Genre des Textes, Thema, Umfeld, in dem der Text entstanden ist usw.). Repertorium nicht mit a verwechseln Inventar: ein Inventar ist eine Übersicht über die schriftlichen Quellen, die von einer bestimmten Institution vererbt und in einer aufbewahrt werden Archiv oder sogar eins Archivfonds.
Notariat
Unter dem Register wird im Notariatsberuf verstanden: ein Register, in das die bisherigen Urkunden eingetragen werden. Diese wird periodisch bei den Finanzbehörden eingereicht, beispielsweise im Hinblick auf die Grunderwerbsteuer. Das Register wird derzeit elektronisch geführt.
Geschichte
W. Wattenbach hat ein dreiteiliges Werk geschrieben Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter, einer für die frühes Mittelalter, einer für die volles mittelalter und für die Spätmittelalter. Zusammen bilden diese drei Arbeiten einen systematischen Überblick über die Quellen für die Geschichte der Deutsches Kaiserreich in dem Mittelalter (alles sind verbesserte Versionen von WATTENBACH, W., Deutschlands Geschichtsquellen im Mittelalter bis zur Mitte des XIII. Jahrhunderts, 2 Teile, Berlin, 1893-1894). Aufgeteilt in verschiedene Perioden, mit Einteilungen nach institutionellen, aber hauptsächlich nach regionalen Prinzipien (einschließlich institutioneller und thematischer Einteilungen). Von jedem Band erscheint regelmäßig eine komplett überarbeitete Version mit ganz neuen Beiträgen von neu eingestellten Autoren. Jeder Band existiert mittlerweile in einer Handvoll Versionen, die manchmal am besten nebeneinander gelesen werden.
Medizin
Ein bekanntes Repertoire ist das von Medikamente, ein großes dickes Buch, das in Krankenhäusern und von Ärzten verwendet wird. Es ist ein "Übersicht über die Informationstexte der vom Arzneimittelbewertungsausschuss registrierten Arzneimittelspezialitäten". und ist in den Niederlanden als Pharmakotherapeutischer Kompass.
In der Homöopathie enthält ein Repertorium einen Index, der oft in Hauptgruppen unterteilt ist, mit Symptomen unten. Zum Beispiel: Kopf – Kopfschmerzen – hinter den Augen. Bei all diesen Symptomen werden Medikamente genannt, je nachdem, inwieweit das Medikament laut Homöopathen in der Vergangenheit erfolgreich verordnet wurde. Veröffentlicht im Jahr 1897 James Tyler Kent erstmals ein Repertoire. Seitdem wurden mehrere Repertorien veröffentlicht. Das moderne Repertoire ist so umfangreich geworden, dass sie nicht mehr vollständig in Buchform, sondern nur noch digital veröffentlicht werden. Die Verwendung eines Verzeichnisses zur Suche nach möglichen homöopathischen Mitteln, die für die Symptome eines Patienten verwendet werden können, wird als Repertorisierung bezeichnet.