WikiDer > Rudolf Weiss

Rudolf Weiss
Rudolf Weiss
Poste hier dein selbstgemachtes Foto
Vollständiger NameRudolf Karl Erich Weiss[1]
Geboren27. September 1910
Potsdam
Verstorben19. September 1958
Flagge der Sowjetunion URS
RuheplatzNeumarkt-Sankt Veit
LandschaftFlagge von Deutschland (3-2 Seitenverhältnis).svgWeimarer Republik (1931-1933)
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland (1933-1945)
TeilKriegsfahne von Deutschland (1921–1933).svgReichswehr
Herr - Aufkleber für Helm 1942.svgHerr
Dienstjahre1931-1945
RangOberstleutnant
EinheitOberkommando des Heeres
1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS Adolf Hitler
Allgemeines Heeresamt
Oberkommando des Heeres
Schlachten/KriegeZweiter Weltkrieg
Auszeichnungensiehe Dekorationen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Rudolf Weiss (27. September 1910 - 19. September 1958) war ein deutscher Offizier und Adjutant des Chefs der Heerespersonalamt von dem Oberkommando des Heeres.

Biografie

Privatleben

Weiß wurde am 27. September 1910 als Sohn von Hugo Weiß und Clara Seifert geboren. Am 22. Mai 1937 heiratete er Vera Freiin von der Goltz und bekamen zusammen zwei Söhne und eine Tochter.

Militärkarriere

Weiß trat 1931 in die Reichswehr ein und wurde 1934 zum Leutnant ernannt. Im November 1938 wurde er der Personalabteilung des Oberkommandos des Heeres zugeteilt und 1940 zum Hauptmann befördert. 1941 wurde er in die 1. Panzerdivision als Lagerhelfer. Ab April 1942 diente er beim Allgemeinen Heeresamt als Motorisierungsoffizier und wurde im Juni zum Major befördert. Am 2. Oktober wurde er zum persönlichen Adjutanten des Chefs der Personalabteilung des Heeres ernannt, eine Position, die er bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs innehatte. In dieser Position diente er unter General Rudolf Schmundt. Am 1. April 1944 wurde Weiß zum Oberstleutnant befördert. Am 20. Juli 1944 wurde Schmundt beim Attentat auf Adolf Hitler schwer verletzt und durch seinen Stellvertreter ersetzt. Wilhelm Burgdorf. Burgdorf wurde nach dem Tod seines Vorgängers am 1. Oktober offiziell Leiter der Abteilung[2]

Berlin

Weiß war während der Schlacht um Berlin im Führerbunker anwesend. Am 29. April 1945 Major Bernd Freytag von Loringhoven und Rittmeister Gerhard Boldt Erlaubnis zum allgemeinen Hans Krebs um sich den Kämpfen draußen anzuschließen. Krebs beriet sich mit Burgdorf, der antwortete, dass sie Weiss mitnehmen sollten.[3] Gegen 13.30 Uhr genehmigte Hitler die Aktion und befahl den Männern, zur 12. Armee von General Wenck vorzustoßen.[4] Weiter sagte Hitler zu ihnen: "Grüße Walther Wenck. Er muss sich beeilen, bevor es zu spät ist."[5]

Weiß wurde von den anderen beiden getrennt und wurde von den rote Armee. Anschließend verbrachte er fünf Jahre in einem Kriegsgefangenenlager in Polen. Er starb 1958.[6]

Werbeaktionen

  • 01/03/1934 Leutnant
  • 10.01.1936 Oberleutnant
  • 01.03.1940 Hauptmann
  • 01/06/1942 Haupt
  • 01.04.1944 Oberstleutnant

Dekorationen

EhrenabzeichenLieferlandEmpfangen am
Panzerabzeichen.jpg

Panzerkampfabzeichen

Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland10. Juni 1940
EG II 1914.jpg

Eisernes Kreuz 2.Klasse

(Eisernes Kreuz 2. Klasse)

9. Juli 1940
Verwundetenabzeichen in Schwarz (1.Form).jpg

Verwundenetenabzeichen in Schwarz

(Wundabzeichen in Schwarz)

19. Oktober 1941
Eisernes Kreuz I. Klasse 1939.jpg

Eisernes Kreuz 1.Klasse

(Eisernes Kreuz 1. Klasse)

24. Oktober 1941
Winterkriegsmedaille front.jpg

Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42

(Ostfront-Medaille)

6. August 1942

Verweise

Letzte Einwohner der Führerbunker am Abreisetag (1945)
Imperium-Adler
20. April:Hermann Göring · Heinrich Himmler
21. April:Robert Ley · Karl-Jesko von Puttkamer
22. April:Karl Gebhardt · Julius Schaub · Christa Schröder · Johanna Wolf · Eckhard Christian
23. April:Albert Bormann · Theodor Morell · Hugo Blaschke · Joachim von Ribbentrop · Albert Speer
24. April:Walter Frenzo
28. April:Robert Ritter von Greim · Hanna Reitsch · Walter Wagner
29. April:Bernd Freytag von Loringhoven · Gerhard Boldt · Rudolf Weiss · Wilhelm Zander · Heinz Lorenz · Willy Johannmeyer
30. April:Nikolaus von Below
1. Mai:Wilhelm Mohnke · Traudl Junge · Gerda Christian · Constanze Manziarly · Sonst Krüger · Otto Günsche · Walther Hewel · Ernst-Günther Schenck · Hans-Erich Voss · Johann Rattenhuber · Peter Högl · Werner Naumann · Martin Bormann · Heinz Linge · Erich Kempka · Heinrich Doose · Hans Baur · Georg Betz · Ludwig Stumpfegger · Arthur Axmann · Gunther Schwägermann · Ewald Lindloff · Hans Reisser · Armin D. Lehmann · Josef Ochs · Heinz Krüger · Werner Schwiedel · Gerhard Schach · Hans Fritzsche
2. Mai:Helmuth Weidling · Hans Refior · Theodor von Dufving · Siegfried Hübscher · Roch Misch
Noch vorhanden am 2. Mai:Erna Flegel · Werner Haase · Helmut Kunz · Fritz Tornow · Johannes Hentschel · Liselotte Chervinska
Selbstmord begangen:Alwin-Broder Albrecht · Ernst-Robert Grawitz · Adolf Hitler · Eva Braun · Joseph Goebbels · Magda Goebbels · Wilhelm Burgdorf · Hans Krebs · Franz Schadle
Hingerichtet:Hermann Fegelein
Ermordet:Kinder von Goebbels · Blondine
Unbekannt:Heinrich Müller