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Abū Muṣliḥ bin Abdallāh Shīrāzī (Shiraz, 1184 – 1283/1291?), besser bekannt unter seinem PseudonymSaadic oder Said (persisch: سعدی), war einer der bekanntesten Perser Dichter des Mittelalters. Er ist nicht nur für die Qualität seiner Werke bekannt, sondern auch für die Tiefe seines gesellschaftlichen Denkens.
Biografie
Saadi stammte aus Shiraz im weit, der Süden von Persien. Er verließ seine Heimatstadt in jungen Jahren und zog nach Bagdad zu Arabisch Literatur und islamisch studiere naturwissenschaften an der berühmten an-Nizzāmīya Wissenszentrum (1195-1226).
Nach dem Mongolen überfiel Persien, Saadi wanderte Anatolien, Syrien, Ägypten und Irak. In seinen Werken bezieht er sich auch auf Reisen, die er unternommen haben soll Pakistan, Indien und Zentralasien. Saadi zeigt somit viele Ähnlichkeiten mit Marco Polo, der zwischen 1271 und 1294 dieselbe Region besuchte. Er besuchte viele auf seinen Reisen Teehäuser, wo er sich mit Händlern, Bauern, Priestern, Dieben und Schiitische Mystiker. Diese Gespräche dienten oft als Grundlage für seine Arbeit.
Als er nach mehr als zwanzig Jahren nach Shiraz zurückkehrte, wurde es regiert von Atabak Abubakr Sa'd ibn Zangy (1231-1260) und erlebte eine Zeit relativer Ruhe. Saadi wurde vom Herrscher mit Respekt empfangen. Als Dank dafür nahm Saadi den Namen des örtlichen Prinzen, Sa'd ibn Zangi, als Pseudonym an. Er verbrachte wahrscheinlich den Rest seines Lebens in Shiraz, wo seine Mausoleum ist eine bekannte Touristenattraktion.
Sein bekanntestes Werk ist das gulistan, "Der Rosengarten", in dem Prosa und Poesie wechseln. EIN Niederländisch Übersetzung erschien 1997.
Arbeiten
- "Boestan"
- "gulistanoder der Rosengarten rozen
- "Persische und arabische Qasiden"
- "Ghazalaat"
- "Tardschi'band"
- "Qata'at"
- "Roba'iat"
- "Mofradat"
- "Suknameh"
- "Molamma'at wa Mosallasat"
Übersetzungen
- saadi, Der Rosengarten (1997; übersetzt von J.T.P. de Bruijn)