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Siemens AG
Siemens AG
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StipendiumDeutsche Börse: SIE
Einrichtung12. Oktober1847 (Berlin)
Gründer(n)Werner von Siemens und
Johann Georg Halske
SchlüsselfigurenJoe Kaeser, CEO
Jim Hagemann Snabe, Vorsitzender Aufsichtsrat
HauptquartierBerlin/München, Deutschland
Angestellte385.000 (2018/2019)
ProdukteKommunikation, Elektrizität, medizinische Ausrüstung, Wasserversorgung, Walzmaterial, Finanzen und Immobilien
Einnahmen/Jahr86,8 Mrd. € (2018/2019)
profitieren/Jahr5,6 Mrd. € (2018/2019)
WebseiteSiemens AG
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Siemens AG ist ein weltweit tätiger Deutscher Konglomerat im Elektronik und Elektrotechnik in den Sektoren tätig Industrie, Energie und Gesundheit. Das Unternehmen ist in rund 190 Ländern weltweit tätig und beschäftigt rund 385.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin und München.

Aktivitäten

2019 gliedern sich die Aktivitäten von Siemens in sieben Divisionen: Digital Industries, Smart Infrastructure, Gas & Power, Mobility, Healthineers und Siemens Gamesa Renewable Power and Financial Services.[1] Mobilität ist mit 9 Milliarden Euro Umsatz die kleinste Aktivität und Gas & Power mit 18 Milliarden Euro Umsatz die größte.[1]

Die wichtigsten geografischen Märkte im Jahr 2019 waren Europa, Afrika und der Mittlere Osten, wo die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet wurde, Nord- und Südamerika (ein Viertel) und das restliche Viertel wurde im Rest der Welt verkauft.[1] Der Umsatzanteil Deutschlands lag bei knapp 15 %.[1] In diesem Jahr wurden ca. 6-7% des Umsatzes ausgegeben für F&E.

Mitte 2016 gaben Siemens und der spanische Windturbinenhersteller Gamesa ihre Fusion bekannt.[2] Siemens wird eine Mehrheitsbeteiligung von 59 % an dem neuen Zusammenschluss erwerben, der Rest liegt in den Händen der Gamesa-Aktionäre.[2] Das neue Unternehmen wird angesiedelt und gelistet in Spanien. Der kombinierte Umsatz beträgt 9,3 Milliarden Euro und der Auftragsbestand 20 Milliarden Euro.[3] Die beiden ergänzen sich gut in Bezug auf Produkte und geografische Verteilung der Aktivitäten. Gamesa ist groß in Lateinamerika, Indien und den Volksrepublik China, wo Siemens weniger stark vertreten ist.[3] Zusammen haben die beiden rund 21.000 Mitarbeiter.[3] am 7. April 2017 war der Zusammenschluss Fakt und der Zusammenschluss wird unter dem neuen Namen weitergeführt Siemens Gamesa Erneuerbare Energien.

Im März 2018 hat der Geschäftsbereich Siemens Healthineers AG bekam eine eigene Börsennotierung. Siemens hält auch nach dem Börsengang eine Mehrheitsbeteiligung von 85 %. Im September 2020 folgte der Börsengang der Energiesparte, Siemens Energie AG.[4] Siemens Energy ist Hersteller von unter anderem Windkraftanlagen und Turbinen für Kohlekraftwerke und erzielte 2019 mit mehr als 90.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 29 Milliarden Euro.[4] Siemens hält nach dem Börsengang noch 31,5% der Anteile an Siemens Energy, rechnet aber damit, seinen Anteil innerhalb von 18 Monaten auf null zu reduzieren. Der Börsenwert lag zum Zeitpunkt der Einführung bei rund 16 Milliarden Euro.[4]

Unternehmen der Siemens AG hat eine kaputte Geschäftsjahr das endet Ende September.

Siemens in den Niederlanden

sehen Siemens Niederlande N.V. für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Siemens ist seit 1879 in den Niederlanden aktiv. Das Unternehmen hat sechs Geschäftsbereiche, Power and Gas, Energy Management, Building Technologies, Mobility, Digital Industries Software sowie Process Industries and Drives. Es hat auch eine Tochtergesellschaft, Siemens Healthineers, deren deutsche Muttergesellschaft Ende 2017 eine eigene Börsennotierung erhielt. Alle Aktien des niederländischen Unternehmens werden von der Siemens AG gehalten. Ende 2017 beschäftigten die niederländischen Niederlassungen 2.058 festangestellte Mitarbeiter. Im Jahr 2017 erreichte das Unternehmen a Einnahmen von fast 850 Millionen Euro und einem Nettogewinn von 65 Millionen Euro.

Am 16. November 2017 wurde die Schließung des Werks Hengelo bekannt gegeben.[5] Etwa 650 Menschen arbeiten hier. Hier werden Dampf- und Gasturbinen gebaut, die ein wichtiger Bestandteil von Kraftwerken sind. Aufgrund des Anstiegs der sauberen Wind- und Solarenergie zusammen mit diesen Turbinen ist die Nachfrage nach traditionellen Kraftwerken zurückgegangen.[5]

Geschichte

Siemens wurde am 12. Oktober 1847 von . gegründet Werner von Siemens und Johann Georg Halske als die Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske. Die Aktien sind seit 1899 an der Börse notiert.

Während der Zweiter Weltkrieg Zwangsarbeiter arbeiteten an Produkten für Siemens & Halske im Konzentrationslager Groß-Rosen und in zwanzig Fabriken rund um das Konzentrationslager Ravensbrück. Im letztgenannten Lager verfügte die Kompanie über neun eigene Baracken mit Häftlingen. Im ehemaligen Lager befanden sich Werkstätten für die Firma, Büro und Lager befanden sich im SS-Teil des Lagers. Kurz vor der Räumung des Lagers arbeiteten 425 Häftlinge und sechzehn Zivilisten für Siemens & Haske.

Das heutige Siemens entstand 1966, als Siemens & Halske AG verschmolzen mit Siemens-Schuckertwerke AG und Siemens-Cleaner-Werke AG.

Siemens war auch im IT-Bereich (Siemens IT Solutions and Services) tätig, bis SIS Ende 2010 an ATOS. Am 18. September 2011 gab Siemens bekannt, die Produktion von Atomkraftwerke. Siemens hat zuvor ein Joint Venture mit Arevac.[6] Lampenhersteller Osram gehörte lange Zeit zu Siemens, wurde aber am 8. Juni 2013 wieder ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen. Mitte 2013 veräußerte Siemens seine 50 %-Beteiligung an der Gemeinschaftsunternehmen Partnerschaft mit Nokia Siemens Networks Nokia. Ein Jahr später wurde die Beteiligung an der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH verkauft an Bosch.

Im September 2017 wurde bekannt gegeben, dass Siemens-Mobilität ein Zusammenschluss wurde mit dem französischen Eisenbahnbauer abgestimmt Alstom.[7] Das neue deutsch-französische Unternehmen wäre besser auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig. Wäre die Fusion zustande gekommen, wäre der größte Eisenbahnbauer Europas und der zweitgrößte der Welt entstanden. Nur der chinesische Eisenbahnbauer CRRC Corporation ist mit einem Umsatz von 18,2 Milliarden Euro etwas größer. Alstom beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter und die Bahnaktivitäten von Siemens mehr als 27.000.[7] Das begann Mitte 2018 Europäische Kommission eine eingehende Untersuchung der geplanten Bahnallianz.[8] Die EG befürchtete, dass der Wettbewerb um die Lieferung mehrerer Zugtypen und Signalsysteme verringert würde. Die Untersuchung wurde im Februar 2019 mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass der Zusammenschluss nicht genehmigt wurde.[9]

Im Oktober 2020 gab Siemens den Verkauf von Flender bekannt.[10] Flender stellt mechanische und elektrische Antriebe her und wird für 2 Milliarden Euro an die Beteiligungsgesellschaft verkauft Die Carlyle-Gruppe. Siemens kaufte Flender 2005 für 1,2 Milliarden Euro von Citigroup Venture Capital Equity Partners. Bereits im Oktober 2017 hatte Siemens diesen Konzern durch die Gründung der Flender GmbH auf Distanz gestellt. Mit diesem Verkauf macht Siemens einen Schritt in der Umsetzung seiner Vision 2020-Strategie, in der das Unternehmen weniger breit aufgestellt sein will. Flender beschäftigt weltweit rund 8.500 Mitarbeiter.

Deutscher Zukunftspreis

Mehrere Tochtergesellschaften der Siemens AG waren eng an Projekten beteiligt, die Deutscher Zukunftspreis empfangen. Dazu gehörten 2004 Siemens Power & Sensor Systems, 2005 die Siemens VDO Automotive AG und 2007 die Osram Opto Semiconductors GmbH.

Externe Links

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