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Simson SL1

Das SL1 war ein leichter Moped die produziert wurde von ostdeutsch Marke simson.

Der SL1 war ein Misserfolg: Er erschien 1970, verschwand 1972 und erhielt keinen Nachfolger
Der SL1 war ein Misserfolg: Er erschien 1970, verschwand 1972 und erhielt keinen Nachfolger

Geschichte

Bereits im die fünfziger die "Moped-Geschichte" der Marke Simson begann mit einer kleinen Serie von leichten Mopeds, den SR1, SR2 und SR2E. In dem sechziger Jahre schwerere Mopeds mit Gangschaltung wurden ersetzt, die "Vogel-Serie". Ende der sechziger Jahre beschloss die DDR-Regierung, dass neue, günstige Modelle eingeführt werden mussten, um der Bevölkerung begrenzte Verkehrsmittel zur Verfügung zu stellen. Für Brummen und Motorräder War doch nicht die furchtbar lange Wartezeit auf die Autos von Trabant und Wartburg existierte. Die Regierung mischte sich daher in die Entwicklung und Preisgestaltung der Simson-Mopeds ein.

SL1

Der Simson SL1 war nur von kurzer Dauer: vom 20. Juli 1970 bis 31. März 1972. Nur 60.200 Stück wurden hergestellt. Die Produktion begann langsam, als im August 1970 die Aluminiumgussteile auf den Markt kamen Jugoslawien kam nicht rein. Das SL1 war ein einfaches, preiswertes Automatik-Moped ("mofa") jetzt sofort Fliehkraftkupplung die vor allem für Damen und für Kunden gedacht war, denen die "Shift-Mopeds" aus der "Vogel-Serie" zu kompliziert und/oder zu teuer waren. Der vom Staat bereits vor der Produktion vorgeschriebene Stückpreis betrug 550 DDR-Mark. Zum Vergleich: die Preise für die „Spatz“, „Stern“ und „Sperber“ waren 1.050, 1.200 bzw. 1.550 Mark. Der SL1 musste so günstig wie möglich produziert werden.

Die Entwicklungsingenieure mussten mit jedem Teil kalkulieren, um den Preis so niedrig zu bekommen. Das Vordergabel des SL1, die zunächst gefedert werden sollte, wurde durch eine starre Version ersetzt. Die 550 Mark konnte man dennoch nicht erreichen: Das SL1 kam für 695 Mark auf den Markt. Die geplanten schmalen 20 x 2,00 Reifen wurden vom "Deutschen Amt für Maß und Gewicht" genehmigt Abteilung für Straßenverkehr) nicht erlaubt. Daher wurde der SL1 mit 20 x 2,25 Reifen ausgestattet. Eine zweite Antriebskette ermöglichte das Mitfahren, aber auch das Moped konnte genutzt werden hochgefahren einbiegen in. Der Verkauf kam jedoch nicht gut an. Erstmals in der Geschichte der DDR, a Marktforschung durchgeführt, aber gescheitert. Insbesondere die Notwendigkeit von a Führerschein hat dem Verkauf nicht geholfen. Bereits im Frühjahr 1971 wurde die Produktion reduziert.

SL1S

Der SL1 wurde im August desselben Jahres durch den . ersetzt SL1S. Es bekam schließlich die begehrte Federgabel. Doch auch das half nicht: Die Produktion wurde am 31. März 1972 eingestellt, obwohl die Firmenleitung noch Pläne für den „SL2 Top Mofa“ schmiedete. Der neu entwickelte Motor mit horizontalem Zylinder war später in Rasenmäher angewendet.

Technische Daten SL1-Serie

simsonSL1SL1S
Namemofa
Zeitspanne1970-19711971-1972
Produktionsmenge60.200
MotorM51A
MotortypEinzylinder Zweitakt
Kühlungtreibender Wind
bohren in mm40
Schlacht in mm39,5
Verschiebung in cc49,6
Kompressionsrate8:1
max. Leistung in PS1,6 bei 4.000 U/min
Höchstgeschwindigkeit in km/h30
Getriebe1 (automatisch)
Gewicht in kg38,540
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