WikiDer > SlutWalk
SchlampeWalk, slutloop oder slutmars, ist ein Protest gegen die Vergewaltigungskultur, die Unterdrückung offener Sexualität und die Stigmatisierung von Frauen, die nuttig Verhalten zeigen würde. Der Marsch kehrt die negative Bedeutung des Wortes Schlampe um und macht es zu einem Ehrenabzeichen. Das Ziel ist Respekt und Sicherheit für die Sexualität aller. Die Bewegung hinter dem SlutWalk möchte darauf aufmerksam machen, dass Sexismus und sexuelle Unterdrückung in vielen Gesellschaften tief verwurzelt.
Ursprung
Der Protest entstand nach einem Kommentar eines kanadischen Polizisten aus Toronto.[1] Er riet kanadischen Studenten, sich nicht wie Schlampen zu kleiden, um Übergriffe und Vergewaltigungen zu verhindern. Dabei schlug er vor, dass Frauen Vergewaltigungen provozieren, indem sie sich aufreizend kleiden. Seine Aussage löste 2011 viele Diskussionen aus, die in einem SchlampeWalk, eine Protestveranstaltung in Toronto, an der Tausende von Menschen teilnahmen. Seitdem werden solche Protestmärsche in Städten auf der ganzen Welt organisiert. Am 4. Juni 2011 fand in Amsterdam ein SlutWalk statt, bei dem es um das Aufdecken der „falschen Toleranz der Niederlande“ ging. Die Bewegung in Toronto ist immer noch aktiv.[2]
Die 'Schlampendiskussion' ist breit gefächert. Es geht nicht nur darum, dass Frauen tragen können, was sie wollen, sondern auch, dass sich die Menschen in ihrem Aussehen und Verhalten nicht von der Sexualmoral einschränken lassen. Das gilt für alle: Heteros, Schwule, Transvestiten. Es gibt viele soziale Normen, die eine Person erfüllen muss, um nicht negativ beurteilt zu werden. SlutWalk gleicht den Druck aus, „normal“ zu sein. Sich spärlich oder aufreizend zu kleiden, kann kein Grund sein, sexuellen Missbrauch zu rechtfertigen. Laut der SlutWalk-Bewegung sollte jeder das Recht haben, sich so zu kleiden, wie er möchte.[3]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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