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Sundaymorning@ekwc
Workshop sundaymorning@ekwc

Sonntagmorgen@ekwc ist ein international ausgerichtetes postgraduales Institut für Keramik die sich in der befindet Niederländisch Stadt Oisterwijk. Jährlich arbeiten dort etwa siebzig Künstler, Designer und Architekten, die während eines dreimonatigen Aufenthalts mit der Kunstform Keramik experimentieren. Das Institut befindet sich in einem ehemaligen Lederfabrik.

Wissenszentrum

Sundaymorning@ekwc ist ein künstlerisches Labor, in dem nationale und internationale Künstler die Möglichkeiten keramischer Anwendungen erforschen, erweitern und neu formulieren. Die postgraduale Einrichtung ist auch eine Plattform für Reflexion und Begegnung zwischen bildenden Künstlern, Designern, Architekten, Kritikern, Vermittlern, Sammlern und anderen Kunstliebhabern. Es ist auch ein Ort, den die Wirtschaft für Beratung, Forschung und Produktion findet.

Ehemalige

Residenz

Jedes Jahr bleiben etwa siebzig Teilnehmer bei sundaymorning@ekwc. Drei Monate lang bleibt jeder Teilnehmer intern und kann die Werkstatt und die Ateliers Tag und Nacht besuchen. Es gibt zwei Varianten: Unterbringung auf individueller Basis mit dem Schwerpunkt Forschung & Entwicklung und Unterbringung auf Projektbasis, wobei der Schwerpunkt auf der Herstellung eines bestimmten Objekts, beispielsweise für eine Ausstellung, liegt. Die Ergebnisse, die die Teilnehmer in dieser intensiven Arbeitsphase erzielen, werden beispielsweise in Museen, Ausstellungen, Unternehmenssammlungen oder als Prototyp für die Wirtschaft genutzt.

Eintritt

Es gibt ein formelles Auswahlverfahren. Die Kandidaten senden einen Lebenslauf, ergänzt mit einem Portfolio und einem Arbeitsplan, der die Forschungsrichtung zeigt. Ein Zulassungsausschuss von sundaymorning@ekwc prüft alle Bewerbungen. Für bildende Künstler, die in den Niederlanden leben und arbeiten, gibt es ein praktisches Stipendium der Mondrian-Fonds. Die Anträge auf dieses praktische Stipendium werden von einem Ausschuss des Mondriaan-Fonds bewertet.

Von den 45 Jahresplätzen sind acht für frischgebackene Kunstabsolventen reserviert.

Geschichte

Sundaymorning@ekwc öffnete seine Pforten am 7. Dezember 1969 als Ceramic Work Center (KWC) in Heusden. 1991 zog das Zentrum an einen neuen Standort, Zuid-Willemsvaart 215 's-Hertogenbosch. Der Umzug markiert auch den Punkt, an dem dem Namen „Europäisch“ hinzugefügt wurde. Der neue Standort wuchs zu einer internationalen Künstlerresidenz. Mit dem Wechsel der Geschäftsführung im Jahr 2010 wurde der Name in sundaymorning@ekwc geändert und dort ein CAD/CAM-Studio eröffnet.

Basisinfrastruktur

Am 21. Mai 2012 sah sich sundaymorning@ekwc mit einer Ablehnung der staatlichen Förderung konfrontiert. Das Institut beantragte einen staatlichen Zuschuss für den Zeitraum 2013-2016, aber die Rat für Kultur, das unabhängige Beratungsgremium der Regierung im Bereich Kunst, Kultur und Medien, beriet Staatssekretär Zijlstraße (Kultur) keine Subventionen zu geben. Am 18. September kündigte der Staatssekretär an, den Ratschlägen aus dem Bericht „Erfolg in der Kultur“ des Kulturrats weitgehend zu folgen.[1] Dennoch hat der Kulturrat in diesem Bericht die Bedeutung von ekwc hervorgehoben.[2]

Letztlich führte diese Förderkürzung zu einer Neuorientierung und Neuordnung. Im Jahr 2012 verließen 14 der 22 Mitarbeiter das Unternehmen.

Oisterwijk

Zusammen mit der Provinz Nordbrabant sundaymorning@ekwc hat 2014/15 einen Umzug in eine ehemalige Lederfabrik in Oisterwijk vorbereitet. Die offizielle Eröffnung fand am Montag, 26. Oktober 2016, durch Minister Bussemaker statt. Der jahrzehntelang leerstehende KVL-Komplex bietet nun 4500m2 Platz für Werkstätten, Ateliers und Gästezimmer. An diesem Standort öffnet sich sundaymorning@ekwc der Öffentlichkeit, der Hochschulbildung und der Wirtschaft. 2013 wusste es BKKC Impulsgeld an sundaymorning@ekwc, um den Umzug nach Oisterwijk zu fördern, damit das Institut seine Sichtbarkeit, Zusammenarbeit und Innovation weiterentwickeln kann.[3]