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Titanit (nicht zu verwechseln mit Titanit) war der Name von mehreren Sprengstoffe, entwickelt von Norbert Ceipek in Österreich-Ungarn im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Es handelte sich um "Sicherheitssprengstoffe", die im Bergbau als billigere Alternative zu Dynamit. Die Basis dieser Sprengstoffe war Ammoniumnitrat.
Ceipek patentiert Jahrhunderts ein Sprengstoff bestehend aus Ammoniumnitrat, Anilinnitrat (Salz von Anilin und Salpetersäure) und Aluminiumpulver.[1] Zugabe von 7 bis 10 % Pikrinsäure erhöhte die Sprengkraft.[2]
Um 1908 patentierte Ceipek einen Sprengstoff bestehend aus einer Mischung aus Ammoniumnitrat und 2 bis 12% verkohltKurkumapulverund optional Pikrinsäure. Ein Teil der Kurkuma konnte passieren Mehl (verkohltes Mais- oder Roggenmehl).[3] Eine weitere von ihm patentierte Formulierung bestand aus Ammoniumnitrat, verkohltem Kurkumapulver, Trinitrotoluol und Natriumchlorid.[4] Diese Sicherheitssprengstoffe waren unempfindlich gegen Stöße oder Flammen und konnten nur von einem Zünder.
Um seine Erfindungen zu kommerzialisieren, gründete Ceipek die richtte Titanit Ceipek Sicherheits Sprengstoff Fabriken auf zu Wien. Im Jahr 1910 wurde der Werd Ungarische Sicherheits Sprengstoff Actien Gesellschaft "Titanit" (System Ceipek) Gegründet in Trencsen im damaligen Ungarn. Kommissare dieser Gesellschaft gehörten Prinz Alexander von Thurn und Taxis (aus der Bohemien Zweig der Gattung Thurn und Taxis, im Schloss wohnen"Lautschin"), Graf Richard van Coudehoven Kalergi und die Holländer Herman Adriaan van den Mauerbacken, Rechtsanwalt in Amsterdam, und C.J. van Eijk, Mitglied der Firma Mi. P. van Eijk & Zonen (Wechselstube).[5]