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Tussengas

Zwischengas ist die Bezeichnung für ein spezielles System beim Herunterschalten des Gangs von a Wagen mit unsynchronisiert Getriebe. Es ist eine doppelte Entkopplung. Umgangssprachlich wird dies oft als „double-beating“ bezeichnet, nach dem englischen Begriff: „Doppelkupplung"(oder eigentlich"doppelt dasumklammern").

Die Technik wird nur beim Herunterschalten von einem höheren in einen niedrigeren Gang benötigt. Beim Hochschalten ist dieses System nicht erforderlich. Dann ist die Umfangsgeschwindigkeit der Zahnräder auf der Nebenwelle und der Hauptwelle nahezu gleich und die Zahnräder lassen sich leicht zusammenschieben (bei gedrückter Kupplung).

Beim Herunterschalten ist die Umfangsgeschwindigkeit der Zahnräder nicht gleich. Durch Anlegen von Zwischengas wird die Drehzahl des Getriebes auf der Sekundärwelle angepasst und die Gänge können mit leichtem Druck gegen den Schalthebel zusammengeschoben werden.

Das Herunterschalten ist ohne Zwischengas nicht möglich. Auch bei sehr großer Krafteinwirkung auf den Schalthebel ist ein Zusammenschieben der Zahnräder nicht möglich. Das Auto soll dann durch Bremsen zum Stehen gebracht werden.

Beim Herunterschalten mit Zwischengas wird zuerst das Kupplungspedal gedrückt, dann der Schalthebel in Neutralstellung gebracht, dann die Kupplung wieder losgelassen und eine angepasste Menge „Zwischengas“ betätigt, dann wird die Kupplung erneut gedrückt und der Schalthebel einen Gang tiefer legen und die Kupplung loslassen. Die Absicht ist, dass die Getriebe der Schaufel in der Geschwindigkeit, bevor sie ineinandergreifen.

Bei synchronisierten Getrieben wird die Drehzahldifferenz zwischen den Gängen ausgeglichen/angepasst um Synchronring die daher einem Verschleiß unterliegen. Infolgedessen verschleißt eine synchronisierte Schaufel immer schneller als eine fachmännisch betriebene unsynchronisierte Schaufel.

Für Personenkraftwagen, Doppelkupplung wurde obsolet, als synchronisierte Getriebe in der Gemeen üblich wurden die Dreißiger und vierzig. Trotzdem bis spät sechziger Jahre noch Pkw mit a Doppelkupplung Mechanismus erfordern. Eine Anzahl von Oldtimer das fährt sich immer noch so Fiat 500 und der Morris (Modell "Traveller") hat noch dieses Prinzip, das eine eigene Fahrtechnik erfordert. Bisher werden Getriebe noch in Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen eingesetzt, für die diese Arbeitsweise erforderlich ist.

Unsynchronisierte Getriebe werden bei Lkw schon länger verwendet. Aufgrund der schweren Gänge musste auch beim Hochschalten eine spezielle Technik des „Doppelkupplungsgetriebes“ angewendet werden. Natürlich musste kein Zwischengas gegeben werden: Man musste nur wenige Sekunden warten, bis die Gänge der Nebenwelle so viel an Drehzahl verloren hatten, dass sie ohne Knarzen schalten konnten. Diese Wartezeit musste bei Abfahrten verkürzt werden, da die Hauptachse durch die zunehmende Fahrzeuggeschwindigkeit schneller zu rotieren begann, bei Steigungen musste die Wartezeit jedoch verlängert werden. Dadurch konnte ein Hochschalten unmöglich werden: Die Wartezeit war teilweise so lang, dass das Fahrzeug zum Stillstand gekommen war.

Eine Sonderausführung ist das Zwischengas durch Kippen des Fußes, das zum Bremsen am Gaspedal dient. Dadurch ist ein schnelleres Herunterschalten möglich, während das Fahrzeug bereits gebremst wird. Dies war bei älteren Militärfahrzeugen nicht möglich, da die Pedale dafür zu hoch waren. Dies war notwendig, um Sandsäcke im Zusammenhang mit einer Zersplitterung wie bei einem unterlegen zu können Landmine wurde gefahren.