WikiDer > Wachsausschmelzverfahren
Das Wachsausschmelzverfahren ist eine Technik zum Entfernen von Metall- und Glasgegenständen Gießen. Sie ist auch unter dem französischen Namen bekannt cire perdue.
Wachsverlust beim Industrieguss industrial
Im Wachsausschmelzverfahren können kleine Produkte mit hoher Maßgenauigkeit und von mittleren bis großen Serien hergestellt werden.
Positive Formen des herzustellenden Produktes stehen an erster Stelle war mal gemacht, in a Spritzgießmaschine, oder mit Rapid-PrototypingTechniken. Mehrere dieser Wachsprodukte werden auf einen Anstiftbaum, eine verzweigte Struktur aus Angüssen, geklebt. Das gesamte Bewässerungsgestänge wird dann in mehreren Schritten mit einem stabilen versehen Keramikschicht. Bei mittlerer Temperatur und hohem Druck wird das Wachs geschmolzen und läuft aus dem Baum (mit Autoklav oder Blitzfeuerofen). Das Wachs kann im nächsten Zyklus wieder verwendet werden. Die verbleibende keramische Außenform wird bei hoher Temperatur gebrannt und bildet die Gießform. Diese Methode ist auch bekannt als Keramikschale-Gießen.
Die Keramikform wird mit flüssigem Metall gefüllt und zum Abkühlen beiseite gestellt. Nach dem Abkühlen werden die Produkte wieder losgeschlagen oder Poliert des Bewässerungsbaumes.
Eigenschaften von Wachsausschmelzprodukten sind:
- klein (10 Gramm) bis groß (mehr als 150 kg). Das Gewicht einer Uhr kann mehrere Tausend Kilogramm betragen.
- gute Oberflächenqualität
- sehr komplexe Formen sind möglich
- die Form muss nicht freigeben
- wenig Nachbearbeitung erforderlich
- aus Einzelstücken (Modell mit Rapid-Prototyping) bis sehr große Serien
- kann in hochwertige Metalle gegossen werden.
Beispiele für Wachsausschmelzprodukte: Glocken, Getriebe, Ventile und PumpeFans in Autos, Maschinen und Industrie.
Wachsausschmelzverfahren im kunstvollen Bronzeguss
Mehrere Methoden und Arbeitsweisen sind möglich, um Bronze gießen. Im Folgenden wird versucht, die grundlegenden Schritte zusammenzufassen.
- Ein Modell wird hergestellt, normalerweise aus war mal (Bild 2), aber wenn eine Gummiform daraus gemacht wird, kann sie auch aus Lehm, Besetzung, Plastik oder auch Holz oder Stein. Das hierfür verwendete Wachs ist in der Regel Gusswachs, Paraffin oder Modellierwachs.
- Bei kleinen Wachsmodellen kann das Gießen sofort mit Schritt 4 übergehen. Bei größeren Modellen oder bei Modellen aus beispielsweise Ton oder Gips muss zunächst ein hohles Wachsmodell angefertigt werden. Zu diesem Zweck kann das Gießen in der Regel ein GummiSchimmel mit einer Gipsstützkappe, die dafür sorgt, dass die Gummiform ihre Form behält (Bild 3).
- In diese Gummiform können bei relativ niedriger Temperatur verschiedene Materialien eingegossen werden, wie z. B. Gießwachs oder Gips. In diesem Fall ist ein Abguss von Hartwachs erforderlich, der bereits die Dicke der endgültigen Bronze hat. Ab einer bestimmten Dicke wird es schwierig, Bronze massiv zu gießen, da dickere und dünnere Teile ungleichmäßig schrumpfen. Die Gießkanne gießt flüssiges Wachs in die Gummiform, bis eine Wachsschicht der richtigen Dicke in der Form erstarrt ist. Der Rest wird abgegossen, wodurch ein hohler Wachsabguss entsteht (Bild 4).
- Dieser (Hohl-)Guss ist mit Wachsvorsprüngen versehen, die später als Gusskanäle für die Zuführung der Bronze und Entlüftungskanäle zum Abführen der Luft in der Gussform dienen.
- Der Wachsguss inklusive Kanäle ist innen und außen mit einer feuerfesten Masse bedeckt. Dies kann eine Mischung aus Gips und . sein Schamotte oder anderes schrumpfbeständiges und feuerfestes Material. Kernstützen aus Edelstahl halten den Abstand zwischen Kern und Außenseite gleich (Abbildung 5).
- Die fertige Form wird über einen längeren Zeitraum in einem Ofen erhitzt, um das Wachs auszuschmelzen und die gesamte Feuchtigkeit und bei Gips auch das chemisch gebundene Wasser aus der Form zu entfernen.
- Nun ist eine Trockenform mit einer Kavität in Form des Modells mit Angüssen entstanden. In diese wird flüssige Bronze gegossen (Bild 5).
- Nach dem Abkühlen werden die Kanäle weggeschnitten und der Guss ist fertig: Brombeeren und Vorsprünge werden weggeschliffen und Löcher und unerwünschte Hohlräume werden zugehämmert oder geschweißt (Bild 6).
- Zum Schutz vor Oxidation und für Verzierungen, insbesondere Bronzeguss Skulptur, oft mit Chemikalien a Patinaschicht aufgetragen, die sogenannte Patinierung.