WikiDer > Vliedorp
Region Die Niederlande | |||
| Ort | |||
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| Gemeinde | |||
| Koordinaten | 53° 21′ N, 6° 21′ O | ||
Fotos | |||
| Die Wierde vom Olweemtil über die Houwerzijlstervaart . gesehen | |||
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Vliedorp (historisch: Fledorp, Groningen: Vliedörp) ist der Name einer Region und einer ehemaligen wierdedorp ca. 200 Meter nördlich von Houwerzijl in der Gemeinschaft Das Hochland in dem Niederländisch Provinz Groningen. Es liegt direkt nördlich des Houwerzijlstervaart und südlich der Straße (ehemals Wasserlauf) Flachrohr.
Geschichte
Aufstieg und Fall
Vliedorp entstand auf einem Hügel aus dem Anfang der Ära. Um 1200 wurde hier eine Steinkirche gebaut. Bis dahin muss das Dorfgebiet zur Gemeinde . gehören Leens gehört haben. Das Dorf wird erstmals 1418 als „zu Fleghum“ erwähnt. Dieser Name erklärt sich aus dem Altfriesischflach-saum, was mit „Zufluchtsort“ übersetzt wird; der Ort (heem), wohin man bei Flut fliehen (fliehen) konnte. In einer Urkunde von 1495 heißt es: Fledorper karspel. Ab diesem Zeitpunkt wird der Name mit dem Suffix -dorp geschrieben.[1] 1445 war es eines der vier Dörfer innerhalb des Gerichtssitzes der of Großes Werkzeug von Ulrum.
Ob es um den Hügel von Vliedorp jemals ein vollwertiges Dorf gab, ist umstritten.[2] Die Zuteilung aus dem 19. Jahrhundert lässt nicht vermuten, dass dort früher viele Häuser standen. 1651 wurde das Dorf kirchlich mit Niekerkweil es kaum etwas bedeutete. Der Uferstreifen (mit der Schule) war bereits in die nahe Hafenstadt Houwerzijl verlegt worden, wo damals wohl die meisten Menschen lebten.
Das Kirche und der Friedhof im Einsatz geblieben. Das Bild der Kirche und ihres Turms findet sich auf einer Karte von Jannes Tideman aus dem Jahr 1658. Laut Van der Aa war der Turm aus Holz. Nach 1695 wurde die Kirche wegen Verfalls nicht mehr genutzt und kurz darauf (vor 1700) abgerissen. Auf einer Vorstudienkarte von Theodorus Beckeringh von 1771, nur die Kirche (die als Ruine bezeichnet wird) und die Weh (Weidehof) angemeldet.[3] In einer kurzen Notiz schreibt Beckeringh weiter: „ehemals Vliedorp, wo nur ein Haus steht und es noch den alten Friedhof mit den Gräbern gibt, sind die meisten Häuser von Vliedorp jetzt nach Houwerzijl, wo ein Turm und eine Mühle".[4]
Laut einer Steuerliste von 1702 lebten dort 22 Familien und es müssen 22 Häuser im Kerspel gewesen sein, hauptsächlich in Houwerzijl. Bei der Weihnachtsflut ab 1717 gingen im Kerspel Vliedorp 17 Häuser verloren und viele weitere wurden beschädigt. Diese Flut tötete 40 Menschen und zerstörte 17 Häuser. Der Schaden muss enorm gewesen sein. Allerdings wurden die Häuser wieder aufgebaut, denn 1806 gab es (wieder) 22 Häuser im Kerspel. Die durch das Hochwasser noch stärker beschädigte Kirchenruine wurde um 1730 abgerissen.[2]
Spätere Geschichte
Der Weem nördlich der Kirche erhielt eine neue Funktion als Landarbeiterwohnung und wurde erst nach 1850 abgerissen. Deshalb wird der Hügel von Vliedorp im Volksmund genannt Ol Weem, auch buchstabiert Olle Weem oder olweem. Weem kommt davon AltfriesischRecht Thema und bedeutet Kircheneigentum. ol kommt von alt (alt).
Der Friedhof blieb in Gebrauch, war aber wegen der schlechten Straßen oft nur mit dem Boot über die Via erreichbar Houwerzijlstervaart. 1868 wurde der Friedhof offiziell für Bestattungen geschlossen; der letzte Grabstein stammt aus dem Jahr 1894. Viele ältere Grabsteine (darunter sieben aus dem 17. Jahrhundert) sind später verschwunden. Auf dem Friedhof befinden sich noch zwölf Grabsteine.
Der nördliche Teil des Hügels wurde Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wegen des fruchtbaren Bodens ausgegraben, so dass der nördliche Teil des Friedhofs heute ebenerdig liegt. Der Hügel wurde 1999 saniert. Es wierdekerkhof in Vliedorp mit 12 Grabsteinen ist noch vorhanden und wird von Het . verwaltet Groninger Landschaft. Nach dem Bau von a Fahrradweg bei der Flurbereinigung kann der Ort wieder von Land aus besucht werden.
Wissenswertes
Über Vliedorp wurden im Laufe der Geschichte viele Legenden erzählt. Van der Aa schrieb zum Beispiel, dass einige dachten, Vliedorp sei das älteste Dorf in Groningen und dies (genau wie übrigens Leens und Salzlager) könnte der Standort sowohl der römischen Festungen Phleum als auch sein Flevum (geringfügige Namensähnlichkeit mit Vliedorp) und der römische Hafen 'Manarmanis Portus' über dem Ptolemäus schrieb.[5]

Fliedorp auf Blaeus Karte von 1648

Gebäude von Vliedorp und Houwerzijl auf der Karte von Tideman um 1685. Der Turm der Kirche von Vliedorp ist in der Zeichnung gut zu erkennen. Der Turm stand jedoch nicht im Dorf, sondern in Vliedorp.

Der wierde Friedhof Ol Weem im Herbst
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Der seltsame Friedhof Ol Weem im Winter

Drei Grabsteine auf dem Hügel

Blick auf den Hügel aus nächster Nähe
Siehe auch
Externer Link
- Groninger Landschaft Vliedorp
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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