WikiDer > Wang Ren
| Wang Ren | |
| Name (Sprachvarianten) | |
| Vereinfacht | 王仁 |
| Traditionell | 王仁 |
| Pinyin | Wang Ren |
| Wade Giles | Wang Jen |
Wang Ren (†3? AD) war ein Cousin des chinesischen Kaisers Wang Mang und ein Sohn von Wang Tan, ein jüngerer Halbbruder der Kaiserinwitwe Wang Zhengjun. Er gehörte so, genau wie seine drei (Halb-)Brüder Wang Hong, Wang Qujic und Wang Xiang an die Familie, die am Ende der Westliche Han-Dynastie und unter dem Xin-Dynastie hatte wirkliche politische Macht.
Wang Ren erbte 16 v. nach dem Tod seines Vaters seinen Titel 'Marquis von Ping'a' (ping'a hou, ). Nach einer Sonnenfinsternis im Jahr 2 v. er, wie Wang Mang, wurde befohlen, aus ihren Lehen in die Hauptstadt zurückzukehren Chang'an. Wenn Kaiser ai im 1 v.Chr. starb, stellte Kaiserinwitwe Wang Zhengjun die Machtposition des Wang-Clans wieder her, indem sie Wang Mang sofort zum da Sima (大司馬, Oberbefehlshaber).
Wang Ren hatte (wie sein Onkel Wang Lic) als nahe relativ einfacher Zugang zur Kaiserinwitwe. Wang Mang zwang daher Wang Ren, in sein Lehen Ping'a zurückzukehren. gemäß Juan 99 der Hanshuss es geschah, weil Wang Mang sich wegen der strengen Ehrlichkeit von Wang Ren sehr unwohl fühlte. Tatsächlich wollte Wang Mang die Kaiserinwitwe so weit wie möglich von unabhängigen Beratern isolieren, so wie er es zuvor durch ihren Halbbruder Wang Li und seinen eigenen Cousin getan hatte. Wang Hong aus der Hauptstadt verbannt. Nachdem er auch mit dem Konflikt in Verbindung gebracht wurde, den Wang Mangs ältester Sohn, Wang Yue (†3 n. Chr.) mit seinem Vater beging Wang Ren wahrscheinlich im Jahr 3 Selbstmord.
Literatur
- Loewe, Michael, 'Wang Ren' in: Ein biographisches Wörterbuch der Qin-, ehemaligen Han- und Xin-Zeit (221 v. Chr. - 24 n. Chr.), Leiden (Brill) 2000, ISBN 90-04-10364-3, p. 548.
- Thomsen, Rudi, Ehrgeiz und Konfuzianismus. Eine Biographie von Wang Mang, Aarhus (Aarhus University Press) 1988, ISBN 87-7288-155-0, p. 52, 67.