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Webvideo ist der Name für digital Filme (oft Kurzfilme), die über das Internet angesehen werden sollen. Der Begriff entstand aus der Kontraktion von weltweites Netz (abgekürzt Web) und Video. Heutzutage werden für die Präsentation meist spezielle Geräte verwendet Videoseiten wie Youtube oder Vimeo. Die Entwicklung von Webvideos steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von Codecs zum Komprimieren der Videodateien. Video auf Nachfrage und Streaming Medien werden oft mit Webvideos verwechselt.
Entwicklung
Im Juli 2006 wurden täglich 100 Millionen Videos auf YouTube angesehen. Die Bedeutung von Webvideo bestätigte die Nominierung von You als "Person of the Year" 2006 von ZEITZeitschrift. Durch den enormen Erfolg von YouTube wird Webvideo immer mehr zu einer eigenständigen Kunstform. Die Freiheit, die durch den massiven Einsatz des Mediums entsteht, trägt zur scheinbar grenzenlosen Kreativität bei. Die Leute stellen oft sehr persönliche Filme online, von Heimvideoist von Haustiere oder persönlich Tagebücher, bis hausgemacht Pornographie.
Im Mai 2010 wurde es WebM-Datei Format angekündigt, wodurch Videos wie Bilder auf Webseiten angezeigt werden können, mit dem VideoElement von HTML5.
Vergeben
Webvideo in seiner jetzigen Form unterscheidet sich hinsichtlich Kosten und Technik von Video on Demand. Nur mit der Einführung von Websites, die kostenlos sind hosten des Bandbreite verbraucht angebotenen Videos und der Möglichkeit, diese einfach in die eigene Seite einzubetten, schaffte webvideo den Sprung in die Mainstream zu machen. Video on Demand hingegen sollte in erster Linie mit kostenpflichtigen Inhalten von Filmstudios, Online-Videotheken und Kabelanbietern in Verbindung gebracht werden. Tatsächlich ist Webvideo ein Sammelbegriff für alle Arten von Videos im Web. Video on Demand steht speziell für Videos, die starten, wenn der Benutzer es möchte, im Gegensatz zu (Live)Streaming und Multicast bei denen die Daten live von einem Server übertragen und grundsätzlich nicht wiederholt werden.
Eigenschaften von Webvideos
Da die Entwicklungen im Bereich Webvideo sehr schnell voranschreiten, ist es schwierig, eindeutige Eigenschaften zu bestimmen. Es gibt jedoch Kriterien, die die allermeisten Webvideos erfüllen:
- normalerweise in der MP4 Format, aber auch als FLV, WMV, RealMedia, schnelle Zeit oder DivX finden;
- im Allgemeinen kostenlos erhältlich, was teilweise seine Popularität erklärt;
- oft von Privatpersonen hochgeladen und daher im Allgemeinen von geringerer technischer Qualität als bezahlte Videos;
- durch die Verbreitung, oft voller kontroverser Themen und sehr freier, an wenige Regeln gebundener Meinungsäußerungen durch (hauptsächlich) junge Menschen;
- häufig verwendet auf Blogs und andere Web 2.0 Websites. Die bekanntesten Beispiele in den Niederlanden sind Kein Style.NL, Hyves und Retecool.com;
Neben den gesetzlichen Regelungen, ggf. auch Regelungen des Vermittlers Videoseite gelten beispielsweise die Community-Richtlinien von Youtube.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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