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Wijkertunnel
Nachbarschaftstunnel
Eingangstunnel (2015)
Allgemeine Daten
Ortbeverwijk
Koordinaten52° 27′ N, 4° 40′ O
untergehenNordseekanal
Gesamtlänge2000 m²
Länge geschlossenes Teil680 m
Breite31,75 m²
Spuren2 x 2
AdministratorRijkswaterstaat[1]
Bauen
Bauzeit1993 - 1996
Öffnung1996
Baukostenƒ 600 Mio. (272 Mio. €)
Benutzen
WegA9
MautRegierung zahlt Schattenzoll
Verkehrsintensität54.305 vtg pro Tag
Wijkertunnel (Nordholland2)
Nachbarschaftstunnel
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Nachbarschaftstunnel ist ein Tunnel unter dem Nordseekanal. Der Verkehrstunnel befindet sich in der A9. Es wurde zwischen 1993 und 1996 gebaut, um NordhollandVelsertunnel durch die die A9 bis zur Eröffnung des Wijkertunnels verlief. Der A9 ist auch viel kürzer geworden. Für den Nahverkehr in der Umgebung IJmuiden und beverwijk ist die alte A9 (umbenannt in A22) Noch zu verwenden. Diese Autobahn führt noch immer durch den Velsertunnel.

Der Wijkertunnel war der erste (große) PPPProjekt in den Niederlanden. Ein Konsortium von Banken und Versicherungen (unter anderem ING und der Commerzbank) hat drei Viertel der Gesamtbaukosten von 600 Millionen Gulden (272 Millionen Euro) bezahlt. Im Gegenzug zahlt der niederländische Staat dreißig Jahre lang Maut für jedes Fahrzeug durch den Tunnel. Dieses Prinzip wird Schattenzoll erwähnt. Die Nutzung des Tunnels ist höher als die ersten Prognosen, sodass der Staat für die gesamten 30 Jahre voraussichtlich fast 1 Milliarde Euro Maut zahlen muss.

Konstruktionsmethode

Der Wijkertunnel im Bau.
Eingang des Tunnels während der Bauphase
(Quelle: https://web.archive.org/web/20120726182346/http://www.beeldbankvenw.nl/)

Der Wijkertunnel ist von verstärkter Beton hergestellt und besteht aus zwei Tunnelröhren. Zwischen diesen beiden Röhren befindet sich ein mittlerer Tunnelkanal, durch den Kabel und Rohrleitungen verlaufen und der als Fluchtkanal dient. Die beiden Verkehrsröhren verfügen über zwei Fahrstreifen und einen Standstreifen. Die Gesamtlänge einschließlich der Zufahrtsrampen beträgt ca. 2000 Meter. Die Länge des gesperrten Abschnitts von 680 Metern wird durch eine Reihe von Voraussetzungen bestimmt: Tiefe, Nebenstraßen und Verkehrsanforderungen wie Steigungen. Der tiefste Punkt der Fahrbahn liegt 24,50 Meter tiefer TASSE, damit große Seeschiffe in den Hafen von Amsterdam weiter erreichen kann.

Es versunkener Teil des Tunnels ist 574 Meter. Auf beiden Seiten dieses Abschnitts befinden sich weitere 50 Meter geschlossener Ortbetontunnel. Um extreme Bodenbelastungen des Tunnels zu vermeiden, wurden beide Ufer von der ursprünglichen Situation ins Landesinnere verlegt.

Im Frühjahr 1993 hat mit dem Bau des Tunnels begonnen, indem mit den Zufahrtsrampen begonnen wurde. Gleichzeitig im Großen sein Baudock im Barendrecht die Tunnelelemente gebaut. Diese Elemente sind jeweils etwa 93 Meter lang. Im 1995 sind immer ein Element in Zeiträumen von zwei Wochen, über die Nordsee, transportiert und versenkt im speziell ausgebaggerten Kanal im Nordseekanal.

Die Eingänge zum Wijkertunnel sind wie zwei trockene Baustellen gegraben. Am Boden dieser Gruben befindet sich eine mit Erde bedeckte Kunststofffolie, die durch thermisches Schweißen mit dem Betonboden unter der Straßendecke verbunden ist. Zwei Neigungsdeiche die Zufahrtsrampen (die bei einem Tunnelleck eine Überflutung des umliegenden Geländes verhindern sollen) runden das Bild ab. Durch die kippenden Deiche und die Folie sind die Ein- und Ausstiegskonstruktionen tatsächlich zu einem Polder geworden.

Zur Überwachung der Verkehrslage wurde das Kontrollgebäude „de Wijde Blik“ (Verkehrszentrum Nordwest-Niederlande) direkt neben dem Wijkertunnel, einem der 5 regionalen Verkehrszentren von Rijkswaterstaat, errichtet. Neben dem Wijkertunnel wacht dieser Kontrollpunkt auch über den Velsertunnel, das Schiphol-Tunnel, das Zeeburgertunnel, das Gaasperdammertunnel, das Coentunnel und alle angrenzenden Straßenabschnitte in Nordholland und Flevoland.

Siehe auch