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Wim van der Grinten
Wim van der Grinten
Wim van der Grinten
Allgemeine Information
Vollständiger NameWillem Christian Leonard van der Grinten
Geboren7. September1913
Verstorben1. Juni1994
PartyKVP, CDA (ab 1980)
Politische Funktionen
1945-1949GemeinderatRotterdam
1945-1949Fraktionsvorsitzender
1949-1951Außenminister
Biografie bei Parliament.com
Portal  Portalsymbol  Politik
Die Niederlande

Willem Christiaan Leonard (Wim) van der Grinten (Nimwegen, 7. September1913 - Dort, 1. Juni1994) war ein NiederländischAnwalt und KVP-Politiker.

Er war von 1949 bis 1951 Außenminister von Wirtschaft in dem Kabinett-Drees-Van Schaik und damit der erste Staatssekretär in der niederländischen Parlamentsgeschichte.

Biografie

W.C.L. van der Grinten war der Sohn des Nijmegen ProfessorVerfassungsrecht und ehemaliger Gemeindesekretär J.H.P.M. van der Grinten. Er studierte von 1931 bis 1934 Rechtswissenschaften an der Katholische Universität Nijmegen, war Senator der Nimwegener Studentenkorps Carolus Magnus, und Mitglied der literarisch-mystischen Bruderschaft der Gong. Er musste sein Studium so schnell wie möglich beenden, weil sein Vater starb und seine Mutter sich nur um die anderen neun Kinder kümmerte. 1937 promovierte er zum Dr Willem Duynstee zur Abschlussarbeit Rechtmäßigkeit der Todesstrafe. Er untersuchte, ob die Todesstrafe rechtmäßig ist oder ob eine Rechtsgrundlage für ihre Vollstreckung gefunden werden kann. Die Schlussfolgerung war, dass der Staat tatsächlich das Recht hat, die Todesstrafe in Fällen zu verhängen, in denen der Tod verdient wird. Es sei darauf hingewiesen, dass Van der Grinten sich nicht auf eine Verpflichtung bezieht. Er folgte der Linie von Thomas von Aquin. Die Todesstrafe wäre gerechtfertigt, wenn die Rechtsstaatlichkeit gestört wird. Laut Van der Grinten wird diese Ordnung gestört, wenn jemand ein Rechtsgut benötigt, um das Staatsziel zu erreichen. Auch durch Diebe und Diebstahl kann ein Mensch sein Recht auf Leben verlieren. Seine späteren Veröffentlichungen haben keinen ideologischen Ansatz. Angemessenheit und Fairness sind jedoch wichtige Grundsätze.

Er war zwei Jahre lang Rechtsanwalt in Arnheim und verdiente 100 Gulden im Monat. Dies reichte jedoch nicht aus, um finanziell über die Runden zu kommen, und so wurde er 1936 aus der Not heraus Wirtschaftsjurist Unilever arbeitete aber weiterhin als Rechtsanwalt. In dieser Zeit war er an der Firmengesetz. 1945 wechselte er an das Niederländische Institut für Management, wo er das Bureau Rotterdam leitete. Van der Grinten war von Januar 1949 bis 1951 Staatssekretär für Wirtschaft. Davor war er von 1945 bis 1949 im Auftrag der Katholische Volkspartei Mitglied des Stadtrats von Rotterdam. In seiner kurzlebigen politischen Karriere war er ein wichtiger Teil der Entwicklung der Gesetz über die Unternehmensorganisation, bei dem die SER war eingestellt.

Nach seinem Staatssekretariat wurde er Professor für Zivil- und Wirtschaftsrecht an der damaligen Katholische Wirtschaftsschule in Tilburg. Von 1957 bis 1984 war er Professor für Bürgerliches Recht an der Katholische Universität Nijmegen. Seine Abschiedsrede trug den Titel Diskriminierung und Zivilrecht. Er wurde ein Star auf dem Gebiet des Zivilrechts, des Handelsrechts und des Gesellschaftsrechts. Als er seine Abschiedsrede hielt, war er von jemandem, der von einer katholischen Philosophie oder dogmatisch begründeten Überlegungen ausging, zum Praktiker und Pragmatiker geworden. Er war Vorsitzender mehrerer Ausschüsse, unter anderem über die Firmengesetz. Er war auch viele Jahre lang ein maßgebliches Mitglied der Krone der SER und Vorsitzender des Bergbaurat.

Während der Kabinettsbildung von 1977 er wurde gesucht als Informant, nach früheren Versuchen, ein zweites Kabinett zu bildenDen Uyl steckten fest. In kürzester Zeit ist es Van der Grinten gelungen, den Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen CDA und VVD, und damit für die Bildung des erster Van Agt Kabinettschrank.

Van der Grinten blieb bis ins hohe Alter in der Wissenschaft tätig und war unter anderem Vorsitzender des chairman Bergbaurat. Er starb 1994. Er war verheiratet und hatte eine Tochter.

Publikationen (Auswahl)

  • Stammbaum und Namensrecht (1987).
  • Diskriminierung und Zivilrecht (1984, Abschiedsrede).
  • Fairness und Fairness im Vertragsrecht (1978).
  • Haftung von und für Minderjährige und Geisteskranke, mit J.C.M. Leyten (1968).
  • Vorläufige Beratung zur Nichtigkeit von Entscheidungen der Organe der N.V. (1966).
  • Immobilienzertifizierung, mit W. C. Bereue es nicht (1964).
  • Arbeitsvertragsrecht, mit anderen (1961).
  • Art der Züchterrechte (1957).
  • Regierung und Fürsorge wegen der Humanistischen Vereinigung (1954).
  • Die Geschäftsorganisation (1944).
  • Rechtmäßigkeit der Todesstrafe (1937).

Verweise

  • G.H.A. Schut (1988). W.C.L. van Grinten - ein pragmatischer Realist in: Juristenporträts, S. 59 bis 68
  • J.M.M. Maijer (1994). Lebensbericht W.C.L. van der Grinten, in: Lebensberichte und Gedenkfeiern, Amsterdam, S. 43–52
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