WikiDer > Weißgold
Weißes Gold ist normalerweise ein Legierung von Gold und Palladium oder Nickel und wird oft verwechselt mit Platin oder Silber- weil sie farblich ähnlich sind. Weißes Gold kommt nicht in der Natur vor, sondern wurde schon immer von Menschenhand hergestellt.[1]
Fertigungstechniken
Weißgold kann auf zwei Arten aus gewöhnlichem Gelbgold hergestellt werden:
- Durch Rhodinieren, Bedecken des Goldgegenstandes mit einer Schicht des weißen Metalls Rhodium. Der Nachteil ist, dass es sich abnutzen kann.
- Durch Legieren des Goldes mit anderen Metallen, die ein weißes Aussehen haben, wie Palladium, Nickel, Silber[1] oder Zink[2].
Nickelhaltiges Weißgold hat einen wärmeren Farbton als palladiumhaltiges Weißgold. Das ist dunkler und neigt zu Grau.[3]
Komposition
Früher war es normalerweise Nickel dafür verwendet lagern Weißgold, weil es billiger ist als Palladium. Heutzutage wird viel mehr Palladium verwendet, da Weißgold mit (viel) Nickel in Verbindung mit der Nickelfreisetzung im Bereich liegt. Europäische Union darf nur unter strengen Vorschriften verwendet werden. Mittlerweile gibt es auch eine 19 Karat Weißgold-Legierung, die trotz des hohen Nickelanteils noch immer diesen strengen Regeln entspricht. Durch spezielle Mischtechniken bleibt das Nickel im Gold eingeschlossen. Diese Legierung ist so weiß, dass sie nicht mehr rhodiniert werden muss. Gesucht werden auch Alternativen, wie das Legieren mit Mangan und dergleichen, da Palladium durch Preisänderungen sehr teuer werden kann. Daneben kommen auch sogenannte Hybrid-Weißgoldlegierungen zum Einsatz, die sowohl Nickel als auch Palladium enthalten. Der Vorteil der Verwendung von Nickel besteht darin, dass es eine viel weißere Legierung erzeugt als eine Legierung mit Palladium. Diese Legierungen haben eine grauere Farbe. Außerdem verleiht Nickel der Legierung Härte und Verschleißfestigkeit. Weißgoldlegierungen mit Palladium sind weicher und werden daher in (Edel-)Steinfassungen verwendet.
Normalerweise eine Abschlussschicht von Rhodium für einen weißeren Glanz. Dieser Prozess wird Rhodium erwähnt. Diese Schicht nutzt sich mit dem Gebrauch ab, so dass die wahre Farbe von Weißgold wieder sichtbar wird. Oft wird behauptet, dass die Rhodiumschicht dafür sorgt, dass der Schmuck weniger kratzempfindlich ist und somit auch weniger verschleißt, aber das stimmt nur sehr eingeschränkt.
Wert
Der Goldgehalt eines Goldgegenstandes wird durch den Begriff "Karat14 Karat Weißgold ist so viel wert wie 14 Karat Gelbgold.[1] Ein Schmuckstück aus Weißgold kann in der Anschaffung teurer sein, weil es mehr Aktionen erfordert und auch wegen des relativ hohen Preises (Wechselkurs) des verwendeten Palladiums. Das im Gegensatz zu Kupfer und Silber, das in Rot- und Gelbgold verwendet wird, das viel billiger ist als Palladium.[4]
Wissenswert
- Gelbgold ist normalerweise auch eine Legierung, Gold gemischt mit Silber und Kupfer.
- Reines Gold, 24 Karat, ist immer gelb.
- Ebenfalls Wasserkraft, Kokain (Weißes Gold)[5]Spargel und Schnee (Wirtschaft der Wintersport) werden sprichwörtlich als „weißes Gold“ bezeichnet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|