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Wolff Camera
Wolff Kamera
Wolff Kamera
Gegründet vonH.F.A. schmieren/
E. Wulff
Öffnung23. Dezember 1909
Schließung15. März 2015
AdresseOudegracht 156-154, Utrecht
Anzahl der Räume2
Gesamtkapazität504
Portal  Portalsymbol  Film

Wolff Kamera, ebenfalls Flora, Studio und/oder Kamera genannt, war ein Kino in dem Niederländisch Stadt Utrecht. Es wurde 1909 eröffnet und war bei seiner Schließung im Jahr 2015 das älteste noch in Betrieb befindliche Kino der Niederlande. Das Kino war jahrzehntelang Teil der Kinokette Wolff Kinos.

Geschichte

Das Kino wurde 1909 als Flora Kinotheater im Stadtschloss Gladstein zum Oudegracht 156. Die Betreiber waren die Deutschen H.F.A. Lübbe und E. Wulff, die bereits 1908 in der Stadt lebten Groningen ein Kino und würde in den folgenden Jahren an einigen weiteren Orten in den Niederlanden ein Kino eröffnen. Das Kino Utrecht wurde nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Der schmale, tiefe Vorführraum war mit etwa 500 Sitzplätzen ausgestattet, die anfangs zwischen 10 und 50 Gulden-Cent kosteten. In den Anfangsjahren gab es a Erklärer beschäftigt, damit die Stummfilme mit Ton versehen werden könnte. Die Flora würde gut laufen und es wurden (unter anderem) eigene Produktionen und große ausländische Filme gezeigt. Um 1914 wurde der Betrieb an A.L. Hoogenstraaten.

Flora hatte 1929 durch die Loetaphon die Niederländer zuerst mit der Vorführung von a Tonfilm unter dem neuen Betreiber Is.C. Barnstijn, Bruder des Filmpioniers Loet Barnstijn. Bei Barnstijn wurden die Fassade und ein Teil des Interieurs verändert. Auf Wunsch des Kinos verschiedene Polygon-Zeitschriften für sein eigenes Publikum gemacht, einschließlich der aktuellen Ereignisse, die in Utrecht stattfanden. 1937 wurde ein moderner Filmprojektor installiert. Auch der Innenraum wurde überholt und die Soundanlage wegen schlechter Akustik ersetzt.

1939 übernahm A.F. Wolff die Ausbeutung von Flora und mit Ausnahme des Zeitraums 1942 bis etwa 1945[1], würde er jahrzehntelang sehr einflussreich sein. 1950 ließ Wolff das Kino radikal umbauen und benannte danach de Kamera empfangen. Sechs Jahre später wurde das Kino um das Nebengebäude Hausnummer 154 erweitert, in dem die Studio mit 212 Sitzen gegründet. Ab den 1950er Jahren änderten sich auch die Programme und Aktivitäten drastisch; vor allem hat das Studio den Charakter eines Kunsthaus während in der Kamera der "bessere öffentliche Film" programmiert wurde. Nach unter anderem der Organisation im Kino der Internationalen Filmwochen in den 1960er Jahren, 1966 Mitarbeiter Huub Bals ein Filmfestival organisiert: die Kinoveranstaltung. Bis einschließlich 1978 würden hier sechs weitere Ausgaben stattfinden.

2015 verfügte die Wolff-Kamera über zwei Räume mit insgesamt 504 Sitzplätzen. Das Kino schloss am 15. März dieses Jahres.[2][3]

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