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Nervengewebe | ||||
| Textus nervös | ||||
| Synonyme | ||||
| Latein | Tela nervösa[1] | |||
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Nervengewebe oder textus nervös[3] ist der Gewebe von dem es nervöses System zusammengesetzt ist. Es besteht aus Nervenzellen (Neuronen), die die Impulse leiten, und Gliazellen die die Reizleitung unterstützen und die Nervenzellen mit Nährstoffen versorgen. Die Neuronen bestehen aus einem Zellkörper mit einem Zellkern und zwei Arten von Fortsätzen, nämlich (meist) mehreren Zellen Dendriten und ein Axon. Die Gliazellen mit kurzen Verlängerungen sorgen für die Ernährung, den Schutz und die Isolierung von Neuronen. Jedes Neuron hat unzählige Verbindungen mit anderen Neuronen und dadurch entsteht ein umfangreiches Kommunikationsnetzwerk im Körper.
Es gibt eine große Vielfalt an Nervenzellen, aber sie ist für alle charakteristisch Axon, die lange Verlängerung der Zelle, die mit der nächsten Zelle verbunden ist und Aktionspotentiale weitergibt.
Schäden
- Neuraprxie: Der Nerv ist vorübergehend nicht in der Lage, elektrische Signale zu übertragen, erholt sich jedoch innerhalb weniger Tage bis Wochen.
- Axonotmesis: Die Axone brechen, aber die isolierende Hülle bleibt intakt. Die Axone bewegen sich durch die Isolierhülle in die richtige Richtung zum Muskel wachsen. Dies geschieht mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Millimeter pro Tag. Verwenden von Physiotherapie die Wachstumsrate kann bis zu drei mm pro Tag betragen.
- Neurotmesis: Sowohl die Axone als auch die Isolierhülle sind gebrochen. Die Axone wachsen nach, können aber die Muskeln nicht erreichen und es entwickelt sich Narbengewebe.[4]
| Schema eines intakten Nervs | ||
| Neuraprxie | Der Nerv ist vorübergehend nicht in der Lage, elektrische Signale zu übertragen | |
| Axonotmesis | Die Axone sind gebrochen, aber die isolierende Hülle ist intakt geblieben. | |
| Neurotmesis | Sowohl die Axone als auch die isolierende Hülle sind gebrochen. |
Literatur Referenzen
- ↑Probstmayr, W. (1863). Etymologisches Wörterbuch der Veterinär-Medizin und ihrer Hilfswissenschaften. München: Verlag Jul. Gruber.
- ↑ einbKraus, L. A. (1844). Kritisch-etymologisches medizinisches LexikonLex (Dritte Auflage). Göttingen: Verlag der Deuerlich- und Dieterichschen Buchhandlung.
- ↑Everdingen, J.J.E. van, Eerenbeemt, A.M.M. van den (2012). Pinkhof Medizinisches Wörterbuch (12. Auflage). Holz: Bohn Stafleu Van Loghum.
- ↑Nervenzentrum