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AWZ P70 | ||||
| Andere Namen | Zwickau P70 | |||
P70 Limousine | ||||
| Produktionsjahre | 1955-1959 | |||
| Produktionsmenge | 36.796 | |||
| Klasse | Kompaktklasse | |||
| Versionen | Limousine Kombi Coupe | |||
| Vorgänger | IFA F8 | |||
| Nachfolger | Trabant P50 | |||
| Fabrik | Kläranlage, Zwickau, | |||
| Layout | Frontmotor, Frontantrieb | |||
| Motor | 2 Zylinder in Reihe, Zweitakt, 684 ccm | |||
| Getriebe | 3 Gänge, Schaltgetriebe | |||
| Maße (L×B×H) | 3,74 x 1,50 x 1,48 m² | |||
| Radstand | 2380 mm | |||
| Masse | 800 - 875 kg | |||
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Das AWZ P70 "Zwickau", auch bekannt als Zwickau P70 war ein Pkw aus der ostdeutsch Autofabrik VEBSachsenringAutomobilwerk Zwickau im Zwickau. P70 steht für Pkw mit 700cc. Der P70 war der Nachfolger des IFA F8 und wurde intern als F8 K angegeben.
Eigenschaften
Es Chassis blieb fast gleich wie beim F8, allerdings wurde der Radstand um 22 cm verkürzt. Der Motor basierte auf dem des F8, hatte aber einen Leichtmetall-Zylinderkopf mit mittigen Zündkerzen (F8: Grauguss mit seitlich angebrachten Zündkerzen) und war 2 PS stärker. Getriebe und Schaltung blieben gleich, neu war der Van de IFA F9 Stammeskontrolle. Eine absolute Neuheit war die Karosserieblech von Plastik, namens Duroplast. Der P70 war der erste in Serie gefertigte Pkw mit Kunststoffverkleidung. Darunter befand sich – wie beim F8 – ein Holzrahmen. Fensterfläche und Sitzbreite waren deutlich größer als beim F8.
Versionen
Das P70 erschien in drei Versionen. Der Bau des ab Herbst 1955 gelieferten Limousine (Limousine) entstanden im VEB Karrosseriewerke Dresden, manchmal mit Rolldach, aber der Kofferraum war nie von außen zugänglich. Es gab in der DDR Werkstätten, die einen Kofferraumdeckel nachrüsteten. In den Jahren 1956 und 1957 wurden kleinere Änderungen vorgenommen. Mehr als 30.000 Exemplare dieses Zweitürers wurden bis zum Produktionsende gebaut, das Auto kostete 9.250 DDR-Mark.
Das Kombi-Leistung (Kombi) des P70, mit seitlich angeschlagener Hecktür, wurde ab Frühjahr 1956 angeboten. Bis zur B-Säule war es identisch mit der Limousine, das Dach war jedoch nicht aus Kunststoff sondern aus Metall Kunstleder gedecktes Flechtwerk. Der Kombi entstand zunächst direkt im Zwickauer Werk, ab Ende 1956 auch in Dresden produziert werden. Der Kombi war ein beliebtes Exportprodukt. Wie die Limousine hatte er Schiebefenster, gegenläufige Scheibenwischer (parallel ab 1957) und (als wichtiger Unterschied zum F8) ein 12-Volt-Spannungssystem mit Dynastart (vor 6 Volt). Der über 1000 mal produzierte Kombi kostete 9.900 Mark (DDR).
Der dritte Karosseriestil des P70 war der 2 2Coupe. Sehr viel schlanker und eleganter als Limousine und Kombi, machte sie wirklich einen guten Eindruck. Normalerweise wurde es in zwei Farben gesprüht. Auf der Motorhaube thront eine Wölbung mit Chromkante und das Coupé war der einzige P70-Typ, der einen Kofferraumdeckel hatte. Auch die Coupé-Karosserie entstand in Dresden. Der Wagen hatte das seit 1956 verwendete Armaturenbrett (Kombiinstrument mit Kühlmitteltemperaturanzeige) und die neue Heizung. Nicht nur die Drehfenster, sondern auch die Klappfenster im Heck brachten einen Hauch von Luxus. Bis 1959 wurden 1500 Exemplare dieses sportlichen Hinguckers produziert, der in der DDR 11.700 Mark kostete.
In den Niederlanden
Der Importeur in den Niederlanden war De Binckhorst Auto- und Motorradimport im Den Haag. Im Februar 1956 wurde der Zwickauer Typ P70 auf der AutoRAI. Das Auto wurde für 4.495 . angeboten Gulden.
Nachfolge
Dank des Wirtschaftswachstums in der DDR, das allerdings noch nicht das Niveau des Westens erreicht hat Wirtschaftswunder erreicht, wuchs die Nachfrage nach Motorisierung. Hohe Stückzahlen waren mit der P70 nicht machbar – der manuelle Aufwand war zu groß. Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen, einen einfach herzustellenden Kleinwagen auf den Markt zu bringen. Um unabhängig von westlichen Stahllieferungen zu sein, wurde die bereits bei den F8-Motorhauben und der P70-Verkleidung erprobte Kunststofftechnik perfektioniert. Obwohl die selbsttragende Karosserie aus Stahl bestand, wurde sie mit einem Baumwolle-PhenolharzMischung, die unter hohem Druck in die richtige Form gepresst wurde. Die Prototypen sahen dem P70 immer noch bemerkenswert ähnlich, waren aber mit einem luftgekühlten Zweizylindermotor und einem Vierganggetriebe (bisher drei) ausgestattet.
Am 7. November 1957, dem Geburtstag des RussischOktoberrevolution, Produktion der Nullserie der P50. Die Serienproduktion begann im August 1958 unter dem Namen Trabant.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Automodelle von Branchenverband Fahrzeugbau | ||||||||
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