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Adolf Merckle

Adolf Merckle (Dresden, 18. März1934 - blaubeuren, 5. Januar2009) war ein Deutscheindustriell, Investor und Anwalt. 2006 lag Merckle noch auf Platz drei als reichster Deutscher. Auf der Liste der reichsten Menschen der Welt des American Business Magazine Forbes Merckle lag auf Platz 94. Sein Gesamtvermögen wurde auf 6,8 Milliarden Euro geschätzt.

Lebenszyklus

Merckle wurde in eine wohlhabende Unternehmerfamilie hineingeboren, der Großteil seines Vermögens stammte aus Erbschaften. Er baute den Arzneimittelgroßhandel seiner Bohemien Großvater in Deutschlands größtem Pharmakonzern, Phoenix Pharmahandel die im Jahr 2006 einen Umsatz von 16,3 Milliarden Euro erzielte. Seiner Familie gehört auch der Pharmakonzern ratiopharm plus große Teile von ZementherstellerHeidelbergCement und LKW-Hersteller Kässbohrer.

Adolf Merckle arbeitete nach einem Studium bis 1967 Jurisprudenz im Tübingen, Hamburg und Grenoble wenn Anwalt; in diesem Jahr erbte er von seinem Vater den Pharmagroßhandel in Blaubeuren. Hier erzielte er einen Umsatz von 4 Millionen DM pro Jahr. Merckle begann sofort mit dem Ausbau des Pharmakonzerns. 1974 gründete er die Firma Ratiopharm, die sich auf die Herstellung von Generika.

Finanzielle Probleme

Ende Oktober 2008 geriet das Geschäftsimperium von Merckle durch einen Millionenverlust in finanzielle Schwierigkeiten Spekulation beim deutschen Autohersteller Volkswagen Dort spekulierte er auf den Wertverlust der Aktien, während der Kurs kurzzeitig stark anstieg. Dadurch hat das Familienunternehmen einen Verlust von 400 Millionen Euro erlitten. Aber auch sein Anteil an HeidelbergCement krisenbedingt deutlich geschrumpft; Infolgedessen war Merckle mit himmelhohen Schulden konfrontiert, die ihn in großen Mengen zurückließen Liquiditätsprobleme ist gekommen.

Tod

Seine Unfähigkeit, die Situation zu kontrollieren, die aussichtslose Lage seiner Unternehmen und ein tiefes Gefühl für Schande und Gesichtsverlust brachte Merckle dazu, sich zu entscheiden Selbstmord. Am 5. Januar 2009 warf er sich in der Nähe seiner Heimatstadt Blaubeuren, wo er mit seiner Frau und seinen vier Kindern lebte, vor einen Zug. Merckle hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, dessen Inhalt jedoch nicht veröffentlicht wurde.

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