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Aptoniem
Metzgerei Van der Ham in Leerdam

EIN aptonym (abgeleitet von Lateinaptus, "geeignet" und griechischonoma, "Name") ist ein Name, der dem entspricht, was der Träger dieses Namens im täglichen Leben tut.

Oft entspricht ein Apton mehr oder weniger zufällig dem von der Person gewählten Beruf, manchmal ist es ein fiktiv Name bewusst für den Beruf gewählt. In der Antike war es üblich, den Beruf als Nachname oder wurde es von Dritten mit einem Spitznamen versehen, z.B. Jan Schmied. Fiktive Aptonyme sind beispielsweise in Comics. Vor allem in den Geschichten von Donald Duck und Sternchen viele aptonyme kommen vor. Bei Donald Duck wird dies oft auch kombiniert mit einem Alliteration, wie mit Boris Boef und Guus Glück. Der Familienname von Donald Duck selbst (duck ist englisch für Ente) ist ein Aptonym, das darauf hinweist, dass er ein Mitglied der . ist Entenfamilie. In den Geschichten über Tom Poes bilden den Vor- und Nachnamen von Terpen Tijn – ein bekannter Maler aus der Region Rommeldam – zusammen die Farbzutat Terpentin als aptonym.

Der lateinische Satz nomen est omen zeugt davon, dass es in der bereits Aptome gibt Antike bekannt waren. Auch heute noch sind Aptonyme üblich.

Einige Beispiele

Wissenswertes

  • Esther Bal ist Pressesprecher des niederländischen Fußballvereins FC Dordrecht und war das vorher Vitesse. Sie hat also schon einen Namen, aber als Sprecherin von Vitesse hat sie sich auch Anfang 2014 kennengelernt Esther Fuß in der Frage des israelischen Vitesse-Spielers zu stehen Dan Moric.[7]
  • Radio 538 organisiert seit 2007 eine jährliche Wahl besonderer Namen.[8] Ursprünglich war dieser Radioabschnitt Schande Name genannt, später Nachname und im Jahr 2019 die Hennie-de-Haan-Tasse nach dem Präsidenten des Geflügelzüchterverbandes, der den Preis für den besten Namen am Telefon überreichte.
  • Auf Twitter ist eine Gruppe von Leuten, die Beispiele für Aptonyme teilen, indem sie sie an einen Twitterer senden, der sich @aptonym nennt. [9]

Siehe auch