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Bibliophilie sammelt Bücher, nicht nur wegen des Inhalts, sondern auch wegen des Aussehens.
Sammler
Ein Bibliophiler liest gerne, interessiert sich aber besonders für das Buch als Sache, wegen seiner Attraktivität oder Seltenheit. Es geht um einen Kollektor der eine Kollektion aufbaut, die schön aussieht. Wer alle Bücher eines Autors besitzt, ist also noch kein Bibliophiler. Einige sammeln Wiege drücken, erste Drucke ob vom Autor signiert oder mit einer Widmung versehen; andere konzentrieren sich auf Woche Geschenke buchen oder der Fonds eines bibliophilen Verlags.
Bemerkenswerte Bibliophile enthalten René Radermacher Schörer, M.B.B. Nijkerk und der Verlag Johan Polak.
Schönheit und Aufmerksamkeit
Unter „bibliophilen Ausgaben“ versteht man in der Regel Bücher oder kleinere Drucksachen, die sorgfältig und in limitierter Auflage, manchmal pro Exemplar nummeriert, herausgegeben werden. Oft ist ein Drucker beteiligt, der typografisch Schulungen und über eine manuelle Druckmaschine wie a das Gel hast. Die Bücher zeichnen sich durch ihre Schönheit und die Sorgfalt aus, mit der der Text gepflegt und gedruckt wird. Eine solche Auflage ist in der Regel nicht größer als einige Dutzend, höchstens 100-250 Exemplare.
Bibliophilie in den Niederlanden
Seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es bibliophile Serie, d.h. eine Reihe von Büchern mit viel Liebe zum Erscheinungsbild, oft von Hand gesetzt und in limitierter Auflage gedruckt. Mal sind die Initiatoren bibliophile Verlage, mal ist es ein Generalverlag, der eine Reihe speziell gestalteter Bücher herausgibt. Die erste und eine der bekanntesten bibliophilen Serien ist Die Silberdistel unter anderem PTT-Direktor Jean François van Royen, gefolgt von Prae-Palladium, das Palladium-Serie, und dann durch eine ganze Kaskade bibliophiler Reihen, initiiert von A.A.M. Stols und Charles Nypels. In den 1930er Jahren nahm das Interesse an Bibliophilie etwas ab. Aber im Zweiten Weltkrieg gab es paradoxerweise wieder viele Druckereien und Verleger, die schöne Drucksachen machen wollten, in denen oft ein Element des Widerstands zu finden ist: die heimlich oder illegale Verlage.
1945 wurde in Utrecht ein Verlag für „bibliophile“ Bücher gegründet, der Die Rosenstiftung, das gepflegte Bücher in einer konstanten Auflage von 175 nummerierten Exemplaren herausgibt.
Drucken am Rand
Randdrucker finden sich seit 1975 im Stichting Drukwerk in de Marge. Diese Drucker haben eine Leidenschaft für die handwerkliche Herstellung von Büchern und sind von einem Kreis von Fans umgeben. Bekannte niederländische Druckereien bibliophiler Bücher aus den letzten 25 Jahren sind: Ger Kleis (Sub Signo Libelli), Ben Hosman (regelmäßige Presse) und Jan Keijser (Avalon-Presse).
Literatur
- Holbrook Jackson, Die Anatomie der Bibliomanie. London, Faber und Faber, 1950.
- P. J. Buijnsters, Bücher sammeln: eine Anleitung. Utrecht, HES, 1992.
- Menno Voskuil, Nummeriert & signiert. Eine Untersuchung zum Einfluss bibliophiler Ausgaben auf den Antiquariatsmarkt. Rotterdam, 2002 (Doktorarbeit).
- Alberto Manguel, Die Bibliothek bei Nacht - Die Liebe zum Buch und die Kunst des Sammelns. Amsterdam, Ambo, 2007.
- Das ideale Buch. Hundert Jahre Privatpresse in den Niederlanden, 1910-2010. Den Haag, 2010.
- Piet J. Buijnsters, Geschichte des niederländischen Bibliophilen. Buch- und Drucksammler 1750-2010. Nimwegen, 2010.
- Piet J Buijnsters, Geschichte des Antiquariats und Bibliophilen in Belgien (1830-2012). Nimwegen, 2013.