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Carl Orff
Carl Orff
Carl Orff (Aquatintaradierung)
Geboren10. Juli1895
Verstorben29. März1982
LandFlagge von Deutschland Deutschland
aktive Jahre1900-1982
NebenerwerbMusikpädagoge
InstrumentKlavier, Schlagzeug, Cello, Organ
Portal  Portalsymbol  Musik

Carl Orff (München, 10. Juli1895 - Dort, 29. März1982) war ein DeutscheKomponist, Musikpädagoge und Theatermann.

Im Dießen am Ammersee südlich von München ist es Carl-Orff-Museum widmet sich seiner Arbeit und seinem Leben.

Biografie

Ab dem fünften Lebensjahr studierte Carl Orff Klavier, Schlagzeug, Cello und Organ. In diesem jungen Alter schrieb er auch seine ersten Kompositionen. Er studierte an der Staatliche Akademie der Tonkunst in München, bevor er als Komponist hauptsächlich an Musik für Klavier und Stimme arbeitete. Daneben war er als Musikpädagoge tätig; 1924 gründete er mit Dorothee Günther das Güntherschule. Dafür hat er es nach ihm benannt Orff-Schulwerk.

Für die Olympia in Berlin (1936) schrieb er Kindertraining, für die Olympische Spiele München (1972) schrieb er Gruß der Jugend. Er veröffentlichte fünf Musiksammlungen mit Gunild Keetman Musik für Kinder. Kinder mussten sich durch Musik kennenlernen. Orffs Werk wurde später auch in der Heilpädagogik verwendet.

Orff ist vor allem für seine Kompositionen bekannt Carmina Burana von 1937, das ist der erste Teil der Trilogie Trionfi (Triumph). Die anderen beiden Teile sind Catulli Carmina und Trionfo di Aphrodite. Seine Arbeit De temporum fine comoedia (Das Spiel vom Ende der Zeit), für großen gemischten Chor, Knabenchor und Orchester, ging am 20. August 1973 während der Salzburger Festspiele geführt von Herbert von Karajan Premiere.

In den Niederlanden gehörte der Delfter Musiker und Musikpädagoge zu Pierre van Hauwe an die größten Förderer des Orff-Schulwerks. Seine Musikmethode "Spielen mit Musik" verbindet die Prinzipien des Orff-Schulwerks mit der Musikmethode des Ungarischen Zoltan Kodaly.

Orff erhielt seine letzte Ruhestätte im Kloster Andechs, Bayern.

Literatur, eine kleine Auswahl

  • Dangel-Hofmann, Frohmut, Carl Orff-Michel Hofmann. Briefe zur Entstehung der Carmina burana. Hans Schneider, Tutzing (1990). ISBN 3-7952-0639-1 .
  • Edelmann, Bernd, Große Gestalten der Bayerischen Geschichte. Herbert Utz Verlag, München (2011), „Carl Orff“. ISBN 978-3-8316-0949-9 .
  • Fassone, Alberto, Carl Orff, 2. überarbeitet und erweitert. Libreria Musicale Italiana, Lucca (2009). ISBN 978-887096-580-3 .
  • Gersdorf, Liloz, Carl Orff. Rowohlt, Reinbek (2002). ISBN 3-499-50293-3 .
  • Elementarer Tanz – Elementare Musik: Die Günther-Schule München 1924 bis 1944. Schott, Mainz (2002). ISBN 3-7957-0449-9 .
  • Ließ, Andreas, Carl Orff. Idee und Arbeit, überarbeitet. Goldmann, München (1980). ISBN 3-442-33038-6 .
  • Massa, Pietro, Carl Orffs Antikendramen und die Hölderlin-Rezeption im Deutschland der Nachkriegszeit. Peter Lang, Bern/Frankfurt/New York (2006). ISBN 3-631-55143-6 .
  • Orff, Godela, Mein Vater und ich. Piper, München (1995). ISBN 3-492-18332-8 .
  • Carl Orff und sein Werk. Dokumentation. 8 voll. Schneider, Tutzing 1975–1983, ISBN 3-7952-0154-3 , ISBN 3-7952-0162-4 , ISBN 3-7952-0202-7 , ISBN 3-7952-0257-4 , ISBN 3-7952-0294-9 , ISBN 3-7952-0308-2 , ISBN 3-7952-0308-2 , ISBN 3-7952-0373-2 .
  • Rösch, Thomas, Die Musik in den Griechischen Tragödien von Carl Orff. Hans Schneider, Tutzing (2003). ISBN 3-7952-0976-5 .
  • Rösch, Thomas, Carl Orff Musik zu Skakespeares "Ein Sommernachtstraum". Entstehung und Deutung. Orff-Zentrum, München (2009).
  • Text, Musik, Szene Das Musiktheater von Carl Orff. Symposium Orff-Zentrum München 2007. Schott, Mainz (2015). ISBN 978-3-7957-0672-2 .
  • Thomas, Werner, The Wheel of Fortuna ─ Ausgewählte Aufsätze zu Werk und Wirkung Carl Orffs. Schott, Mainz (1990). ISBN 978-3-7957-0209-0 .
  • Thomas, Werner, Orffs Märzenstücke. Der Mond Die Kluge. Schott, Mainz (1994). ISBN 978-3-7957-0266-3 .
  • Thomas, Werner, Dem unbekannten Gott. Ein nicht ausgeführtes Chorwerk von Carl Orff. Schott, Mainz (1997). ISBN 978-3-7957-0323-3 .

Externer Link

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