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Computernummer

EIN Computernummer ist einer von den Deutsche Bundesbahn, die Nachkriegs-Ostdeutschen Deutsche Reichsbahn und der Österreichische Bundesbahnen vor dem Lokomotiven und Zugsets verwendete Nummer, die einfach in einem zentralen Computer gespeichert werden kann. Es wurde in 1968 umgesetzt. Bei Lokomotiven besteht sie aus einer sechsstelligen Seriennummer. Die siebte Stelle steht hinter der Zeile und stellt die Prüfziffer dar. Eine Umnummerierung kann und kann sehr leicht zu Verwirrung und Fehlern führen.

West Deutschland

Dampflokomotiven erhielten eine 0 für ihre Seriennummer, Elektrolokomotiven eine 1, Diesellokomotiven eine 2.[1] Von nun an wurde auch bei der Nummerierung zwischen öl- und kohlebefeuerten Lokomotiven der gleichen Baureihe unterschieden. Aus Lok 01 150 wurde 001 150, aus Lok 01 1075 (Öl) wurde 012 075, Lok 01 1056 (Kohle) wurde zu 011 056. Lokomotiven, die bereits eine sechsstellige Nummer hatten, mussten eine andere Seriennummer erhalten. Zum Beispiel wurde die Lok 38 2383 in 038 382 umnummeriert. Die alte Nummer war nicht immer erkennbar, da natürlich nicht zwei Loks die gleiche Nummer haben durften. Die große Baureihe 50 wurde auf die Baureihen von 050 bis einschließlich 053 aufgeteilt. Solche Anpassungen fanden auch bei anderen Lokomotiven statt; so sind die Varianten der Diesellokomotiven V200 verteilt auf die Baureihen 220 und 221.

Einige Serien wurden bereits 1968 komplett entfernt, wie zum Beispiel Baureihe 52 und Baureihe 42. Leider wurden diese Nummern von der Deutschen Bundesbahn wiederverwendet. Die Lokomotive DB BR 042 105-7 ist beispielsweise eine ölbefeuerte Dampflokomotive (DB BR 41 105 l). Die Baureihe 42 Kriegsserie der , berüchtigt für schlechte Laufeigenschaften Deutsche Reichsbahn war bereits 1968 komplett entfernt worden, so dass die Nummer 42 wieder freigegeben wurde. Die kohlebefeuerten Versionen erhielten die Nummer BR 41 mit Kohlea Am Ende. Nach 1968 wurden die Kohlelokomotiven der Baureihe 041 zugeordnet.

Die Kontrollnummer wird berechnet, indem die Ziffern der Seriennummer einzeln mit 1 oder 2 abwechselnd multipliziert werden. Wenn das Ergebnis größer als 9 ist, werden die beiden Ziffern des Ergebnisses addiert. Dann werden alle Ergebnisse addiert und von den nächsten zehn abgezogen.[2]

Ost-Deutschland

Lokomotive 95 0028, mit Prüfziffer 1
(Bochum-Dahlhausen, 2002)

Die DDR-Bahn (Deutsche Reichsbahn, DR) wechselten 1970 ebenfalls zu Computernummern, kopierten jedoch nicht das System des westlichen Gegenstücks. Bei Dampflokomotiven wurde vor der Loknummer eine 0 gesetzt (aus 95 028 wurde 95 0028). Diesellokomotiven erhielten eine dreistellige Seriennummer, die mit einer 1 begann, Elektrolokomotiven eine dreistellige Seriennummer, die mit einer 2 begann. Aus diesem Grund mussten Dampflokomotiven, deren Seriennummer mit 1 oder 2 begann, eine andere Seriennummer erhalten; zum Beispiel wurde aus der Serie 18 die Serie 02.

Dann nach dem Deutsche Wiedervereinigung 1990 wurden die beiden Bahngesellschaften fusioniert, die ostdeutschen Lokomotiven wurden neu nummeriert, nun nach den Grundsätzen der Deutschen Bundesbahn. Bei den Dampflokomotiven war die betriebsfähige Lokomotive BR 52 8134 symbolisch die nicht ganz richtige Nummer 052 134-4, aber diese Lokomotive wurde nach einer letzten Abschiedsfahrt schnell entfernt.

Österreich

Das System der Deutschen Bundesbahn wird auch von der Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) angewendet, aber bei den ÖBB wird die Seriennummer nicht mit 1212121, sondern mit 2212212 multipliziert.[3]

Kutschen

Europäische Wagen haben eine 11-stellige Nummer, die mit der Serie 21212121212 für die Prüfziffer multipliziert wird.

Siehe auch