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Baureihe 220
Dieser Artikel behandelt die Lokomotive Baureihe V 200, bekannt seit 1968 als Baureihe 220 der 220 Deutsche Bundesbahn. Für die V 200.1-Serie siehe den Artikel Baureihe 221.
V 200
Baureihe 220
V200 002
Nummer86
NummerierungV200 001-005 (Versuchsserie)
V200 006-086 (Serie)
siehe Text
HerstellerKrauss-Maffei: 66
Max: 20
Beschäftigt1953, 1956-1959
Außer Betrieb1984
AchsanordnungB'B'
Spurweite1435mm (Normalspur)
Masse80 Tonnen
AchslastC (20 Tonnen)
Länge über Puffer18.530 m (Probelauf)
18.470 m (Serie)
Breite3,08 m²
Höhe4,16 m
Maximale Geschwindigkeit140 km/h
ÜbertragungDieselhydraulik
Leistung2 x Daimler-Benz; 809kW oder
2x MANN; 809kW
oder 2x Maybach; 883 kW
Fahrmotoren2
MotorenherstellerDaimler Benz Typ MB 820 Bb
MAN Typ L 12V 18/21
Maybach Typ MD 650
Treibstofftank Kapazität3300 Liter (Benzinmotor)
1000 Liter (Brennstoffheizung)
Zugeinflusssifa, PZB90
ZugfunkZugbahnfunk
Bremssystem* direkte Luftbremse
** Testreihe: Knorr, Einzelveröffentlichung
** Serie: Westinghouse, mehrfach lösbar
* indirekte Luftbremse
BremsbeschriftungenK-GPR mZ (Versuchsreihe)
WS-GPP2R mZ (Serie)
ZugheizungDampf
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Baureihe 220, bis 1968 bekannt als V200, ist ein dieselhydraulische Lokomotive bestimmt für Personen- und Güterzüge am Deutsche Bundesbahn (DB).

Geschichte

Mangels großer Streckendiesellokomotiven bei der Deutschen Bundesbahn wurde 1953-1954 bei Krauss-Maffei in München eine Versuchsserie von fünf Lokomotiven entwickelt und gebaut.

1956 wurde die Baureihe der Serienlokomotiven bei MaK und Krauss-Maffei fertiggestellt. Diese Lokomotiven wurden hauptsächlich auf nicht elektrifizierten Hauptbahnstrecken eingesetzt, um die noch weit verbreiteten zu ersetzen Dampflokomotiven.

Die Lokomotiven mit zwei Motoren waren sehr wartungsintensiv. Jeder Motor trieb ein hydraulisches Getriebe an. Seit 1977 werden bevorzugt nicht zwei Lokomotiven, sondern eine Lokomotive für leichte Züge und einzelne Lokomotiven verwendet.

In den 1980er Jahren wurden sieben Lokomotiven an die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) als Bin 4/4 mit den Nummern 18461-18467. Diese Lokomotiven wurden mit Gütern und Servicezüge eingesetzt. 1997 wurde die letzte Lokomotive ausgemustert und an eine Privatperson in Deutschland verkauft.

Es wurden auch eine Reihe von Lokomotiven verkauft, darunter:

Drei Lokomotiven wurden noch in der Farbgebung orange-blau/beige lackiert.

1984 wurde die 220 013 als letzte Lokomotive außer Dienst gestellt.

Zahlen

Liste der 220
ZahlenGebaut von1968 neu nummeriert
V200 001-005Krauss-Maffeic220 001-005
V200 006-025Mak220 006-025
V200 026-086Krauss-Maffeic220 026-086

Konstruktion und Technik

Die Lokomotive hat einen Stahlrahmen. Die Zugmaschine ist mit zwei hydraulische Getriebe die als eine Art Rutschkupplung angesehen werden kann, da ein Dieselmotor im Gegensatz zu einem Dampfmaschine oder ein Elektromotor kann nur in Kurven für Traktion sorgen. Jede Einheit aus Motor und Getriebe ist über Kardanwellen mit den Antriebsrädern verbunden. Ein kleiner eingebauter Dampfkessel sorgt für die Beheizung von Pkw mit Dampfheizung. Stromversorgung mit a dieselelektrisch Getriebe war in Westdeutschland bei Diesellokomotiven nicht so verbreitet, hydraulisches Getriebe war damals viel üblicher. Die Serie V200.1 der V200 sehr ähnlich und ist im Wesentlichen eine Weiterentwicklung dieses Loktyps.

V200 im Modell

Die V200 war und ist eine sehr beliebte Lokomotive bei Modelleisenbahn-Bastler. Praktisch jede Marke im Maßstab H0 oder Nein hat einen V200 oder V200.1 in der Kollektion und oft wurden die älteren Grobmetallmodelle durch Modelle aus hochwertigem Spritzguss ersetzt.

Literatur

  • Taschenbuch Deutsche Dieselkomotiven. Horst J. Obermayer. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. ISBN 3-440-03932-3
  • Eisenbahnen; verschiedene Jahrgänge. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.
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