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Baureihe 401
Baureihe 401
ICE 1 zwischen München und Augsburg
Nummer118 (120 gebaut)
Nummerierungsiehe Text
HerstellerAEG, ABB, Henschel, Krauss-Maffeic, Krupp, Siemens u.a.
Baujahr1989 - 1993
Außer Betriebab 2030
AchsanordnungBo'Bo' 2'2' .......... 2'2' Bo'Bo'
Spurweite1435mm (Normalspur)
Masse80,4/78 Tonnen
Achslast20 Tonnen (Triebwagen)
Länge über Puffer20.560 mm (Triebwagen)
410,70 m (14 Mittelwagen)
Breite3.020 m²
Höhe3.840 m²
4.295 m² (Speisewagen)
Maximale Geschwindigkeit280 km/h
Servicegeschwindigkeit250 km/h
Minimaler Kurvenradius150 m
Anzahl Sitzplätze645
Technik
Stromversorgungssystem~ 15 kV 16,7 Hz
Fahrtelektrisch
ÜbertragungHohlwellen-Antrieb
Dauerleistung2 × 4.800 kW
Traktion400 kN
Zugeinflusssifa, PZB90, LZB
teilweise ERTMS und Integra-Signum
VerknüpfungScharfenberg
Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr
Verkehr & Transport

Das Baureihe 401, ebenfalls ICE 1 genannt, ist ein elektrischHochgeschwindigkeitszug für den Personenfernverkehr der Deutsche Bahn (DB). Ein Zug besteht aus einem Triebwagen der Bauart 401.0 und 12 Mittelwagen (max. 14 Mittelwagen) der Bauart BR 801, BR 802, BR 803, BR 804 und ein Triebwagen der Bauart 401.5.

sehen Intercity-Express für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Geschichte

Der Auftrag zur Entwicklung der ICE-Triebwagen wurde im März 1986 öffentlich gemacht, Ende des Jahres waren die Aufträge vergeben. Im September 1987 wurde die .bestellte Deutsche Bundesbahn 82 Triebwagen. Davon waren nur die zehn am 13. Januar 1987 vom Verkehrsminister geschickt worden Werner Dollinger versprochene Züge auf jeden Fall.

Am 13. Juli 1988 wurde abgestimmt Bundesverkehrsministerium mit dem tatsächlichen Kauf von 41 Triebzügen. Am 20. Januar 1989 erfolgte die formelle Auftragsvergabe. Der erste Triebwagen sollte im August 1989 ausgeliefert werden, die Testphase sollte im Frühjahr 1990 beginnen. Der Kaufpreis pro Triebwagen betrug damals 8,7 Mio. D-Mark.

Ende Juli 1990 bestellte die Bundesbahn weitere 19 Triebzüge. Diese Triebzüge wurden auch für den Verkehr in Schweiz. Sie haben den ICE-Verkehr übertragen Basel und Bern zu Interlaken und Zürich möglich. Im Herbst 1991 wurde mit der Lieferung von Nachlieferungen begonnen.

Die Serienproduktion der Triebwagen startete im Herbst 1988. Der erste Triebwagen wurde am 26. September 1989 ausgeliefert Krauss-Maffeic im München an die Bundesbahn überführt. Die Auslieferung der ersten 41 Triebzüge wurde im April 1991 abgeschlossen. Im Frühjahr 1990 waren auch die ersten Triebwagen (401 015 und 401 515) für den Verkehr in die Schweiz fertig. Diese wurden später durch Züge der zweiten Baureihe ersetzt.

Konstruktion und Technik

Die Zuggarnitur besteht aus a AluminiumRahmen.Der Triebwagen besteht aus a Fahrer- und ein Maschinenraum. Die Fahrerkabine bietet Platz für die Treiber mit Primärsteuerung, a Beifahrersitz und hinter dem Operator ein Panel mit sekundären Bedienelementen. Der Maschinenraum enthält - beiderseits eines Mittelgangs, der von einer Tür im Cockpit zum Heckausstieg des Triebwagens führt (im Betrieb selten genutzt) - die Motoren und Aggregate.

Beide Drehgestelle sind mit Strom versorgt. Es Wirkleistung jedes der vier fremdbelüfteten Motoren beträgt 1.250 kW, die UICDie Standardleistung eines Triebwagens beträgt 4.800 kW, die größte Paar liegt bei 200 kN. Das Antriebssystem entspricht dem DIE 2500 und der InterCityExperimental erprobtes Prinzip des Drehstrom-Asynchronmotor, die beim ICE 1 zusammen mit Antrieb und Bremse zwischen Drehgestell und Fahrgestell aufgehängt sind. Die Triebwagen sind eine direkte Weiterentwicklung der Lokomotiven von Baureihe 120.

Die Triebwerke der ersten Baureihe waren mit konventionellen Wechselrichter. Ab der zweiten Serie wurden GTO-Thyristoren verantwortlich für die charakteristische "Melodie" beim Anfahren. Das Gewicht der Triebwagen verringerte sich durch den Einsatz der GTO-Thyristoren um mehr als zwei Tonnen.

Die Kapazität der Transformer beträgt etwa 7,6 MVA. Die Transformatoren haben eine Standardleistung von 5,2 MVA, davon stehen 4,5 MVA für die Traktion und 700 kVA für Heizung, Klimaanlage und andere Hilfssysteme zur Verfügung. Der Raddurchmesser reicht von 1.040 mm (neu) bis 950 mm (abgenutzt).

Die Triebwagen haben eine Front Scharfenberg-Kupplung, die mit einer Klappe abgedeckt ist und ausschließlich zum Abschleppen dient. Im Gegensatz zu den anderen ICE-Triebzügen ist eine Kopplung von ICE-1-Triebzügen nicht vorgesehen.
Die Kraftwagen der of ICE 2 (Baureihe 402) sind mit den Mittelwagen des ICE 1 kombinierbar und werden daher bei Bestandsmangel zusammen mit ICE 1-Zügen eingesetzt. Bei der Bestellung der ICE 2-Triebzüge wurden auch zwei Triebwagen für den ICE 1 bestellt (402 045 und 402 046).

Die für den Verkehr zu Schweiz genannten Triebwagen werden mittels eines zweiten Pantograph nach Schweizer Standard und Schweizer ZugbeeinflussungssystemIntegra-Signum für das Unternehmen in der Schweiz ausgestattet.

Die Triebwagen 401 0xx sind normalerweise an einen Wagen erster Klasse gekoppelt, der Triebwagen mit der Nummer 401 5xx an einen Wagen zweiter Klasse.

Namur

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Züge mit folgenden Bezeichnungen versehen:


Kutschen

Die Gesamtzahl der ICE-Wagen beträgt 720. Diese sind in folgende Baureihen unterteilt:

  • 138 Autos des Typs Avmz 801, 1 Klasse
  • 60 Autos des Typs Avmz 801.8, 1-Klasse-Telefonzelle
  • 376 Autos des Typs Bvmz 802, 2 klasse
  • 26 Autos des Typs Bvmz 802.9, 2. Klasse, von ICE 2 mit Luftfederung
  • 60 Autos des Typs BSmz 803, 2. Klasse mit Sonderabteilung (Dienstwagen)
  • 60 Autos des Typs WSmz 804, Speisewagen mit Restaurant und Bistro

1994 wurde die Luftfederung des Bvmz 802.9 abgeschaltet.

Zahlen

Die Anzahl der Tz101 setzt sich zusammen aus dem Zugset 401 X01

1. Serie

  • Tz101: 401 001 ...... 401 501
  • Tz120: 401 020 ...... 401 520

2. Serie

  • Tz151: 401 051..... 401 551
  • Tz171: 401 071 ..... 401 571

Die folgenden Züge sind für bestimmte Strecken in der Schweiz geeignet.

  • Tz172: 401 072..... 401 572
  • Tz190: 401 090 ..... 401 590

Zusätzlich

  • Tz1xx: 402 045.....402 046

Diese Züge waren ursprünglich für den ICE 2 vorgesehen.

Unfälle

Die Tz151 ging am 3. Juni 1998 bei dem Unfall in Eschede weitgehend verloren. Das Kraftfahrzeug (401 051) davon wurde später in Tz119 eingesetzt, von dem das Kraftfahrzeug ausgebrannt war.

sehen ICE-Katastrophe in Eschede für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Am 2. Mai 2006 kollidierte die Tz 173 bei Thun mit zwei Lokomotiven der BLS-Baureihe Re 465.

Folgende Triebwagen sind derzeit aufgrund von Schäden auf unbekannte Zeit außer Betrieb: 401 573, 401 020 und 401 551.

UIC-Nummern

Die Züge sind wie folgt ausgestattet UIC Nummern: 401 001-3 wird umnummeriert in: 93 80 5401 001-3 D-DB. Bei der Nummer bleiben der ursprüngliche Typ und die Kontrollnummer gleich.

Zugverkehr

Die Züge werden von der Deutschen Bahn (DB) auf folgenden Strecken eingesetzt.

Nord-Süd-Verbindungen

Es gerade besteht strukturell aus sechs Nord-Süd-Verbindungen, die in der Regel stündlich bedient werden.

  • von Hamburg-Altona oder von Bremen über Hannover, Göttingen, Kassel-Wilhelmshöhe, Fulda und Würzburg, weiter über Nürnberg und Ingolstadt oder Donauwörth und Augsburg nach München (ICE - Linie: 25, Flügelzug nach Hannover)
  • von Hamburg-Altona über Berlin, Leipzig, Jena-Paradies, Nürnberg und Augsburg oder Ingolstadt nach München (ICE - Linie: 28)
  • von Dortmund über Duisburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt (Main) Flughafen und Mannheim, weiter über Karlsruhe, Offenburg und Freiburg nach Basel (ICE - Linie: 43) oder über Stuttgart, Ulm und Augsburg nach München (ICE - Linie: 42)
  • von Düsseldorf (ICE - Linie: 78) über Köln, Frankfurt (Main), Würzburg, Nürnberg und Ingolstadt nach München (ICE - Linie: 41)

Ost-West-Verbindungen

Es gerade besteht strukturell aus zwei Ost-West-Verbindungen, die in der Regel stündlich bedient werden.

  • von Berlin über Hannover, Bielefeld und Hamm, weiter über Dortmund, Essen, Duisburg und Düsseldorf nach Köln/Bonn Flughafen oder über Hagen und Wuppertal nach Köln (je nach Tag weiter nach Bonn, Koblenz oder Trier, ICE - Linie: 10, Flügelzug aus Hamm)
  • von Dresden (einige Züge aus Magdeburg) über Leipzig, Erfurt, Fulda, Frankfurt (Main) und Mainz nach Wiesbaden, einige Züge über Darmstadt, Mannheim und Kaiserslautern nach Saarbrücken (ICE - Linie: 50, Flügelzug aus Frankfurt)

Literatur

  • Eisenbahnen; verschiedene Jahrgänge. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.

Siehe auch

Externe Links

Fotos

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