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Baureihe 112 / E10.12 | ||||
Elektrolokomotive E 10 1267 am Bahnhof Nördlingen | ||||
| Nummer | 6 5 10 = 21 | |||
| Nummerierung | E10 1265 - 1270 E10 1308 - 1312 112 485 – 504 siehe Text | |||
| Hersteller | Krauss-Maffeic Arbeit München-Allach | |||
| Beschäftigt | 1962, 1965, 1968 | |||
| Außer Betrieb | 1991 siehe Text | |||
| Achsanordnung | Bo' Bo' | |||
| Spurweite | (Normalspur) 1,435 mm | |||
| Masse | 86,0 Tonnen | |||
| Achslast | 21,5 Tonnen | |||
| Länge über Puffer | 16,44 m² | |||
| Maximale Geschwindigkeit | 160 km/h | |||
| Servicegeschwindigkeit | 160 km/h | |||
| Stromversorgungssystem | ~ 15.000 Volt 16 2/3 Hz | |||
| Fahrt | elektrisch, mechanisch | |||
| Leistung | 3620 kW | |||
| Traktion | 275 kN | |||
| Fahrmotoren | 4 | |||
| Motorenhersteller | AEG, BBC und Siemens | |||
| Zugeinfluss | PZB | |||
| Zugfunk | Zugbahnfunk | |||
| Bremssystem | mechanisch, elektrisch (Widerstände) | |||
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Baureihe 112, bis 1968 bekannt als E10.12, ist ein elektrische Lokomotive bestimmt für die Personenbeförderung der Deutsche Bundesbahn (DB).
Baureihe 113 und Baureihe 114 wurden durch Umnummerierung von Lokomotiven der Baureihe 112 geschaffen.
Geschichte
Die Lokomotiven wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von mehreren Herstellern entwickelt und gebaut. Dies betraf den Überbau von Henschel Arbeit Kassel, von Krauss-Maffeic Arbeit München-Allach und weiter Krupp arbeiten Essen und die Elektroinstallation von AEG, durch BBC Und durch Siemens.
Im Herbst 1952 erfolgte bei Krauss-Maffei und AEG in München-Allach der Roll-out der ersten Lokomotive, der E10 001.
Um alle Konzepte zu erproben, wurde im Dezember 1950 der Auftrag zum Bau von vier Prototypenlokomotiven erteilt. Darin flossen Antriebstechnologien verschiedener Hersteller ein.
- E10 001, Krauss-Maffei/AEG mit Alsthom-Antrieb
- E10 002, Krupp/BBC mit BBC Scheibenantrieb
- E10 003, Henschel/SSW mit Siemens Gummiringfeder Antrieb
- E10 004, Henschel/AEG mit Sécheron-Antrieb und BBC-Hochspannungssteuerung.
Um einen guten Vergleich zu erhalten, wurde im selben Monat ein Auftrag zum Bau eines weiteren Prototyps erteilt.
- E10 005, Henschel/AEG mit Sécheron-Antrieb, wie E10 004.
Diese Lokomotiven wurden zwischen 1962 und 1991 im Schnellzug eingesetzt und in den TEE/IC-Farben lackiert.
Spitzname
In Deutschland hat die Lokomotivlegende Baureihe E 10 den Spitznamen Die Bügelfalte, was "die Falte" bedeutet. Dieser Spitzname ist auf den vertikalen Knick (Falte) in der vorderen Karosserie zwischen den beiden Fahrerfenstern zurückzuführen. Diese Eigenschaft gilt für alle Lokomotiven der Baureihe 112, jedoch nicht für alle E 10 Modelle. Die ersten E 10 Lokomotiven der Serie 110 hatte noch keine Falte in der Karosserie.
Konstruktion und Technik
Die Lokomotive hat einen Stahlrahmen. Bei den Drehgestellen wird jede Achse von einem Elektromotor angetrieben. Die Baureihe 112 (E10.12) hat eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, die andere E10 Lokomotiven sind unter 150 km/h.
Zahlen
Die Lokomotiven werden von der Deutschen Bundesbahn (DB) wie folgt nummeriert.
- E10 1265 - 1270: 1968 neu nummeriert 112 265 - 270
- E10 1308 - 1312: 1968 neu nummeriert 112 308 - 312
- 112 485 - 504: 1988 umnummeriert in 114 485 - 504
Die Lokomotiven wurden 1991 von der Deutschen Bahn (DB) wie folgt umnummeriert.
- 112 265 - 270: 1991 neu nummeriert in 113 265 - 270
- 112 308 - 312: 1991 umnummeriert in 113 308 - 312
Zugverkehr
Die Lokomotiven wurden von der Deutschen Bahn (DB) im Personenverkehr auf verschiedenen Strecken unter anderem in Deutschland und Österreich eingesetzt.
Literatur
- Taschenbuch Deutsche Elektrolokomotiven. Horst J. Obermayer. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. ISBN 3-440-03754-1
- Eisenbahnen, verschiedene Jahre. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.
- Heinrich Petersen: Die Bügelfalte TransPress Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-71430-4
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Züge von der Deutsche Bahn (DB) | ||||||||||||
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In dieser Übersicht sind auch Züge der Deutsche Bundesbahn (DB) und der Deutsche Reichsbahn (DR)
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