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Baureihe 103
Baureihe 103 / E03
Elektrolokomotive 103 184-8 in Ostermünchen.
Elektrolokomotive 103 184-8 in Großkarolinenfeld.
Nummer4 145 = 149
NummerierungE03 001 – 004 (Prototyp)
103 101 – 245 (Serie)
siehe Text
HerstellerHenschel Arbeit Kassel
Krauss-Maffeic Arbeit München-Allach
Krupp Arbeit Essen
Beschäftigt1965 (Prototyp)
1970-1974 (Serie)
Außer Betrieb1986 … 2006
siehe Text
AchsanordnungCo' Co'
Spurweite(Normalspur) 1435 mm
Masse112,0 Tonnen (Prototyp)
114,0 Tonnen (Serie)
Achslast18,7 Tonnen (Prototyp)
19,0 Tonnen (Serie)
Länge über Puffer19,50 m²
20,20 m²
(ab 103 216 103 173)
Maximale Geschwindigkeit200 km/h
265 km/h (103 118)
280 km/h (103 003 und 103 222)
Servicegeschwindigkeit200 km/h
Stromversorgungssystem~ 15.000 Volt 16 2/3 Hz
Fahrtelektrisch
ÜbertragungKardan-Gummiringfederantrieb
Leistung6420 kW (Prototyp)
7780 kW (Serie)
Traktion314 kN (Prototyp)
312 kN (Serie)
Fahrmotoren6
MotorenherstellerSiemens
Zugeinflusssifa/Industrie
ZugfunkZugbahnfunk
Bremssystemmechanisch elektrisch
BremsbeschriftungenKE-GPR
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Baureihe 103, bis 1968 bekannt als E03, ist ein schwerer und leistungsstarker Sechsachser elektrische Lokomotive bestimmt für sehr schnell Personenzüge des DB. Die Serie 103 mit ihrem stromlinienförmigen Erscheinungsbild war 1970 das Vorzeigeobjekt der DB und bis zur Inbetriebnahme der Baureihe 101 und der ICE-Triebzüge es bildete das Rückgrat für den Zug von schnellen Personenzügen in Deutschland.

Geschichte

In den 1950er Jahren entstand der Wunsch nach der Anschaffung einer schnellen Elektrolokomotive durch die Deutsche Bundesbahn, die die Vorkriegslokomotiven der Baureihen E18 und E19 ersetzen und das Programm zur Umrüstung von Bahnstrecken auf 200 km/h unterstützen sollte. . In den 1960er Jahren wurden schnellere Lokomotiven wie E10 und wenn E10.12 gebaut. Dazu wurde ein Vorschlag wie E1 gemacht. Dieser Vorschlag wurde nicht umgesetzt und die Produktion des E10 fortgesetzt.

Ein Vorschlag von Krupp/AEG war eine Lokomotive mit vier Motoren von 1250 kW und mit Achsanordnung (1Bo)'(Bo1)' oder (A1A)'(A1A)'. 1963 wurden in der aktuellen Produktion der E10 zwei Lokomotiven mit einem neuen Drehgestelltyp mit unterschiedlichen Ausführungen des sogenannten Hohlwellen-Antrieb. Der E10 299 bekam einen Henschel-Antrieb (Verzweiger Antrieb) und der E10 300 einen SSW-Kardanantrieb (Kardan-Gummiringfederantrieb).

Im Juni 1965, am Internationale Verkehrssoße settel (IVA) präsentierte die vier Prototypen in München. Zwei dieser Lokomotiven waren mit Henschel-Antrieb und zwei mit SSW-Wellenantrieb ausgestattet. Die Kopfform der Lokomotive war TH Hannover in dem Windkanal entwickelt.

Nach dieser Versuchsreihe, die zunächst zahlreiche Motorprobleme aufwies, folgte eine letzte Serie von 145 Lokomotiven, die sich technisch von der Versuchsreihe unterschied, auch weil die DB nun eine stärkere Lokomotive wünschte. Die gesamte Baureihe wurde zwischen 1970 und 1974 in Dienst gestellt. Ab 1997 wurden diese Lokomotiven zurückgezogen und durch Lokomotiven der Baureihe ersetzt 101.

Die Lokomotive hat einen Stahlrahmen. Bei den Drehgestellen wird jede Achse von einem Elektromotor angetrieben. Jetzt sofort Stundenleistung von 10.400 kW (13.900 pk) gilt die 103 nach wie vor als eine der stärksten einrahmenigen (elektrischen) Lokomotiven der Welt. Fast alle bekannt Modellbahnhersteller haben ein Modell der Baureihe 103 im Programm.

Nummerierung

Die Lokomotiven werden von der Deutschen Bundesbahn (DB) wie folgt nummeriert.

  • E03 001 – 004: Prototyp, nach 1968 umnummeriert 103 001 – 004
  • 103 101 – 245: Serie

Derzeit (März 2014) sind noch vier Lokomotiven für Sonderzüge und als Ersatzlokomotive für reguläre Züge im Einsatz. Für ausgestellte Lokomotiven in Museen und als Teilelieferant („Kommissionierlokomotive“) stehen zwölf Lokomotiven zur Verfügung, von denen zwei noch einsatzbereit sind.

Fahren, aber nicht im aktiven Dienst und/oder nicht erlaubt:[Quelle?]

Zugverkehr

Die Lokomotiven wurden von der DB für schnelle Reisezüge wie Intercity-Züge und TEEZüge. Nach dem Zugunglück in Eschede jetzt sofort ICE-Triebzug die Lokomotiven übernahmen auch diese Dienste von der Hochgeschwindigkeitszüge des InterCity-Express. Später wurde die Baureihe auch als Personenzug für kürzere Strecken bezeichnet.

Literatur

  • Michael Dostal: Lok Legende 103. GeraMond Verlag, München, ISBN 3-7654-7111-9.
  • Michael Dostal: Baureihe 103 – Die erste Schnellfahr-Elektrolokomotive der Deutschen Bundesbahn. GeraMond Verlag, München 2000, ISBN 3-932785-47-9 .
  • Christian Wolf, Christian Ernst: Die Baureihe 103 – Die Geschichte der berühmten Intercity-Ellok. EK-Verlag, Freiburg 2002, ISBN 3-88255-103-8 .
  • Christian Wolf (Hrsg.): Die 103 – Starlok der DB. EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 978-3-88255-343-7 .
  • Horst J. Obermayer: Taschenbuch Deutsche Elektrolokomotiven. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1970. ISBN 3-440-03754-1
  • Eisenbahnen; verschiedene Jahrgänge. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.
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