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Baureihe 601
DB-Baureihe 601
Baureihe 601
Nummer19
Nummer Teilen7
HerstellerMaschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG
Linke-Hofmann-Busch
Wegmann.
Inbetriebnahme1957
Außer Betrieb1991
Anzahl der Teile7
AchsanordnungB'2 2'2' 2'2' 2'2' 2'2' 2'2' 2'B
Wellen28
Spurweite1435 mm
Servicegeschwindigkeit140 km/h
Technik
Fahrtdieselhydraulisch
Leistung1100 PS
Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr
Verkehr & Transport

Das Baureihe 601, früher bekannt als VT 11,5 war einer für die TEEService-gebaute Serie Dieseltriebwagen des Deutsche Bundesbahn.

Zug und Technik

Für das 1957 gestartete TEE-Netz entwickelte die Deutsche Bundesbahn einen Dieseltriebzug mit Luxuswagen, den VErfahrungtSchilfwagen 11.5. Der Entwurf basierte auf verschiedenen Studien, die Kruckenberg seit 1930 durchführte. 1954 für die Verbindung Hamburg-Basel der VT 10 erschien auf den Schienen. Dieser Zug hatte eine Tag- und eine Nachtversion. Der Tageszug hatte kurze Wagen mit Einachser Jacobs-Drehgestelle. Da dies beim VT 10 zu einem unruhigen Lauf führte, wurden bei den TEE-Sets wieder normale Drehgestelle gewählt. Die Zuggarnitur bestand aus zwei Triebwagen an der Spitze, ein Konzept, das später von der entwickelt wurde TGV und EIS wurde übernommen. Zwischen den Triebwagen befanden sich fünf Wagen: ein Abteilwagen, ein Barwagen, ein Speisewagen, ein Salonwagen und ein weiterer Abteilwagen. Bei Bedarf könnten drei weitere Wagen hinzugefügt werden. 1962 dienten die Triebzüge als Vorbild für die dänischen Lyntog-Züge.

Trans Europe Express

Das Deutsche Bundesbahn startete seinen TEE-Dienst mit vier Zügen. Denn nicht alle VT 11,5 geliefert wurden, die DB am 2. Juni 1957 de VT 08 und sogar die Vorkriegszeit VT07 in ihren TEE-Zügen. Sie wurden schnellstmöglich durch den VT 11.5 ersetzt:

Aufgrund der begrenzten Kapazität wurden einige Züge mit zwei gekuppelten Triebzügen gefahren, teilweise auch als Kombination eines VT 11.5 mit einem VT 08. Später kamen drei Zwischenwagen hinzu und es konnten zehn Boxen pro Zug gefahren werden.

VT 11.5 als Mediolanum in München

Am 29. Mai 1960 erfolgte ein Geräteaustausch zwischen der Paris-Ruhr und der TEE Parsifal so dass der VT 11.5 auch im Parsifal zum Einsatz kam. 1965 war die Elektrifizierung Deutschland so weit fortgeschritten, dass auf einigen Verbindungen, wie der Helvetia, auf gezogene Züge mit elektrischer Traktion umgestellt werden konnte. Die freigegebenen Triebzüge könnten dann anderweitig verwendet werden:

1965 wurde die Vorschrift, dass TEE-Züge international verkehren müssen, fallengelassen. Die Triebzüge wurden daher zwischen 1968 und 1971 als sogenannter F-Zug und dann unter dem neuen Namen Intercity als Züge nur mit erster Klasse eingesetzt:

  • ft 38/37 Hans Sachs Dortmund-München
  • ft 140/141 Sachsenroß Frankfurt/M–Köln
  • ft 117/120 IC Prinzregent Frankfurt/M–München
  • ft 170/171 IC MercatorBremenStuttgart

1972 endete der TEE-Dienst für die Triebzüge, die jetzt als Baureihe 601 nummeriert sind.

Nach dem TEE-Service

1972 wurden zwei Sets mit Gasturbinen (Serie 602), aufgrund der Ölkrise 1973, wurde auf die weitere Renovierung der Züge verzichtet, nach dem TEE-Dienst wurden die Züge im innerstaatlichen Intercity-Netz und als Ferienzug eingesetzt. Für den Ferienzug "Alpensee-Express" wurden einige Wagen in die 2. Klasse umgebaut. Am 10. April 1988 endeten auch diese Dienste und die Züge wurden in Italien. 1990 wurde ein Ehepaar zum Einsatz im "Max Liebermann", dem in Zusammenarbeit mit der Westdeutschen betriebenen Intercity, zurückgenommen Bundesbahn und die Ostdeutschen Reichsbahn wurde verwendet zwischen Berlin und Hamburg.

Wissenswertes

Eine Kopie dieser Zuggarnitur wird von der ESG (Eisenbahn und Sonderwagen Betriebsgesellschaft mbH - Blue Star Train) als stationäres Restaurant genutzt.

Externe Links