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DSB MA
DSB MA
DSB MA 470 im aktuellen DSB-Design
Nummer10
HerstellerMaschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG
Linke-Hofmann-Busch
Wegmann.
Inbetriebnahme1963
Außer Betrieb1990
Anzahl der Teile4
Wellen16
Spurweite1435 mm
Länge über Puffer125280 mm
Maximale Geschwindigkeit180 km/h
Servicegeschwindigkeit160 km/h
Sitzplätze 1. Klasse36
Sitzplätze 2. Klasse71
Technik
Fahrtdieselhydraulisch
Leistung1100 PS
Portal  Portalsymbol  öffentlicher Verkehr
Verkehr & Transport

Die Serie MA Waren Dieselhydraulik Züge der Dänische Eisenbahnen (DSB), firmierend unter dem Namen Lyntog (Blitzzug) eingesetzt wurden.

Geschichte

Im Jahr 1935 wurde die Eisenbahnbrücke über die Kleiner Gürtel geöffnet, wodurch eine dauerhafte Flussüberquerung zwischen fein und Jütland wurde verfügbar. Das Dänische Eisenbahnen begann einen Zugverkehr mit Dieseltriebwagen zwischen Kopenhagen und arrhus. Dank der Brücke und der Dieseltraktion legte dieser Lyntog-Dienst die Strecke in 4,5 Stunden zurück, eine Zeitersparnis von 2:43 Stunden gegenüber dem Dampfzug. Die Überfahrt über die Großer Gürtel wurde noch mit der Bahnfähre bereist. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Ruf nach schnelleren Zügen für die Lyntog-Verbindung laut. 1960 bestellte die DSB zwei achtteilige Triebzüge und Ersatzwagen Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Linke-Hofmann-Busch und Wegmann. Dieses Zugsets sind vom deutschen TEE-Triebzug abgeleitet VT 11,5 von demselben Konsortium gebaut. Im Zusammenhang mit der Überfahrt über den Großen Belt wurden die Triebzüge teilbar gemacht, sodass beide Hälften nebeneinander im Laderaum der Fähre standen, mit der die Züge zwischen den Zügen umgeladen wurden Seeland und fein, Vergangenheit. Die MA-Serie wurde ab 1963 eingeführt, um die Vorkriegsausrüstung für die Lyntog-Dienste zu ersetzen.

Folge

Da die Triebzüge trennbar gemacht wurden, handelte es sich eigentlich um vierteilige Triebzüge und die Nummerierung erfolgte pro vierteiliger Einheit. Für die dänischen Züge entwickelten die Erbauer einen Steuerwagen mit begehbarem Kopf unter dem Führerstand. Die Motorköpfe hatten auch einen Gepäckraum. Am 12. Mai 1963 konnte der erste achtteilige Zug, bestehend aus den Triebzügen 460 und 461, vorgestellt werden. Ein achtteiliger Zug setzte sich wie folgt zusammen:

  • Ma Motorkopf
  • Bin 1. Klasse Wagen
  • Bm 2. Klasse Wagen
  • Bs Steuerwagen 2. Klasse
  • Bs Steuerwagen 2. Klasse
  • Bmk-Wagen 2. Klasse mit Küche und Restaurierung, später Kiosk
  • Bin 1. Klasse Wagen
  • Ma Motorkopf

Der DSB organisierte verschiedene Pressereisen mit dem neuen Stolz und erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Genau wie zuvor mit dem VT 11,5 in Deutschland war die Bestellung zu Beginn des neuen Sommerflugplans noch nicht ausgeliefert worden. Die DSB nutzte den Zug auf der Verbindung nach Frederikshavn, aber die Triebzüge 462 und 463 waren erst am 1. Juli 1963 lieferbar und die Ersatzboxen inklusive Motorkopf MA 464 folgten noch später. 1964 folgte ein Folgeauftrag, woraufhin zehn vierteilige Einheiten gebildet werden konnten.Der Fuhrpark ab 1968 umfasste:

  • 11 Motorköpfe (MA 460 bis MA 470)
  • 10 Lenkpositionen (BS 480 bis BS 489)
  • 10 Wagen 1. Klasse (AM 500 bis AM 509)
  • 5 Wagen 2. Klasse (BM 520 bis BM 525)
  • 5 Restaurationswagen (BR 530 bis BR 535)

Zugverkehr

Der Zugverkehr wurde mit dem Limfjord von Kopenhagen nach Frederikshavn und Struer. Die Steuerwagen in der Mitte des Zuges waren mit automatischen Scharfenberg-Kupplungen ausgestattet, die ein schnelles Trennen und Zusammenführen ermöglichen sollten. Ein weiterer Vorteil war, dass auf Strecken mit geringer Auslastung ein „halber“ Zug eingesetzt werden konnte. Das Limfjord wurde in langå geteilt, wonach eine Hälfte weitermachte Frederikshavn und der andere zu Struer, der Rückweg wurde unter dem Namen gemacht Nordjyden. Da der zweite Zug erst einen Monat später verfügbar war, musste das Rollmaterial während des aktuellen Fahrplans umgestellt werden. Aufteilen und Zusammenführen in Langå und den Fährhäfen Nyborg und Korsør war allerdings schwierig. Mit Beginn des Herbstes traten auch mehrere Störungen auf, wie Motorschaden und Notbremsungen. Besonders störanfällig waren speziell für Dänemark gefertigte Teile, die noch nicht für den TEE getestet wurden. Es stellte sich heraus, dass die Hersteller den Einfluss der salzigen Luft zwischen Nord- und Ostsee unterschätzt hatten. Im Winter 1963/64 gingen die Züge wieder in die Werkstatt und wurden für dänische Verhältnisse umgebaut. Ab Frühjahr 1964 liefen die Triebzüge nahezu störungsfrei und die DSB erteilte 1964 einen Folgeauftrag. Ab 1966 wurden die Züge auch als 1966 verwendet Kongeåden von Kopenhagen nach Esbjerg beziehungsweise Sonderborg mit einer Aufspaltung Fredericia, der Rückweg wurde hier unter dem Namen gefahren Sydvestjyden. Nördlich von Esbjerg fuhr ein Bummelzug entlang der Westküste von und nach Struer.

Unfall

August 1967 kollidierten zwei MA-Einheiten auf halbem Weg zwischen Odense und Marslev, wobei 11 Menschen getötet und mehr als 80 verletzt wurden. Das Sydvestjyden bestehend aus MA 464, AM 501, BR 533, BS 481, BS 485, BM 523, AM 503 und MA 469 stand mit Motorschaden still und wurde von hinten gerammt Nordjyden bestehend aus MA 465, AM 507, BR 530, BS 489, BS 483, BM 522, AM 504 und MA 460. Aufgrund eines Missverständnisses hat der Fahrer der Nordjyden bei 80 km/h am vorausfahrenden Fahrzeug. Die Reparatur der betroffenen Wagen dauerte über ein Jahr, wobei die MA 465, AM 503, AM 507 und BR 530 komplett neu aufgebaut wurden.

Umwandlung

Zunächst wurden die Triebzüge rotbraun lackiert und mit dem DSB-Logo auf dem Kopf versehen. 1972 feierte die DSB das 125-jährige Jubiläum der Dänischen Eisenbahnen, bei dem ein neuer Hausstil eingeführt wurde. Dieser rot-schwarze Hausstil mit glatten weißen Buchstaben wurde auch beim Umbau 1977 auf die MA angewendet, wo sie rot gestrichen wurden und die Buchstaben DSB auf dem Kopf kamen. Anschließend wurden die Speisewagen von BR auf BMK umgebaut, die Restaurierung durch einen Kiosk ersetzt und die Zahl der Zweitklass-Sitzplätze um 20 erhöht. 1983 und 1984 wurden umfangreiche Wartungsarbeiten durchgeführt und das Äußere wurde silbern lackiert. Das gab den Zügen die Spitznamen Solvpilen (Silberpfeil) oder Staniol Express. Auch Züge mit roten und silbernen Waggons waren während der Überholungszeit zu sehen.

Nach dem DSB

Nach der Folge der Serie MF 1990 wurde die Baureihe MA rangiert, 1992 wurden neun Züge nach Polen versendet. Ab 23. Mai 1993 wurden fünf Züge von der Lubuska Kolej Regionalna (LKR) im Vorortverkehr eingesetzt. Aufgrund von Konzessionsproblemen wurde der Einsatz auf die Strecken der LKR beschränkt und ein Zugang zum PKP-Netz nicht erhalten. Nach dem Konkurs der LKR 1994 wurden die Triebzüge verschrottet, die MA 460 mit zwei Zwischenwagen und BS 480 Steuerstand ist in Dänemark als funktionstüchtiger Museumszug erhalten geblieben.

Web-Links

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