WikiDer > Baureihe 110
Baureihe E10 DB Baureihen 110, 112, 113, 114, 115 | ||||
110 333-2 | ||||
113 267-9 | ||||
| Nummer | 5 379 31 1 = 416 | |||
| Nummerierung | 110 001 – 005 110 101 – 287 110 288 – 510 110 511 siehe Text | |||
| Hersteller | Henschel Arbeit Kassel Krauss-Maffeic Arbeit München-Allach Krupp Arbeit Essen | |||
| Beschäftigt | 1952 – 1953 (Prototyp) 1956 – 1969 (Serie) | |||
| Außer Betrieb | seit 2000 siehe Text | |||
| Achsanordnung | Bo' Bo' | |||
| Spurweite | (Normalspur) 1,435 mm | |||
| Masse | 85,0 Tonnen | |||
| Achslast | 21,0 Tonnen | |||
| Länge über Puffer | 16,49 m (E10.1 und E10.2) 16,44 m (E10.3 und E10.12) | |||
| Maximale Geschwindigkeit | 150 km/h (später 120 km/h) 200 km/h (E10 299/300) | |||
| Servicegeschwindigkeit | 150 km/h (später 120 km/h) | |||
| Stromversorgungssystem | ~ 15.000 Volt 16⅔ Hz | |||
| Fahrt | elektrisch | |||
| Übertragung | Gummiringfederantrieb | |||
| Leistung | 3880 kW | |||
| Traktion | 275 kN | |||
| Fahrmotoren | 4 | |||
| Motorenhersteller | AEG, BBC und Siemens | |||
| Zugeinfluss | PZB | |||
| Zugfunk | Zugbahnfunk | |||
| Bremssystem | mechanisch, elektrisch (Widerstände) | |||
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Baureihe 110, bis 1968 bekannt als E10, ist ein elektrische Lokomotive bestimmt für Personen- und Schnellzüge bei Deutsche Bundesbahn (DB).
Geschichte
Die Lokomotiven wurden nach der Zweiter Weltkrieg entwickelt und gebaut von Kombinationen mehrerer Hersteller. Dies betraf den Überbau von Henschel arbeite auch Kassel, durch Krauss-Maffeic in München-Allach und durch Krupp zu Essen und die Elektroinstallation von AEG, durch BBC Und durch Siemens.
Vor der Umstellung auf Serienfertigung wurden zunächst fünf Prototypen gebaut. Antriebe verschiedener Hersteller konnten miteinander verglichen werden. Neben der Antriebsart unterschieden sich die Prototypen auch in der Form des Führerhauses mit zwei oder drei Frontscheiben und der Anzahl der Gitter an den Seiten der Lokomotiven.
- E10 001, Krauss-Maffei/AEG mit Alsthom-Antrieb
- E10 002, Krupp/BBC mit BBC Scheibendrive
- E10 003, Henschel/SSW mit Siemens Gummiring Federantrieb
- E10 004, Henschel/AEG mit Sécheron-Antrieb und BBC-Hochspannungssteuerung.
- E10 005, Henschel/AEG mit Sécheron-Antrieb, wie E10 004.
Aus diesen Prototypen wurde das endgültige Serienmodell entwickelt und auch die Serie hergestellt E41, E40 und der E50 weiterentwickelt.
Die Lokomotiven dieser Baureihe waren mit einer auf die Fahrmotoren wirkenden Widerstandsbremse ausgestattet.
Die Lokomotiven der Baureihe 110 wurden anschließend in die folgenden Baureihen unterteilt.
- E10.1:
- E10.3:
- E10.12: zwischen 1962 und 1991 als Schnellzuglokomotive (Baureihe 112)
- 113: seit 1991 als Schnellzuglokomotive, umnummeriert ab E10.12
- 114: zwischen 1988 und 1995 als Schnellzuglokomotive, umnummeriert ab E10.12
- 115: seit 2006 im Geschäftsbereich DB AutoZug im Einsatz, umnummeriert von E10
Um die Lokomotiven der zweiten Baureihe im regionalen Personenverkehr einsetzen zu können, wurde bei Lokomotiven der Baureihe die Ausrüstung für den Betrieb in Zugkreisen entfernt 140 und 141 benutzt.
Pilotlokomotiven
Zur Vorbereitung des Baus der Baureihe 103 wurden 1962 die Lokomotiven E10 299 und E10 300 vom Bundesbahnzentralamt München mit einer anderen Übersetzung für hohe Geschwindigkeiten umgebaut. Bei Testfahrten 1963 wurde die Strecke zwischen Bamberg und Forchheim Geschwindigkeiten von 200 km/h erreicht.
Spitzname
In Deutschland trägt diese Lokomotive den Spitznamen „Die Bügelfalte“, was so viel wie falten bedeutet. Dieser Spitzname ist auf den aufrechten Knick (Falte) in der Karosserie vorne zwischen den 2 Fahrerfenstern zurückzuführen. Diese Eigenschaft trifft nicht auf die ersten Versionen zu, sondern insbesondere auf die späteren Modelle. Dieser Knick ist bei den Nachfolgern dieser Lokserie 111 ist nicht mehr auffindbar.
Konstruktion und Technik
Die Lokomotive hat einen Stahlrahmen und zwei zweiachsige Modelle. Bei den Drehgestellen wird jede Achse von einem Elektromotor angetrieben. Die Baureihe 110 hat je nach Motorisierung eine Höchstgeschwindigkeit von 130 oder 150 km/h. Diese Höchstgeschwindigkeit ist bei Serien höher 112 (E10.12).
Zahlen
Die Lokomotiven werden von der Deutschen Bundesbahn (DB) wie folgt nummeriert.
- E10 001 – 005: Prototypenlokomotiven verschiedener Hersteller
- E10 101 – 238: erste Serie, 1968 neu nummeriert 110 101 – 238
- E10 1239 – 1244: erste Serie, 1968 umnummeriert 112 239 – 244
- E10 245 – 264: erste Serie, 1968 neu nummeriert 110 245 – 264
- E10 1265 – 1270: 1968 neu nummeriert 112 265 – 270
- E10 271 – 287: 1968 umnummeriert in 110 271 – 287
- E10 288 – 307: zweite Serie, 1968 neu nummeriert 110 288 – 307
- E10 1308 – 1312: 1968 umnummeriert 112 308 – 312
- E10 309 – 484: zweite Serie, 1968 neu nummeriert 110 309 – 484
- 112 485 – 504: zweite Serie
- 110 505 – 510: zweite Serie
- 110 511: ex 139 134, erste Serie
Zur Zeit sind folgende Lokomotiven noch für zusätzliche Züge aktiv.
- E10 121: Museumslokomotive im DB-Museum in Nürnberg
- 115 152: Museumslokomotive der Baureihe E10 e.V. in Köln gelagert
- 110 228: DB-Museum, Leihgabe der IG Einheitslokomotiven e.V. in Stuttgart
- E10 1239: Museumslokomotive des Lokomotivclub-103 e.V., eingelagert in Köln; (Rheingoldfarben)
- 110 348: DB-Museum in Koblenz-Lützel
- 113 311: DB-Museum in Koblenz-Lützel
- 110 002: Lager in Lichtenfels
- 110 005: BEM Nördlingen
Zugverkehr
Die Lokomotiven werden von der Deutschen Bahn für Personen- und Schnellzüge in ganz Deutschland und grenzüberschreitenden Strecken eingesetzt. Sie wurden auch für nicht zu schwere (schnelle) Güterzüge gesehen. Die Lokomotive ist kein Unbekannter an niederländischen Grenzbahnhöfen, die mit unterschiedlichen Oberleitungsspannungen. Auf Bahnhof Venlo sie kamen jahrelang mit gebügelten Stromabnehmern unter 1500 Volt Gleichstrom der Niederländische Eisenbahnen, durch a . gehen Spitzbart auf einen anderen Gleisabschnitt mit der deutschen Spannung von 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom überbrückt werden. Natürlich funktionierte dieses System auch aus niederländischer Sicht. Durch die Umschaltung der Oberleitungsspannung entfällt das Rangieren mit Lokomotiven.
Fotos
Literatur
- Anton Joachimsthaler: Die elektrische Einzellokomotive der Deutschen Bundesbahn. 3. Auflage. GDL, Frankfurt/Main 1969.
- Roland Hertwig: Die Baureihe E10. Entstehung, Technik und Einsatzgeschichte. EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 3-88255171-2 .
- F.Moritz: Baureihe 110. Im Führerstand. In: Lok-Magazin. Nein. 252, GeraNova Zeitschriftenverlag, München 2002, ISSN 0458-1822, S. 49–51.
- Roland Hertwig: Die Einheitselloks der DB E10, E 40, E 41, E 50. Bd 1. Technik und Verbleib. EK-Verlag, Freiburg 1995, ISBN 3-88255-446-0 .
- Roland Hertwig: Die Einheitselloks der DB E10, E 40, E 41, E 50. Bd 2. Einsatzgeschichte. EK-Verlag, Freiburg 1995, ISBN 3-88255-447-9 .
- Taschenbuch Deutsche Elektrolokomotiven. Horst J. Obermayer. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. ISBN 3-440-03754-1
- Eisenbahnen, verschiedene Jahre. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.
- Heinrich Petersen: Die Bügelfalte TransPress Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-71430-4
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Züge von der Deutsche Bahn (DB) | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
In dieser Übersicht sind auch Züge der Deutsche Bundesbahn (DB) und der Deutsche Reichsbahn (DR)
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