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Baureihe 260
In diesem Artikel geht es um die Deutsche Bahn (DB) Lokomotive Baureihe V 60, seit 1968 als Baureihe 260 und 261 bekannt und später umgebaut auf Baureihe 360 ​​- 365. Zur Baureihe 261 der Voith Bauart Gravita siehe Artikel Baureihe 261. Siehe Lokomotivbaureihe V 60 der Deutschen Reichsbahn Baureihe 347 und Baureihe 344.
Baureihe V 60
260 - 261
360 - 365
Baureihe 260
Nummer623 (BR 260)
319 (BR 261)
NummerierungV 60 001 ... 1241
siehe Text
HerstellerMak: 382;
Krupp: 252;
Henschel: 151;
Krauss-Maffei: 51;
Jung: 40;
MF Esslingen: 36;
Klöckner-Humboldt-Deutz: 27;
Gmeinder: 3
Beschäftigt1956-1964
AchsanordnungC
Spurweite1435mm (Normalspur)
Masse48,3-49,5 Tonnen (BR 260)
53,0 Tonnen (BR 261)
Achslast16 Tonnen (BR 260)
18 Tonnen (BR 261)
Länge über Puffer10,45 m²
Höhe4,54 m²
Maximale Geschwindigkeit60 km/h
FahrtDieselhydraulik
Leistung480 kW
Traktion117,6 kN (BR 260)
132,3 kN (BR 261)
Fahrmotoren1
MotorenherstellerMTU GTO 6, MTU GTO 6A[1]
Treibstofftank Kapazität1500 Liter (BR 260)
1800 Liter (BR 261)
Zugeinflusssifa, PZB90
ZugfunkZugbahnfunk später GSM-Schiene
Bremssystemmechanisch
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Baureihe 260 und 261, bis 1968 bekannt als V 60, ist ein dieselhydraulische Lokomotive bestimmt für die Beförderung von Gütern aus Deutsche Bundesbahn (DB).

Geschichte

Mangels kleiner Rangierlokomotiven bei der Deutschen Bundesbahn wurde 1951 eine Serie von vier Versuchslokomotiven als V60 001-004 von Krupp, Krauss-Maffei, Mak und Henschel gebaut. 1955 wurde die erste Serie von 275 Lokomotiven bestellt. Diese waren mit einem Maybach-Motor vom Typ GTO 6 und einem Getriebe vom Typ L 37 zUB mit 3 Gängen ausgestattet.

Parallel zum Bau der Lokomotivbaureihe wurden folgende Lokomotiven V60 011-049 mit alternativen Motoren ausgestattet:

  • Zehn waren mit einem Mercedes Benz MB 835 Motor (ohne Turbo) ausgestattet
  • Fünf waren mit einem Deutz-Zweitakt-Dieselmotor ausgestattet
  • Drei waren mit einem MaK-Dieselmotor ausgestattet
  • Drei waren mit einem MAN-Zweitakt-Dieselmotor ausgestattet

Bei den meisten Lokomotiven wurden diese Motoren in den sechziger Jahren durch einen Maybach-Motor vom Typ GTO 6 . ersetzt[2] eingebaut und bekam dann eine andere Sequenznummer.

Umwandlung

1968 wurde die Baureihe V 60 nach Gewicht in die Baureihe 260 für die leichte Version und die Baureihe 261 für die schwerere Version umnummeriert.

Die Baureihe wurde 1987 in die Baureihen 360 und 361 umnummeriert. In einigen Lokomotiven wurde auch eine Fernbedienung eingebaut und dann in die Baureihe 364 für die leichte Version und die Baureihe 365 für die schwerere Version umnummeriert.

1997 wurden mehrere Lokomotiven mit einem Caterpillar V12-Motor ausgestattet. Bei diesem Umbau wurde auch eine Fernbedienung eingebaut und in der Serie 362 für die leichte Version und in der Serie 363 für die schwerere Version neu nummeriert.

2001 wurde eine Lokomotive mit einem Caterpillar V8-Erdgasmotor mit Standort Bw München und Umnummerierung 760 877 ausgestattet. Diese Lokomotive wurde inzwischen verschrottet.

Konstruktion und Technik

Die Lokomotive hat einen Stahlrahmen. Die Zugmaschine ist ausgestattet mit einem dieselhydraulischer Antrieb durch einen Blindschacht (ohne Räder) ist über Koppelstangen mit allen drei Achsen verbunden.

Zugverkehr

Die Züge werden/wurden für den Rangierdienst und leichte Güterzüge der Deutschen Bahn eingesetzt.

Fotos

Literatur

  • Taschenbuch Deutsche Dieselkomotiven. Horst J. Obermayer. Verlag Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. ISBN 3-440-03932-3
  • Arno Bretschneider, Manfred Traube: Die Baureihe V 60. Das Arbeitstier der DB. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg 1997, ISBN 3-88255-804-0
  • Eisenbahnen, verschiedene Jahre. Gerrit Nieuwenhuis, Richard Latten. Herausgeber de Alk BV, Alkmaar.

Siehe auch

Externer Link

  • DB - Offizielle Website
Siehe die Kategorie DB-Klasse V 60 von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.