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Cor Boonstra (Leeuwarden, 7. Januar1938) ist ein Niederländisch ehemalige Treiber und Top-Beamter.
Lebenszyklus
Im Alter von 16 Jahren brach er sein Studium an der HBS und beigetreten Unilever, wo er unter anderem an der Transformation der Unilever-Sparte mitgearbeitet hat das Milchhandelsunternehmen bis um SRV. 1974 wechselte er zu Sara Lee, wo er schließlich Vorsitzender des Verwaltungsrates wurde.
An Silvester 1993 trat er von Sara Lee zurück. Anfang 1994 wurde er vom damaligen Philips CEO berufen Jan Timmer in den Vorstand von Philips N.V., um unter anderem dem Markennamen Philips einen neuen Impuls zu geben. Boonstra war verantwortlich für die Lass uns die Dinge besser machen-Kampagne. Zwei Jahre nach seinem Eintritt bei Philips wurde Boonstra Timmers Nachfolger als Vorstandsvorsitzender. Bis 2001 war er Vorstandsvorsitzender. Ihm folgte Gerard Kleisterlee. Unter der Führung von Boonstra hat sich der Börsenwert von Philips verfünffacht. Auch die Philips-Zentrale zog unter seiner Herrschaft um Eindhoven zu Amsterdam und Teile wie Kabelgeschäft UPC, Softwareunternehmen BSO/Herkunft, Unterhaltungselektronik grundig, Plattenfirma PolyGram verkauft und 1997 ein Joint Venture mit LG vor dem LCD Bildschirme und 2001 für traditionelle for Bildröhren und 1999 ein Joint Venture über LED Beleuchtung mit Agilent-Technologien: Lumileds. 2001 wird auch Senseo gestartet, eine Zusammenarbeit zwischen Douwe Egberts und Phillips. Im Jahr 2000 wurde Boonstra gewählt CEO des Jahres.
Persönlich
Cor Boonstra war mit Hansje Boonstra-Raatjes verheiratet. 1998 überlebte sie nur knapp eine Entführung. Zu dieser Zeit hatte Boonstra bereits eine Affäre mit Sylvia Toth. Einige Jahre später geriet Boonstra in Misskredit, weil er im Jahr 2000 Hunderttausende Euro durch den Handel mit Aktien verdient hatte. Endemol, wo Sylvia Tóth Aufsichtsratsmitglied war, kurz vor der Übernahme von Endemol durch die SpanischTelefonica wurde vorgestellt. Einige Monate später wurde Cor Boonstra auch vorgeworfen, den Aktienhandel nicht gemeldet zu haben haltenwo er selbst Kommissar war. Cor Boonstra wurde angeklagt wegen Insiderhandel. Für den Handel mit Ahold wurde er zu einer Geldstrafe von 135.000 Euro verurteilt, für den Handel mit Endemol-Aktien wurde er freigesprochen. In dem Beschwerde es kam Strafverfolgung mit neuen Beweisen, aber am 10. Dezember 2004 wurde Cor Boonstra aus Mangel an Beweisen erneut vom Insiderhandel (mit Endemol-Aktien) freigesprochen. Laut dem Magazin Quote wurde das Nettovermögen von Cor Boonstra im Jahr 2013 auf 20 Millionen Euro geschätzt.
Veröffentlichungen
- Manfred Bik: boonstra. 19 Lektionen aus dem Leben des stursten CEO der Niederlande. Amsterdam, Verlag für Geschäftskontakte, 2016. ISBN 978-90-470-0928-3
| CEO von Philips |
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Frederik Philips(1891-1899) · Gerard Philips(1891-1922) · Anton Philips(1922-1939) · Frans Otten(1939-1961) · Frits Philips(1961-1971) · Henk van Riemsdijk(1971-1977) · Nico Rodenburg(1977-1981) · Wisse Dekker(1982-1986) · Cor van der Klugt(1986-1990) · Jan Timmer(1990-1996) · Cor Boonstra(1996-2001) · Gerard Kleisterlee(2001-2011) · Frans van Houten(2011–heute) |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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