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Daniel Wayenberg | ||||
Marijke Smit Sibinga und Daniel Wayenberg bei der EdisonsPreisverleihung (1964) | ||||
| Vollständiger Name | Daniel Ernest Joseph Carol Wayenberg | |||
| Geboren | 11. Oktober1929 | |||
| Verstorben | 17. September2019 | |||
| Geburtsland | ||||
| Stil | Klassik, Jazz | |||
| Beruf(e) | Pianist und Komponist | |||
| Instrumente) | Klavier | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| (und) Allmusic-Profil | ||||
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Daniel Ernest Joseph Carol (Daan) Wayenberg (Paris, 11. Oktober1929 - Dort, 17. September2019) war ein Holländer Pianist und Komponist. Er gilt als einer der größten niederländischen Pianisten.[1]
Lebenszyklus
Wayenberg wurde in Paris geboren. Er war das einzige Kind des niederländischen Journalisten Jaap Wayenberg und des jüdisch-russischen Geigers Margarete Berson (1894/1895-1997), die sich in Niederländisch-Ostindien kennengelernt hatten. Wenige Wochen nach seiner Geburt zog die Familie nach Den Haag. Wayenberg kam schon in jungen Jahren mit Musik in Berührung. Seine Mutter entdeckte, dass er ein absolute Tonhöhe und beschloss, ihm Musikunterricht zu geben. Sie wollte ihm das Geigenspiel beibringen, aber Wayenberg bevorzugte das Klavier. Er ging nicht zur Schule: Er wurde zu Hause unterrichtet, um seinem Klaviertalent eine Chance zu geben. Zuerst wurde er von seiner Mutter unterrichtet, dann von Ary Verhaar, niederländischer Komponist, Musiklehrer und Pianist in Den Haag. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog er zu seiner Familie nach Paris, um sein Studium bei Marguerite Long (1874-1966). Seitdem lebt er weiterhin in Paris, hatte aber auch eine eigene Etage bei einem Verwandten im Haus am Mittelmeer.
1949 gewann er den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb in Paris Marguerite Lang - Jacques Thibaud. 1962 wurde er in der Orden von Oranien-Nassau für seine Verdienste um die Niederlande im Ausland und 1967 erhielt er die Auszeichnung in Frankreich Chevalier des Arts et des Lettres.
Nach seinem amerikanischen Debüt 1953, in der Carnegie Hall in New York, mit dem New Yorker Philharmoniker geführt von Dimitri Mitropoulos, Wayenberg machte mehrere ausgedehnte Touren durch die Vereinigte Staaten und Kanada. Auch im dann Sovietunion, Tschechoslowakei, Skandinavien und Griechenland er tourte. 1954 debütierte er in der Königliche Konzerthalle. Wayenberg hat zusammengearbeitet mit Karl Böhm, Bernard Haitink, Eugen Jochum, Kirill Kondrashin, Rafael Kubelik und Igor Markevich.
Nach 1975 wurde er auch in den Niederlanden durch seine Jazzkonzerte mit Louis van Dijk, mal als Duo, mal im größeren Kontext mit Tonny Eyk, Pim Jacobs und Pieter van Vollenhoven.
1985 wurde er zum Klavierlehrer an der Rotterdamer Konservatorium. Dort arbeitete er bis zu seiner Pensionierung 1994 weiter. Bei seiner Pensionierung erhielt er vom Bürgermeister may Brombeerpfeffer das Erasmus-Pin.
Neben klassischer Musik und Jazz spielte er auch viel zeitgenössische französische Musik. Wayenberg komponierte Kammermusik, Klavierkonzerte, das Ballett Sonnenwende und die berühmte Symphonie capella. Nach der Wiederentdeckung der lutheal für dieses Instrument schrieb er die Komposition "Cadens, Serenade and Toccata".
Von 2012 bis 2018 trat er oft zusammen mit dem jungen Pianisten auf Martin Oei. Aufgrund seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes stellte er seitdem seine Auftritte ein und blieb in einem Altenheim im Pariser Raum. 2017 erkrankte er an Darmkrebs.
Privat
Er blieb unverheiratet und sagte, er sei spielsüchtig Computerspiele. Er war auch ein großer Liebhaber des Weiterspielens Flipperautomaten. Er hatte auch eine Leidenschaft für Modelleisenbahnen.
Wissenswert
- Sein Lieblingskomponist war Richard Wagner
Kompositionen
Arbeiten für Orchester
- 1972-1973Sinfonie Capella, für Orchester
- capella
- capella II
- 1974Konzert für drei Klaviere und Orchester
Musiktheater
| Abgeschlossen in | Titel | Taten | Premiere | Libretto | Choreographie |
|---|---|---|---|---|---|
| 1955 | Sonnenwende | 1955, paris, Theater des Champs- Elysées | Pierre Lacotte |
Kammermusik
- 1958Konzert für fünf Blasinstrumente (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn) und Klavier
- 1966Sonate, für Violine und Klavier
Literaturverzeichnis
- Jozef Robijns, Miep Zijlstra: Allgemeine Musiklexikon, Haarlem: De Haan, (1979)-1984 ISBN 978-90-228-4930-9
- Jos Wouters: Musikalische Darsteller, Amsterdam: J. M. Meulenhoff, 1959. 57 S.
- Leen La Rivière: Christliche Künstler: Musikseminar in der Bron, Rotterdam: Continental Sound, 1987
- David M. Cummings, Dennis K. McIntire: Internationales Who's Who im Musik- und Musikerverzeichnis - (im klassischen und leichten klassischen Bereich), Zwölfte Auflage 1990/91, Cambridge, England: International Who's Who in Music, 1991. 1096 p. ISBN 0-948875-20-8
- Alain Paris: Dictionnaire des interprètes et de l'interprétation musicale au XXe siecle, Paris: Robert Laffont, 1989. 906 p. ISBN 2-221-50323-6
- Kurtz Myers: Index der Schallplattenbesprechungen 1984-1987: basierend auf Material, das ursprünglich in "Notes" veröffentlicht wurde, der vierteljährlichen Zeitschrift der Music Library Association zwischen 1984 und 1987, Boston, Massachusetts: G.K. Halle, 1989, 639 S. ISBN 978-0-816-10482-6
- Hans-Peter Range: Die Konzertpianisten der Gegenwart - Ein Musikliebhaberberichtet über Konzert milieu und 173 Klaviervirtuosen, 2. Aufl., Lahr/Schwarzwald: Moritz Schauenburg Verlag, 1966, 249 S. ISBN 978-3-794-60007-6
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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